Mo, 16:13 Uhr
14.12.2015
Nordhäuser Finanzkrise
Keine freiwilligen Leistungen im nächsten Jahr
Bei einem Treffen mit den Vertretern der freien Träger der Jugendarbeit, Kultur- und Sportarbeit im Bürgerhaus hat heute Nachmittag Nordhausens Beigeordnete Hannelore Haase mitgeteilt, dass im Jahr 2016 keine freiwilligen Zuschüsse der Stadt Nordhausen mehr erlaubt oder möglich sind...
Treffen mit den Freien Trägern (Foto: Presse Stadtverwaltung)
Die Nordhäuser Beigeordnete Hannelore Haase hatte heute Nachmittag die freien Träger zur Informationsveranstaltung in das Bürgerhaus eingeladen. Foto. Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen.
"Sie hatten Ehrlichkeit gewünscht, diese möchte ich Ihnen nicht schuldig bleiben. Es ist eine bittere Pille für Sie und auch für diese Stadt. Sie haben mit Ihrer Arbeit zum sozialen Zusammenhalt der Stadt beigetragen, so die Dezernentin.
Mit dem Bescheid des Freistaats Thüringens zu den Bedarfszuweisungen seien die Auflagen klar formuliert gewesen: Die freiwilligen Ausgaben in den Bereichen der Jugendhilfe, des Sports und der Kultur hätten sich zwingend der 2%-Grenze anzunähern - das war die Bedingung der Gewährung der Zuweisungen. Selbst unter Hinausrechnung der Theaterzuschüsse liegen die städtischen Ausgaben für die freiwilligen Aufgaben noch bei rund 7 Prozent des Gesamthaushalts.
Der Sozialdezernent der Landkreisverwaltung des Landkreises, Stefan Nüßle, sagte, dass der Landkreis zwar bemüht sein werde, die Zuschüsse auf Vorjahresniveau zu halten. Aber auch wir müssen Ihnen sagen, dass auch die Landkreisverwaltung wohl keine zusätzlichen Mittel bereitstellen kann.
Autor: red
Treffen mit den Freien Trägern (Foto: Presse Stadtverwaltung)
Die Nordhäuser Beigeordnete Hannelore Haase hatte heute Nachmittag die freien Träger zur Informationsveranstaltung in das Bürgerhaus eingeladen. Foto. Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen."Sie hatten Ehrlichkeit gewünscht, diese möchte ich Ihnen nicht schuldig bleiben. Es ist eine bittere Pille für Sie und auch für diese Stadt. Sie haben mit Ihrer Arbeit zum sozialen Zusammenhalt der Stadt beigetragen, so die Dezernentin.
Mit dem Bescheid des Freistaats Thüringens zu den Bedarfszuweisungen seien die Auflagen klar formuliert gewesen: Die freiwilligen Ausgaben in den Bereichen der Jugendhilfe, des Sports und der Kultur hätten sich zwingend der 2%-Grenze anzunähern - das war die Bedingung der Gewährung der Zuweisungen. Selbst unter Hinausrechnung der Theaterzuschüsse liegen die städtischen Ausgaben für die freiwilligen Aufgaben noch bei rund 7 Prozent des Gesamthaushalts.
Der Sozialdezernent der Landkreisverwaltung des Landkreises, Stefan Nüßle, sagte, dass der Landkreis zwar bemüht sein werde, die Zuschüsse auf Vorjahresniveau zu halten. Aber auch wir müssen Ihnen sagen, dass auch die Landkreisverwaltung wohl keine zusätzlichen Mittel bereitstellen kann.

