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Mo, 10:38 Uhr
12.10.2015
Ein Blick in die Statistik

Weniger Betten, mehr Ärzte

Heute befassen sich die Erfurter Statistik mit den Krankenhäuser des Freistaates. So gab es im Jahr 2014 in den 44 Thüringer Krankenhäusern 16.177 aufgestellte Betten. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik waren das 60 Betten weniger als ein Jahr zuvor. Aber die Statistiker haben nicht nur die Betten im Blick gehabt...

Im Jahr 2014 gab es in den 44 Thüringer Krankenhäusern 16.177 aufgestellte Betten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 60 Betten weniger als ein Jahr zuvor. In der Zahl der aufgestellten Betten insgesamt waren 768 Intensivbetten und 106 Belegbetten enthalten.

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In den Thüringer Krankenhäusern wurden 580.939 vollstationäre Behandlungsfälle registriert. Die Patienten wurden nach durchschnittlich 7,7 Tagen entlassen. Ein Jahr zuvor waren es 577.497 Patienten mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 7,8 Tagen. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2000 nach durchschnittlich 10,1 Tagen 517.961 Krankenhausfälle entlassen. Im Jahr 2014 betrug der Nutzungsgrad der Betten 75,8 Prozent und lag gering unter dem Vorjahresniveau.

Fast 40 Prozent der vollstationären Patienten (226.637 Fälle) wurde wie in den Vorjahren in der Inneren Medizin behandelt. Hier betrug die durchschnittliche Verweildauer 6,3 Tage und der Nutzungsgrad der Betten lag bei 76,8 Prozent.

Am Ende des Jahres 2014 waren in den Thüringer Krankenhäusern 4.797 hauptamtliche Ärzte beschäftigt. Das waren 100 Ärzte bzw. 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit setzt sich der Anstieg der Anzahl der an Krankenhäusern angestellten Ärzte wie in den Vorjahren weiter fort. Seit dem Jahr 2000 stieg die Zahl der Ärzte um rund 47 Prozent.

11.527 Personen im Pflegedienst betreuten die Kranken rund um die Uhr. Das waren 0,2 Prozent mehr als Ende des Jahres 2013 mit 11.499 Pflegepersonen. Im medizinisch-technischen Dienst kümmerten sich 4.957 Personen um die Patienten (+ 199 Personen bzw. 4,2 Prozent) und im Funktions- dienst waren es 3.847 Personen (+ 78 Personen bzw. 2,1 Prozent).

Weitere 4.538 Beschäftigte der Krankenhäuser kümmerten sich als klinisches Hauspersonal oder im Wirtschafts- und Versorgungs- dienst, im technischen Dienst, im Sonderdienst aber auch als sonstiges Personal und im Verwaltungsdienst um den reibungslosen Ablauf in den Häusern.
Autor: red

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