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Mo, 17:22 Uhr
14.12.2015
Für Flüchtlinge und Helfer

SWG organisiert Dankeschön-Veranstaltung

Zu einem ganz besonderen Kaffeenachmittag hatte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) jetzt Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in das „Regenbogenhaus“ nach Nordhausen-Ost eingeladen...


„Es ist ein Dankeschön für die Flüchtlinge, die in ihrem Wohnblock in der Ostrower Straße die Treppenhäuser und Flure gemalert haben, mit ihrer Ankunft hier in Deutschland hat sich nicht nur ihre Lebenswelt verändert, sondern auch unsere“, berichtet SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan.

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Die Dankeschön-Veranstaltung war als kleine Weihnachtsfeier gedacht. Die Kerzen am Tannenbaum leuchteten, und die Musikanlage spielte „Leise rieselt der Schnee“. Serviert wurden Kaffee, Kakao, Kuchen und Stolle. „Wir wollen Ihnen zeigen, wie wir in Deutschland Weihnachten feiern“, sagte Inge Klaan in ihrer Begrüßung.

Und so berichtete die SWG-Chefin über Sitten und Weihnachtsbräuche: beispielsweise, dass man Stolle nur im Advent esse und dass der Weihnachtsmann den Kindern Geschenke bringe. Auch die SWG hatte den Weihnachtsmann eingeladen, der für die Kinder Süßes im Gepäck hatte. Religion und Herkunft spielten an diesem Nachmittag keine Rolle, alle genossen das Zusammensein.

Zu den Gästen zählten auch die ehrenamtlichen Helfer des Schrankenlosvereines: Sozialarbeiter André Rummel ist für die Flüchtlinge aus der Ostrower Straße Ansprechpartner. Er hilft bei der Integration und dolmetscht. So auch bei der Weihnachtsfeier. Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU) nutzte die Veranstaltung, um die neuen Bürger in der Rolandstadt zu begrüßen. „Fühlen Sie sich hier zu Hause, ohne ihre Heimat zu vergessen“, richtete sich Zeh an die knapp 100 Gäste.

Viele Wohnungen hat die SWG in ganz Nordhausen an das Landratsamt vermietet, das wiederum die Wohnungen den Flüchtlingen zur Verfügung stellt. Die Mieter stammen aus Somalia, Eritrea, Albanien, Serbien, dem Kosovo, Afghanistan, Syrien und dem Irak.

Das Nordhäuser Wohnungsunternehmen will den Flüchtlingen mehr als nur eine Unterkunft stellen. Man habe auch eine soziale Verantwortung, sagt Klaan. Die SWG will bei der Integration der Flüchtlinge helfen: Die Maleraktion im November gehört ebenso dazu wie die Weihnachtsfeier und die zwei Praktikumsstellen für zwei Eritreer in dem Unternehmen.
Dank an Helfer und Flüchtlinge (Foto: SWG)
Dank an Helfer und Flüchtlinge (Foto: SWG)
Dank an Helfer und Flüchtlinge (Foto: SWG)
Dank an Helfer und Flüchtlinge (Foto: SWG)
Autor: red

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Kommentare
Günther Hetzer
14.12.2015, 17:55 Uhr
Ich hau mich weg....
„...Es ist ein Dankeschön für die Flüchtlinge, die in ihrem Wohnblock in der Ostrower Straße die Treppenhäuser und Flure gemalert haben, mit ihrer Ankunft hier in Deutschland...“

Auch von mir nochmal ein ganz herzliches Dankeschön….
Ich finde aber eine Dankeschön-Veranstaltung reicht noch lange nicht. Ich plädiere für eine eigene Parade und einen Feiertag…. Mindestens!

Künftig sollte man solche Veranstaltungen auch für all jene machen, die für das Große- und Kleinegeschäft das Stilleörtchen aufsuchen, sich ohne fremde Hilfe an- und ausziehen können...

Schön sind auch immer die Dankeschön-Veranstaltungen für Eltern die Spielplätze in Ordnung halten, für ältere Herrschaften die den Müll anderer wegräumen und nicht zu vergessen die Veranstaltungen für jene, die unter Einsatz ihres Lebens anderen durch Zivilcourage das Leben retten.

Vielen herzlichen Dank nochmal....
HannahM
14.12.2015, 19:50 Uhr
Ich stelle fest, was an einem Tag nnz berichtete wurde:
über 2.000.000,00€ Ausgaben für Flüchtlingsunterkünfte 2015 + weitere 470.000,00€ als Mehrausgaben durch den Landkreis Nordhausen für Gesundheit und soziales der Flüchtlinge. Das sind schon noch Steuergelder ODER?

Derweil hatte Frau Haase die Aufgabe die bittere Pille zu verteilen. Es gibt für die freien Träger der Jugendarbeit, Kultur- und Sportarbeit 2016 weniger Geld. Um zehn kümmern sich diese Träger gleich noch einmal?

Und hier nun der krönende Abschluss. Ein Kaffeetrinken für Menschen die einmal den Pinsel in die Hand genommen haben. Noch einmal für mich, wer hat den Farbe, Pinsel und Abdeckfolie finanziert?
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