Do, 12:37 Uhr
03.12.2015
Flüchtlingskrise
Weitere Immobilien im Gespräch
Jede Woche kommen im Landkreis Nordhausen rund 50 neue Flüchtlinge an. Wohin mit ihnen? Der Landkreis ist mit seiner Service-Gesellschaft weiter auf Suche und wird fündig...
Das gesamte Ensemble könnte aufgekauft werden (Foto: nnz)
Neben der Obergrasmühle wurde in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses auch über die Belegung von Immobilien des Horizont-Vereins am Taschenberg und in der Elisabethstraße positiv entschieden. Weitere Gebäude, zu denen vermutlich Gespräche laufen sind die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle im Krug in Bielen und ein Gebäudeensemble in der Grimmelallee (Foto).
Das Haus mit der Nummer 20 gehört dem Landkreis, dort ist zum Beispiel das Schulverwaltungsamt untergebracht. Das wird ausziehen müssen. Doch es sollen den Informationen der nnz zufolge nicht nur dieses Haus, sondern auch die zwei benachbarten Häuser gekauft werden. So könnte es möglich sein, weitere 150 Flüchtlinge unterzubringen. Das aber ist das Kontingent von drei Wochen (siehe oben)! Und dann?
Bewegung soll hingegen wieder in die Gespräche zwischen dem Land Thüringen und der Firma HochTief gekommen sein. Hier hätten sich beide Seiten wohl auf einen Preis verständigen können. Bestätigt wurde diese Information weder vom Landratsamt noch vom verantwortlichen Ministerium.
Mindestens 500 Personen können in dieser Erstaufnahmeeinrichtung betreut, untersucht und registriert werden. Die Hoffnung der Kreisverwaltung, dass dann die wöchentlichen Zuführungen aufhören, könnte sich möglicherweise nicht erfüllen. Eine Stichtagsregelung scheint dem im Wege zu stehen. Allerdings ist hierzu das "letzte Wort" noch nicht gesprochen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Das gesamte Ensemble könnte aufgekauft werden (Foto: nnz)
Neben der Obergrasmühle wurde in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses auch über die Belegung von Immobilien des Horizont-Vereins am Taschenberg und in der Elisabethstraße positiv entschieden. Weitere Gebäude, zu denen vermutlich Gespräche laufen sind die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle im Krug in Bielen und ein Gebäudeensemble in der Grimmelallee (Foto).
Das Haus mit der Nummer 20 gehört dem Landkreis, dort ist zum Beispiel das Schulverwaltungsamt untergebracht. Das wird ausziehen müssen. Doch es sollen den Informationen der nnz zufolge nicht nur dieses Haus, sondern auch die zwei benachbarten Häuser gekauft werden. So könnte es möglich sein, weitere 150 Flüchtlinge unterzubringen. Das aber ist das Kontingent von drei Wochen (siehe oben)! Und dann?
Bewegung soll hingegen wieder in die Gespräche zwischen dem Land Thüringen und der Firma HochTief gekommen sein. Hier hätten sich beide Seiten wohl auf einen Preis verständigen können. Bestätigt wurde diese Information weder vom Landratsamt noch vom verantwortlichen Ministerium.
Mindestens 500 Personen können in dieser Erstaufnahmeeinrichtung betreut, untersucht und registriert werden. Die Hoffnung der Kreisverwaltung, dass dann die wöchentlichen Zuführungen aufhören, könnte sich möglicherweise nicht erfüllen. Eine Stichtagsregelung scheint dem im Wege zu stehen. Allerdings ist hierzu das "letzte Wort" noch nicht gesprochen.
Peter-Stefan Greiner

