Do, 06:11 Uhr
12.11.2015
Thüringer HC
Einzug ins Viertelfinale
Die Damen des Thüringer HC erreichten mit einem 35:25 (18:11) - Erfolg das Viertelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs. Die Süddeutschen konnten nur bis zur zehnten Minute mithalten, dann setzte sich der Deutsche Meister ab. Die meisten Treffer der Partie erzielte auf Göppinger Seite Klaudia Pielesz(6), für den THC waren Katrin Engel(10) und Beate Scheffknecht(7) die erfolgreichsten Werferinnen...
Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo und einigen technischen Fehlern. Göppingen legte vor, der THC glich aus. Nach zehn Minuten war der Schlagabtausch beendet und die Thüringerinnen bestimmten das Spiel.
Bis zum 8:5 in der 15.Minute hatte Katrin Engel sich wieder als Torschützin vom Dienst gezeigt - fünf Mal setzte sie den Ball in die Maschen, zweimal von der Strafwurflinie. Beim Stande von 10:6 knallte Svenja Huber ihren Strafwurf an die Latte - statt der 11:6 Führung verkürzte Iris Guberinic wieder.
Bis dahin hatte Jessica Jochims eine gute Leistung im Göppinger Tor abgeliefert und die Niederländerin Maxime Struijs zeigte sich mehrfach wurfkräftig und treffsicher. Jetzt kam Iveta Luzumova ins Spiel und traf. Nun gelang auch Beate Scheffknecht von ungewohnter Linksaußenposition ein schöner Heber und der THC hatte sich in der 23.Minute auf 14:8 abgesetzt. Dinah Eckerle konnte sich jetzt bei mehreren Würfen der FAG-Damen auszeichnen und die zum Strafwurf eingewechselte Lucie Satrapova blieb Sieger gegen Ana Petrinja. In dieser Phase bewies die Ex-Göppingerin Beate Scheffknecht ihre Torgefährlichkeit und sorgte mit vier Treffern in Folge für den 18:11 Pausenstand.
Nach der Pause ging es mit Lucie Satrapova im Tor weiter. Im THC Angriff lief es jetzt nicht richtig rund. Bis zur 40. Minute konnten die Gastgeberinnen jedoch auf 24:15 davon ziehen. Vor allem Eliza Buceschi war es, die mehrfach einnetzen konnte. Doch Jessica Jochims sorgte mit mehreren Paraden dafür, dass der Abstand sich nicht weiter vergrößerte. Vor allem die Außen des THC taten sich schwer - sowohl Sonja Frey als auch Natalia Reshetnikova, ab 45.Minute nach Verletzungspause erstmals im Spiel, scheiterten mehrfach.
Beim Stand von 30:21 - 9 Minuten vor Spielende - nahm Aleksandar Knezevic das Team-Time-Out. Danach gelang Natalia Reshetnikova mit ihrem zweiten Treffer auch die erste Zehn-Tore-Führung. (31:21, 52.Minute) Herbert Müller wechselte nun Marieke Blase ein, die sofort eine Zeitstrafe kassierte. Aber die FAG hielt weiter mit - Klaudia Pielesz gelangen zwei schöne Treffer und fünf Minuten vor dem Ende, noch einmal Auszeit für Göppingen. Das Spiel war lange entschieden und manche Gedanken waren da vielleicht schon bei der nächsten CL-Aufgabe am Sonntag. Katrin Engel trat noch zweimal zum Strafwurf an und traf souverän. Letztlich griff Herbert Müller zur Variante sieben gegen sechs, die nunmehr 35:25 Führung blieb bestehen, da nach Ballverlust Klaudia Pielesz das leere Tor verfehlte.
Herbert Müller (THC): Es war ein Pokal KO Spiel, deshalb hab ich von Anfang an Konzentration gefordert. Im Endeffekt bin ich mit dem Spiel und dem Sieg zufrieden. Alle Spielerinnen haben mindestens 30 min gespielt. Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten uns abzusetzen, aber dann kamen wir besser ins Spiel und es gab auch keinen Abbruch nach den Auswechslungen. Am Ende hab ich noch einiges probiert und einige Abwehrformationen getestet für das Spiel in der CL am Wochenende. Nun bin ich gespannt auf die Auslosung der nächsten runde. (Diese erfolgt am 25.11. im Rahmen des Länderspieles Deutschland gegen Polen in Leipzig)
Autor: redBeide Mannschaften starteten mit hohem Tempo und einigen technischen Fehlern. Göppingen legte vor, der THC glich aus. Nach zehn Minuten war der Schlagabtausch beendet und die Thüringerinnen bestimmten das Spiel.
Bis zum 8:5 in der 15.Minute hatte Katrin Engel sich wieder als Torschützin vom Dienst gezeigt - fünf Mal setzte sie den Ball in die Maschen, zweimal von der Strafwurflinie. Beim Stande von 10:6 knallte Svenja Huber ihren Strafwurf an die Latte - statt der 11:6 Führung verkürzte Iris Guberinic wieder.
Bis dahin hatte Jessica Jochims eine gute Leistung im Göppinger Tor abgeliefert und die Niederländerin Maxime Struijs zeigte sich mehrfach wurfkräftig und treffsicher. Jetzt kam Iveta Luzumova ins Spiel und traf. Nun gelang auch Beate Scheffknecht von ungewohnter Linksaußenposition ein schöner Heber und der THC hatte sich in der 23.Minute auf 14:8 abgesetzt. Dinah Eckerle konnte sich jetzt bei mehreren Würfen der FAG-Damen auszeichnen und die zum Strafwurf eingewechselte Lucie Satrapova blieb Sieger gegen Ana Petrinja. In dieser Phase bewies die Ex-Göppingerin Beate Scheffknecht ihre Torgefährlichkeit und sorgte mit vier Treffern in Folge für den 18:11 Pausenstand.
Nach der Pause ging es mit Lucie Satrapova im Tor weiter. Im THC Angriff lief es jetzt nicht richtig rund. Bis zur 40. Minute konnten die Gastgeberinnen jedoch auf 24:15 davon ziehen. Vor allem Eliza Buceschi war es, die mehrfach einnetzen konnte. Doch Jessica Jochims sorgte mit mehreren Paraden dafür, dass der Abstand sich nicht weiter vergrößerte. Vor allem die Außen des THC taten sich schwer - sowohl Sonja Frey als auch Natalia Reshetnikova, ab 45.Minute nach Verletzungspause erstmals im Spiel, scheiterten mehrfach.
Beim Stand von 30:21 - 9 Minuten vor Spielende - nahm Aleksandar Knezevic das Team-Time-Out. Danach gelang Natalia Reshetnikova mit ihrem zweiten Treffer auch die erste Zehn-Tore-Führung. (31:21, 52.Minute) Herbert Müller wechselte nun Marieke Blase ein, die sofort eine Zeitstrafe kassierte. Aber die FAG hielt weiter mit - Klaudia Pielesz gelangen zwei schöne Treffer und fünf Minuten vor dem Ende, noch einmal Auszeit für Göppingen. Das Spiel war lange entschieden und manche Gedanken waren da vielleicht schon bei der nächsten CL-Aufgabe am Sonntag. Katrin Engel trat noch zweimal zum Strafwurf an und traf souverän. Letztlich griff Herbert Müller zur Variante sieben gegen sechs, die nunmehr 35:25 Führung blieb bestehen, da nach Ballverlust Klaudia Pielesz das leere Tor verfehlte.
Stimmen zum Spiel:
Aleksandar Knezevic (FAG): Es war ein verdienter Sieg des THC, es gab für uns nie eine Chance das Spiel zu bestimmen. Für uns ist nun im Pokal Schluss, aber am Wochenende haben wir das wichtigere Spiel gegen Celle.Herbert Müller (THC): Es war ein Pokal KO Spiel, deshalb hab ich von Anfang an Konzentration gefordert. Im Endeffekt bin ich mit dem Spiel und dem Sieg zufrieden. Alle Spielerinnen haben mindestens 30 min gespielt. Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten uns abzusetzen, aber dann kamen wir besser ins Spiel und es gab auch keinen Abbruch nach den Auswechslungen. Am Ende hab ich noch einiges probiert und einige Abwehrformationen getestet für das Spiel in der CL am Wochenende. Nun bin ich gespannt auf die Auslosung der nächsten runde. (Diese erfolgt am 25.11. im Rahmen des Länderspieles Deutschland gegen Polen in Leipzig)

