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Mi, 15:19 Uhr
16.12.2015
Gewinne des Südharz Klinikums

FDP verlangt Aufklärung

Das Nordhäuser Südharz Klinikum steht als kommunale Haus sehr gut da. Vor allem wirtschaftlich. Jetzt aber stellt eine Kreistagsfraktion Fragen...


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Die Kreistagsfraktion von FDP und Freien Wähler will Auskunft darüber, wie die Gewinne der gemeinnützigen GmbH verwendet werden. Laut der Fraktion betrugen die im vergangenen Jahr rund 8,5 Millionen Euro und ein Jahr davor rund 9,5 Millionen Euro.

Weiterhin will die Fraktion wissen: Wie hoch ist die Differenz zwischen dem Haustarif und dem gültigen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) und wie hoch ist die Differenz bei Haustarif mit dem gültigen Tarif des Marburger Bundes?
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
16.12.2015, 17:40 Uhr
Seit wann...
...mischt sich die Politik in Lohnangelegenheiten ein, ist das in unserem Lande nicht Sache der Gewerkschaften? Will die FDP hier noch so ein Chaos herbeiführen wie in der Gastronomie und Hotellerie. Ach ja - hatte ich vergessen, die FDP ist ja die Partei der Besserverdiener und da wäre vielleicht in einem Krankenhaus was für sie zu holen.
Zukunft
16.12.2015, 17:58 Uhr
Gesellschafter
Gesellschafter beim Krankenhaus ist die Stadt Nordhausen und der Landkreis. Hier hat also die Politik mitzureden. Die Gewinne des Krankenhauses könnten natuerlich Begehrlichkeiten bei Stadt und Landkreis wecken. Wie man liest, kommt weder der Landkreis noch die Stadt ohne Bedarfszuweisungen aus. Mein Vorschlag, ehe dieses Geld an Stadt und Landkreis fliesst, gebt es lieber den Mitarbeitern.
city
16.12.2015, 19:03 Uhr
das geht nicht...
Jetzt wird es ja echt spannend !!!
Ja, liebe FDP das ist schwer zu akzeptieren - ein kommunales Unternehmen steht gut da, schafft Arbeit und hält lukrative Arbeitsplätze vor.
Klar da muss man es kaputt machen. So etwas geht einfach nicht.
Kommunal und eventuell Gewinn !?
von hier
16.12.2015, 22:07 Uhr
Jedes Kreistagsmitglied hat ein Recht auf Information
wenn die FDP sich dafür interessiert, ob nach 25 Jahren Deutscher Einheit die arbeitenden Menschen (übrigens genau so wie im Westen) den gleichen Lohn bekommen oder ob es immer noch 23 Prozent weniger Lohn ist, als im Westen gezahlt wird und dass nicht in der freien Wirtschaft sondern in einem kommunalen Unternehmen, was die gleiche Bezahlung für die geleistete Arbeit von den Krankenkassen bekommt, wie ein Klinikum in Stuttgart oder in Frankfurt dann, dann ist das politisch zu werten! Wenn die Arbeitgeber, also die Gesellschafter der Kreis und die Stadt sind. Und wenn dann noch die Chefs dieser Verwaltung Christen sind ob sozialdemokratische oder von der CDU, dann hat das schon einen eigenartigen Beigeschmack!
Peinlich ist, dass die FDP sich um Arbeitnehmerthemen kümmert, weil es die die dafür in dieser Gesellschaft eingeplant sind, versagen!
Gewerkschaften versorgen Ihre Funktionäre, also sich, in erster Linie selbst ...!
egw
16.12.2015, 22:44 Uhr
FDP+Aufklärung+Gewinne=Antwort in eigenen Reihen
Warum fragt die FDP nicht ihr neues Mitglied, das Vorstandsmitglied der Klinik - Hr. REINHOLZ. Oder Hr. PILLE - war zur letzten Wahl auf den blau-gelben Plakaten in der ganzen Stadt vertreten, der hat doch den Haustarif in Anlehnung an den TVÖD eingefügt. Unterschiede wie Lohn Ost/West ist doch auch von der Regierung so gewollt, Rente Ost/West, HartzIV Ost/West.
Boris Weißtal
17.12.2015, 00:33 Uhr
nur "von hier" hat es kappiert
es ist leider so wie Sie es schildern. SPD und CDU-Entscheider billigen seit Jahren in der Nordhäuser Kommunalpolitik, dass trotz gigantischerErfolge - gerade dank Toni Pille - diese nicht an die Mitarbeiter weitergereicht werden. Obgleich das Südharzklinikum eines der profitabelsten Kommunalkrankenhäuser in ganz Deutschland ist, erhalten die einfachen Mitarbeiter immer noch locker 20% weniger als Mitarbeiter aller anderen Kommunalkrankenhäuser.

Das dies ausgerechnet eine FDP-Fraktion kritisieren muss, spricht Bände. .. Herr Zeh kann von den Einkünften der heutigen Geschäftsführung nur träumen. Mindestens 100% Differenz sind garantiert.
Gudrun1974
17.12.2015, 07:14 Uhr
Schuldenkönig Jendrickes 10 Millionen Loch und die Gewinne des SHK
Jendricke hat ein 10Millionen Loch in seinem Haushalt. Das Krankenhaus gehört zum ganz großen Teil dem Kreis

Jendricke wird zugreifen oder das Krankenhaus versilbern müssen. Selbst seine Freunde in der Erfurter Landesregierung geben 10 Mio Notgeld nicht ohne Bedingung.
Liane Enzinger
17.12.2015, 07:37 Uhr
Warum Frau Rinkes und Jendrickes Erbe bis heute so gefährlich ist.
10 Millionen Loch im Kreis-Haushalt von Jendricke.

40 Millionen Euro Schuldenberg von Frau Rinke und Herrn Jendricke bei der Stadt!

Wen trifft diese doch wohl sehr verfehlte Finanzpolitik?

Die Genannten jedenfalls nicht. Aber vielleicht die Angestellten des Krankenhauses.

Liane Enzinger M.A
I.H.
17.12.2015, 08:44 Uhr
Ist Jendricke auch am Wetter schuld?
Wenn man Jürgen Reinholz an anderer Stelle glauben darf, war wohl nicht Herr Jendricke der treibende Keil zur Gewinnabführung des SHK.

Außerdem verstehe ich die Frage der FDP nicht. Das dürfte der FDP doch alles bekannt sein. Wollen sich die Liberalen als Oberfrager etablieren? Persönlich erwarte ich Antworten und die bleibt die FDP leider meistens schuldig. Es ist zwar ganz toller Populismus ständig irgend welche Fragen zu stellen, hin und wieder wäre im Nachgang aber auch mal eine Antwort ganz nett.
NDHler
17.12.2015, 08:51 Uhr
Professors Zwanziger
Na da haben sie aber Herrn Reinholz falsch verstanden, oder? Es sind Zeh, Primas und Nüssle welche dem SHK an den Kragen wollen. Übrigens, warum das SHK nicht privatisieren? Stand heute haben wir in Nord eines der profitabelsten kommunalen Krankenhäuser Deutschlands stehen, so ist es hier zu lesen. Und das nur durch die Ausbeutung, sprich Unterbezahlung der Mitarbeiter. Und alle wollen das erhalten. Verstehe ich nicht ganz. Wird doch immer geschrieen dass eine Privatisierung auf dem Rücken der Mitarbeiter geschehen würde. Viel schlimmer kann es doch kaum noch kommen.
Stadtbürger
17.12.2015, 08:58 Uhr
mitarbeiter des klinikums sind die leidtragenden
einige kommentatoren zeigen mit ihrem geschreibe, dass sie keine ahnung von den vorgängen im südharz-klinikum haben und auch keine mitarbeiter von dort kennen können.

die anfrage der fdp ist berechtigt, denn die mitarbeiter bekommen noch immer keinen vollen tarif. es wurde mal vor einiger zeit ausgehandelt (unter herrn pille) dass das personal auf eine tarifentlohnung verzichtet bis das krankenhaus wirtschaftlich und finanziell gesichert ist. eigentlich ist das nun schon seit jahren so. aber man will dem personal nicht mehr geld zahlen.

das ist doch auch der grund, warum herr pille gehen musste. denn er wollte das versprechen seinerzeit einhalten, was primas, markgraf und co. verhindert wollten. da war herr pille im weg.

man fragt sich natürlich, warum der personalrat da mitmacht. frau mandaus und frau schnell sind doch nur die marionetten der krankenhausleitung. das wissen auch die mitarbeiter im klinikum. oder warum haben diese beiden damen bei der kommunalwahl 2014 nich mehr als nur die eigenen stimmen bekommen und gegensatz dazu herr pille ein enormes stimmenergebnis?

die mitarbeiter des südharz-klinikums wissen genau, warum die fdp diese anfrage gestellt hat und wissen dies ebenso zu schätzen. das weiß ich aus erster hand.

eigentlich schon schlimm genug, dass gerade die fdp sich für die belange des personals und für tariflöhne einsetzen muss, und von spd und linken ist hierzu nichts zu hören. eigentlich beschämend.
RaWu
17.12.2015, 11:56 Uhr
Wer will wem an den Kragen?
Im Augenblick ist das erst einmal nur eine Aussage von Herrn Reinholz, die Herren Zeh, Primas und Nüssle wollen das SHK plündern. Hat er Belege dafür? Sitzungs-Protokolle? Die Aussage könnte auch nur ein Nachtreten wegen der Abwahl sein.

Die Abwahl ist völlig in Ordnung, da der Sitz im Aufsichtsrat der stärksten Fraktion zusteht. Mit dem Übertritt in die FDP-Fraktion (Gruppe) fällt der Sitz dadurch zurück an die CDU.

Würde Herr Reinholz seinen Austritt und die Abrechnung mit der CDU (aus meiner Sicht) ernst meinen, hätte er alle Mandate niederlegen müssen. Ich kann nicht für eine Partei antreten, es mir später anders überlegen und das Wahlergebnis aus persönlichen Gründen ändern. Das gilt auch für Herrn Gentele.
tofa
18.12.2015, 12:25 Uhr
Erstaunlich,
dass es gerade die FDP ist, die sich für die Mitarbeitersituation im SHK interessiert. Aber man kann ihr nur dankbar dafür sein, dieses Thema doch mal wieder in die Öffentlichkeit zu ziehen.

Gern wird angesichts der schönen Gewinne des Hauses ja übersehen, dass die Zahlen nur durch enormen Lohnverzicht der Angestellten erreicht werden... Es findet sich weit und breit kein KH, das auch seine medizinischen Angestellten so schlecht bezahlt. Bevor also Stadt (CDU) oder Landkreis (Jendricke via Stiftung) kräftig zugreifen wollen, sollten endlich auch mal die Mitarbeiter gerecht entlohnt werden. Sei es mit einem angemessenen Tarif oder (wie unter Pille) durch eine jährliche Gewinnbeteiligung.

Gleichzeitig muss man sich ehrlich mal fragen, ob nicht vielleicht auch die Angestellten bei Stadt und Landkreis auf Lohn (20-25%) verzichten sollten - dann klappt es eventuell auch mal mit dem Haushalt?...
trine
18.12.2015, 16:46 Uhr
Es kräuselt sich einem das Nackenhaar....
Lieber Stadtbürger,
Toni Pille hat bestimmt seine Verdienste um das Südharz Klinikum. Das steht außer Frage, aber erst unter seiner Leitung ist man 2002 erst aus dem kommunalen Arbeitgeberverband ausgetreten.

Das Personal hatte überhaupt keine Wahl. Chancen die Gehälter der Beschäftigten anzugleichen hat Toni Pille ganz viele gehabt. Diese hat er leider immer wieder vertan.
Und war es nicht der Druck der Arbeitnehmervertretung dass 2007 Tarifverhandlungen aufgenommen werden mussten, weil das neue Arbeitszeitgesetz eine tarifvertragliche Regelung brauchte?? Sie können mich gerne berichtigen? Bis dahin ist nämlich nix passiert.

Die FDP wird sicherlich auch wissen, das es zu der Zeit als das Personal durch Pille dazu gedrängt wurde, auf Arbeitszeit und Geld zu verzichten, es eine Mitarbeiterin gab die TVÖD –West mit einer leitenden OA-Zulage in Westhöhe bekam…ein Schelm wer sich da Böses denkt!!!

Klar …100% TVÖD wären eine angemessene Vergütung, aber kein Preis kann die engagierte Arbeit des dort tätigen Personals wohl so richtig honorieren.
Da wäre immer mal ein Dankeschön, auch von der Politik wünschenswert, ebenso eine politische Einflussnahme auf eine gesetzliche Personalbemessung, die auch refinanziert wird.

Machen sie doch dort Ihren Einfluss geltend!
Da fällt mir doch noch ein…., hat nicht ihre FDP vor geraumer Zeit einem Gesellschaftervertrag zugestimmt, der die Gewinnbeteiligung der Gesellschafter regelt, wenn im Klinikum TVÖD gezahlt wird….Komisch…! Da bekommt der Satz Interesse an Arbeitnehmerinteressen doch eine ganz andere Bedeutung. Deswegen glaube ich Ihnen, Ihr Interesse an den Beschäftigten nicht so wirklich.

Es ist bestimmt nicht alles gut im Klinikum, aber für Stammtischparolen einer FDP-Fraktion ist hier wohl eher weniger Raum und Zeit!
NDHler
18.12.2015, 17:06 Uhr
Trine
Ich erkenne hier keine Stammtischparolen seitens der FDP! Hier geht es lediglich um eine Anfrage und diese halte ich persönlich für gerechtfertigt! Ich bin auch schon ganz gespannt auf die Antwort, wenn es denn eine gibt!
I.H.
18.12.2015, 19:23 Uhr
Was soll das alles,
was die FDP hier von sich gibt? Man weiß doch ganz genau was dort läuft! Warum sagen Höfer, Pille und jetzt sogar Reinholz und Co nicht einfach mal, was dort verändert werden muss oder wie es besser geht? Angst vor der eigenen Vergangenheit? Diese nichtsnutzigen Fragespielchen zelebrieren die hiesigen FDPler doch schon seit Jahren. Ist das Beschäftigungstherapie für Wähler, oder was soll das bringen?

Verlangt die FDP nun hundert Prozent für die Mitarbeiter oder fragt sie nur blöd weiter, wie der Unterschied zu welchem Tarif auch immer ausschaut? Bloß nicht festlegen aber immer schön den Fragekasper spielen. Diese Partei sollte sich langsam mal wieder an Inhalten und Zielen orientieren, nicht nur an populistischem Showbiz.
petra6758
19.12.2015, 10:20 Uhr
Aufklärung zum Gewinn SHK
Zu diesem Thema möchte ich anmerken,dass vor etwa 3Jahren der Gewinn des SHK schon einmal in den Fokus gerückt wurde.
Damals bestand schon einmal die Absicht,den Gewinn ,den das SHK einfährt,dem Haus zu entziehen.
Die Mitarbeiter protestierten damals heftig gegen dieses Ansinnen,unter anderem in einer Kreistagssitzung.
Es wurde damals im Gesellschaftsvertrag geregelt,dass ein entsprechender Gewinn nur abgeführt werden kann,wenn die
Mitarbeiter zu 100% nach TVÖD entlohnt werden.
Davon sind wir im SHK jedoch noch weit entfernt.
Ich bin mir sicher,dass diese Tatsache der FDP auch bekannt ist.
Also einfache Formel:
Mitarbeiter erhalten Tariflohn,Gewinn steht zur Disposition.
Kein Tarif,kein Gewinn verfügbar!
Andernfalls würde eine Welle der Entrüstung bei den Mitarbeitern losgetreten. .Die lassen sich ganz sicher nicht die Butter vom Brot nehmen.Mit Recht!
Babette Klingert
21.12.2015, 06:30 Uhr
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