Mo, 19:24 Uhr
14.12.2015
Live-Ticker zur Theaterdiskussion
Wie weiter mit Theater und Orchester in Nordthüringen?
Nach einer ersten "Runde" im Nordhäuser Theater geht heute die Diskussion zur künftigen Finanzierung der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH weiter. Im Bürgerhaus zu Nordhausen...
19.24 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus dem Ratssaal des Bürgerhauses.
19.24 Uhr
Das Nordhäuser Publikum dankte dem Mann aus Erfurt und machte es ihm natürlich auch leicht. Hier wird eben nicht gestritten, konkurrierende Standorte gibt es im Thüringer Norden nicht. Übrigens: die anderen vier kommunalen Politiker konnten zu dieser Diskussion nicht wirklich was beitragen. Die Botschaft des Abends war zweigeteilt: Der Standort Nordhausen steht nicht zur Disposition und Hoff ist nicht Göbel.
19.17 Uhr
Hoff übertreibt den Charme so langsam aber sicher, zieht die eine oder andere Thematik ein wenig ins Lächerliche. Allerdings: das kommt hier an.
19.15 Uhr
Prof. Benjamin-Immanuel Hoff war der Mann dieser mehr als zweistündigen Runde. Er parierte alle Fragen, teilte charmant aus, besänftigte, sagte die Wahrheit und wollte mitgeben, dass das Land nicht kürzen wolle, sondern mit dem gleichen oder mehr Geld eine bessere Arbeit leisten wolle.
19.08 Uhr
Ein Musiker verweist darauf, dass Nordhausen und Sondershausen bereits kurz nach der Wende den Mut und den Willen zu einer Fusion (GmbH) hatten. Und Weimar und Erfurt verweigern sich seit der Wende einer Zusammenarbeit.
19.06 Uhr
Jetzt verlassen die ersten Gäste den Ratssaal, Lars Tietje plädiert für ein moderates Ende der Diskussion.
18.55 Uhr
Ein Mitglied des Theater-Ensemble will wissen, ob es alternative Denkmodelle zum angedachten Theaterdreieck geben könnte.
18.47 Uhr
Gisela Hartmann will die westlichen Landkreise (OHA) an der Finanzierung beteiligen.
18.46 Uhr
Hoff will die Theaterfinanzierung umstellen. Auf alle Landkreise und eine andere Finanzierungsstruktur. Die Kommunalen Träger kümmern sich um die technische und bauliche Ausgestaltung der Theaterhüllen (Sachkosten), das Land kümmert sich um die Personalkosten.
18.41 Uhr
Der Satz des Abends: Das Theater Nordhausen ist nicht in Gefahr!
18.40 Uhr
Hoff vergleicht die Steuerkraft zwischen Ost- und Westdeutschland, wenn er darüber nachdenkt, dann "stehe ich vor der Selbstentzündung".
18.37 Uhr
Minister Hoff möchte auch in Zukunft die Theaterfinanzierung nicht abhängig machen von wirtschaftlichen Avancen. Sie muss Aufgabe der Gesellschaft sein.
18.34 Uhr
Hoff konstatiert in jeder Region eine Ajatollahhafte Haltung zu ihrem Theater.
18.29 Uhr
Klaan: Dank an die Theatermacher für den Job, "den ihr bislang gemacht habt."
18.29 Uhr
Nun fragt Inge Klaan, welche Zuschüsse für Nordthüringen denn so geplant sind?
18.26 Uhr
Sänger Thomas Kohl, einer der erfahrensten Kollegen im Austausch mit dem Theater in Rudolstadt. Er schließt sich der Argumentation seiner Kollegin an. Trotz aller Widrigkeiten habe sich die Zusammenarbeit bewährt.
18.24 Uhr
Er plädiert für das eine Theater in dieser doch großen Region. Es gibt nur dieses Theater in Nordthüringen.
18.23 Uhr
Nun der Oberspielleiter des Nordhäuser Theaters, Toni Burghardt. Er spricht die gesellschaftliche Funktion für die Region an.
18.21 Uhr
"Unglaublich, wie sich das Nordhäuser Theater und das Loh-Orchester in die Region einbringen." Da gibt es Beifall.
18.19 Uhr
Das Theater macht für ihn das Leben in Nordhausen lebenswert.
18.18 Uhr
Lob gibt es jetzt für die Kulturpolitikerin Katja Mitteldorf, nun ist Dr. Marx an der Reihe.
18.15 Uhr
Hoff macht klar, das Kulturfinanzierung mehr ist als Finanzierung der Theater: Musikschulen, Jugendkunstschulen, Museen, Jugendeinrichtungen usw.
18.04 Uhr
Nun will Hoff antworten und es wird ein wenig komplizierter, er will aber auch den Fahr-Wahn begrenzen.
18.00 Uhr
Dem Mann tut weh, wenn Olaf Schubert nach Nordhausen kommt und das Theater ist nach zehn Minuten ausverkauft. Er scheint nicht aufhören zu wollen...
17.58 Uhr
Der Mann fordert eine Mitfinanzierung durch alle Thüringer Landkreise.
17.56 Uhr
Und wieder dankt ein Bürger dem Minister für diese Art der Diskussionsführung.
17.56 Uhr
Ein Musikerin (Kontrabass) des Orchesters schildert die Strapazen einer zweistündigen Busfahrt. Sie sieht die Abrufbarkeit der Leistungen in Gefahr.
17.50 Uhr
Sie kritisiert die unterschiedliche Bezuschussung für Theater pro Einwohner. Da gibt es ein ziemliches Ungleichgewicht, bei dem der Norden hinten runterfällt.
17.50 Uhr
Eine Frau meldet sich, die 38 Jahre am Theater Nordhausen gearbeitet hat. Sie ist froh, dass es eine solche Diskussion gibt und dass es eine große Toleranz gibt.
17.49 Uhr
So, nun können die Bürger ihre Fragen stellen.
17.44 Uhr
Joachim Kreyer, der Vater der Träger (seit der Gründung der GmbH mit dabei), lobt den jetzt geführten Dialog zwischen Trägern und der Landesregierung.
17.43 Uhr
Jendricke verteidigt die Bedarfszuweisung und das Herausrechnen des Theaters aus den freiwilligen Leistungen. Er lobt, dass es diesmal nicht um Kürzungen der Zuschüsse seitens des Landes geht.
17.41 Uhr
Mattias Jendricke bringt die Kreisgebietsreform ins Spiel, die vielleicht bei einer Neuausrichtung der Finanzierung beachtet werden soll.
17.39 Uhr
Antje Hochwind findet den Hoff-Vorschlag sympatisch, alle Thüringer Landkreise an der Theaterfinanzierung zu beteiligen, da sie von den Kulturangeboten profitieren. Das muss man mal dem Landkreis Eichsfeld erklären...
17.35 Uhr
Bevor die Bürgerinnen und Bürger im Ratssaal zu Wort kommen, müssen die Menschen auf dem Podium natürlich auch noch was sagen. Hauptsächlich das, was bislang schon bekannt ist. Hannelore Haase verweist auf die Willensbekundung des Stadtrates, das Theater als Produktionsstandort zu erhalten. Nur - wenn das Geld fehlt, dann kann der Wille durchaus da sein...
17.31 Uhr
Hoff erläutert die Intentionen der Landesregierung zur Gestaltung der Theaterzukunft an den einzelnen Standorten.
Blick auf das Podium - von links: Kreyer, Haase, Hoff, Tietje, Hochwind, Jendricke (Foto: nnz)
17.21 Uhr
Nun ist der Mann aus Erfurt an der Reihe. Der lockert - psychologisch geschickt - das Geschehen auf und bitte, nicht mit Herr Minister angeredet zu werden. Das baut die Distanz ab.
17.15 Uhr
Nun ist auch der Herr Hoff eingetroffen.
17.14 Uhr
Tietje erläutert den Stand der Verhandlungen mit dem Land Thüringen. Unter anderem auch, dass das Land für Nordthüringen 4,5 Millionen Euro bereithält und für Weimar knapp 20 Millionen Euro.
17.09 Uhr
Zuerst stellt Intendant Lars Tietje die aktuelle Situation der GmbH dar und erläutert die Finanzierung der Gesellschaft durch die vier Gesellschafter und das Land Thüringen.
Blick in das Auditorium (Foto: nnz)
17.04 Uhr
Auf dem Podium Platz genommen haben die Landräte der Landkreise Kyffhäuser und Nordhausen, Antje Hochwind und Matthias Jendricke, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer sowie die Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Hannelore Haase. Noch fehlt Hoff, der ist auf der Autobahn unterwegs.
17.00 Uhr
Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff macht auf seiner Tour durch Thüringen heute Station in Nordhausen, um seine Vision vom Theaterstandort Nordthüringen zu diskutieren.
16.59 Uhr
Guten Abend aus Nordhausen: Der Ratssaal des Nordhäuser Bürgerhauses ist bereits jetzt fast bis auf den letzten Platz besetzt. Der Altersdurchschnitt entspricht dem des Theaterpublikums.
Autor: red19.24 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus dem Ratssaal des Bürgerhauses.
19.24 Uhr
Das Nordhäuser Publikum dankte dem Mann aus Erfurt und machte es ihm natürlich auch leicht. Hier wird eben nicht gestritten, konkurrierende Standorte gibt es im Thüringer Norden nicht. Übrigens: die anderen vier kommunalen Politiker konnten zu dieser Diskussion nicht wirklich was beitragen. Die Botschaft des Abends war zweigeteilt: Der Standort Nordhausen steht nicht zur Disposition und Hoff ist nicht Göbel.
19.17 Uhr
Hoff übertreibt den Charme so langsam aber sicher, zieht die eine oder andere Thematik ein wenig ins Lächerliche. Allerdings: das kommt hier an.
19.15 Uhr
Prof. Benjamin-Immanuel Hoff war der Mann dieser mehr als zweistündigen Runde. Er parierte alle Fragen, teilte charmant aus, besänftigte, sagte die Wahrheit und wollte mitgeben, dass das Land nicht kürzen wolle, sondern mit dem gleichen oder mehr Geld eine bessere Arbeit leisten wolle.
19.08 Uhr
Ein Musiker verweist darauf, dass Nordhausen und Sondershausen bereits kurz nach der Wende den Mut und den Willen zu einer Fusion (GmbH) hatten. Und Weimar und Erfurt verweigern sich seit der Wende einer Zusammenarbeit.
19.06 Uhr
Jetzt verlassen die ersten Gäste den Ratssaal, Lars Tietje plädiert für ein moderates Ende der Diskussion.
18.55 Uhr
Ein Mitglied des Theater-Ensemble will wissen, ob es alternative Denkmodelle zum angedachten Theaterdreieck geben könnte.
18.47 Uhr
Gisela Hartmann will die westlichen Landkreise (OHA) an der Finanzierung beteiligen.
18.46 Uhr
Hoff will die Theaterfinanzierung umstellen. Auf alle Landkreise und eine andere Finanzierungsstruktur. Die Kommunalen Träger kümmern sich um die technische und bauliche Ausgestaltung der Theaterhüllen (Sachkosten), das Land kümmert sich um die Personalkosten.
18.41 Uhr
Der Satz des Abends: Das Theater Nordhausen ist nicht in Gefahr!
18.40 Uhr
Hoff vergleicht die Steuerkraft zwischen Ost- und Westdeutschland, wenn er darüber nachdenkt, dann "stehe ich vor der Selbstentzündung".
18.37 Uhr
Minister Hoff möchte auch in Zukunft die Theaterfinanzierung nicht abhängig machen von wirtschaftlichen Avancen. Sie muss Aufgabe der Gesellschaft sein.
18.34 Uhr
Hoff konstatiert in jeder Region eine Ajatollahhafte Haltung zu ihrem Theater.
18.29 Uhr
Klaan: Dank an die Theatermacher für den Job, "den ihr bislang gemacht habt."
18.29 Uhr
Nun fragt Inge Klaan, welche Zuschüsse für Nordthüringen denn so geplant sind?
18.26 Uhr
Sänger Thomas Kohl, einer der erfahrensten Kollegen im Austausch mit dem Theater in Rudolstadt. Er schließt sich der Argumentation seiner Kollegin an. Trotz aller Widrigkeiten habe sich die Zusammenarbeit bewährt.
18.24 Uhr
Er plädiert für das eine Theater in dieser doch großen Region. Es gibt nur dieses Theater in Nordthüringen.
18.23 Uhr
Nun der Oberspielleiter des Nordhäuser Theaters, Toni Burghardt. Er spricht die gesellschaftliche Funktion für die Region an.
18.21 Uhr
"Unglaublich, wie sich das Nordhäuser Theater und das Loh-Orchester in die Region einbringen." Da gibt es Beifall.
18.19 Uhr
Das Theater macht für ihn das Leben in Nordhausen lebenswert.
18.18 Uhr
Lob gibt es jetzt für die Kulturpolitikerin Katja Mitteldorf, nun ist Dr. Marx an der Reihe.
18.15 Uhr
Hoff macht klar, das Kulturfinanzierung mehr ist als Finanzierung der Theater: Musikschulen, Jugendkunstschulen, Museen, Jugendeinrichtungen usw.
18.04 Uhr
Nun will Hoff antworten und es wird ein wenig komplizierter, er will aber auch den Fahr-Wahn begrenzen.
18.00 Uhr
Dem Mann tut weh, wenn Olaf Schubert nach Nordhausen kommt und das Theater ist nach zehn Minuten ausverkauft. Er scheint nicht aufhören zu wollen...
17.58 Uhr
Der Mann fordert eine Mitfinanzierung durch alle Thüringer Landkreise.
17.56 Uhr
Und wieder dankt ein Bürger dem Minister für diese Art der Diskussionsführung.
17.56 Uhr
Ein Musikerin (Kontrabass) des Orchesters schildert die Strapazen einer zweistündigen Busfahrt. Sie sieht die Abrufbarkeit der Leistungen in Gefahr.
17.50 Uhr
Sie kritisiert die unterschiedliche Bezuschussung für Theater pro Einwohner. Da gibt es ein ziemliches Ungleichgewicht, bei dem der Norden hinten runterfällt.
17.50 Uhr
Eine Frau meldet sich, die 38 Jahre am Theater Nordhausen gearbeitet hat. Sie ist froh, dass es eine solche Diskussion gibt und dass es eine große Toleranz gibt.
17.49 Uhr
So, nun können die Bürger ihre Fragen stellen.
17.44 Uhr
Joachim Kreyer, der Vater der Träger (seit der Gründung der GmbH mit dabei), lobt den jetzt geführten Dialog zwischen Trägern und der Landesregierung.
17.43 Uhr
Jendricke verteidigt die Bedarfszuweisung und das Herausrechnen des Theaters aus den freiwilligen Leistungen. Er lobt, dass es diesmal nicht um Kürzungen der Zuschüsse seitens des Landes geht.
17.41 Uhr
Mattias Jendricke bringt die Kreisgebietsreform ins Spiel, die vielleicht bei einer Neuausrichtung der Finanzierung beachtet werden soll.
17.39 Uhr
Antje Hochwind findet den Hoff-Vorschlag sympatisch, alle Thüringer Landkreise an der Theaterfinanzierung zu beteiligen, da sie von den Kulturangeboten profitieren. Das muss man mal dem Landkreis Eichsfeld erklären...
17.35 Uhr
Bevor die Bürgerinnen und Bürger im Ratssaal zu Wort kommen, müssen die Menschen auf dem Podium natürlich auch noch was sagen. Hauptsächlich das, was bislang schon bekannt ist. Hannelore Haase verweist auf die Willensbekundung des Stadtrates, das Theater als Produktionsstandort zu erhalten. Nur - wenn das Geld fehlt, dann kann der Wille durchaus da sein...
17.31 Uhr
Hoff erläutert die Intentionen der Landesregierung zur Gestaltung der Theaterzukunft an den einzelnen Standorten.
Blick auf das Podium - von links: Kreyer, Haase, Hoff, Tietje, Hochwind, Jendricke (Foto: nnz)
17.21 Uhr
Nun ist der Mann aus Erfurt an der Reihe. Der lockert - psychologisch geschickt - das Geschehen auf und bitte, nicht mit Herr Minister angeredet zu werden. Das baut die Distanz ab.
17.15 Uhr
Nun ist auch der Herr Hoff eingetroffen.
17.14 Uhr
Tietje erläutert den Stand der Verhandlungen mit dem Land Thüringen. Unter anderem auch, dass das Land für Nordthüringen 4,5 Millionen Euro bereithält und für Weimar knapp 20 Millionen Euro.
17.09 Uhr
Zuerst stellt Intendant Lars Tietje die aktuelle Situation der GmbH dar und erläutert die Finanzierung der Gesellschaft durch die vier Gesellschafter und das Land Thüringen.
Blick in das Auditorium (Foto: nnz)
17.04 Uhr
Auf dem Podium Platz genommen haben die Landräte der Landkreise Kyffhäuser und Nordhausen, Antje Hochwind und Matthias Jendricke, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer sowie die Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Hannelore Haase. Noch fehlt Hoff, der ist auf der Autobahn unterwegs.
17.00 Uhr
Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff macht auf seiner Tour durch Thüringen heute Station in Nordhausen, um seine Vision vom Theaterstandort Nordthüringen zu diskutieren.
16.59 Uhr
Guten Abend aus Nordhausen: Der Ratssaal des Nordhäuser Bürgerhauses ist bereits jetzt fast bis auf den letzten Platz besetzt. Der Altersdurchschnitt entspricht dem des Theaterpublikums.


