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Do, 21:12 Uhr
17.09.2015
Flüchtlingskrise

Feuerwehren im Landratsamt

Der Kreisfeuerwehrverband Nordhausen hatte die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Nordhausen am Abend zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Persönliche Schutzausrüstung ein...


60 Kameraden aus dem Landkreis folgten der Einladung und bekamen von K. Lämmerhirt von der Feuerwehr-Unfall-Kasse Mitte Informationen über gültigen Normen der Feuerwehr Einsatz Einsatzkleidung, die die Feuerwehren bei der Beschaffung neuer Einsatzkleidung zu beachten hat.

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Aus aktuellen Anlass informierte im Anschluss der Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen über die Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Aufgaben und Einsätze der Feuerwehren. Er dankte den Kameraden über ihre schon geleistete Arbeit in den letzten Tagen.

Kamerad Thomas Schinköth von der Berufsfeuerwehr Nordhausen gab einen Überblick über die Arbeit der Feuerwehren in Sachen Unterkünfte für Flüchtlinge. Über Sicherheit, Brandschutz, Vorschriften, Hygiene und über die Probleme in Sachen Unterkunft und Umgang mit Flüchtlingen im Einsatzfall wurde informiert.
Dominic Wenkel
Autor: red

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Kommentare
tommy
18.09.2015, 06:40 Uhr
Schutzausrüstung schon klar
das passt doch wie die Faust aufs Auge in der heutigen Situation wird eine Info Veranstaltung für Schutzausrüstung gemacht , es ging denen 100% nur um die Flüchtlingskrise und als Tarnung damit Sie nicht allein da stehen, sondern auch ein paar freiwillige kommen haben Sie dieses Thema ausgewählt es kotzt einen nur noch an was hier los ist! ich könnte mir vorstellen das mindestens die hälfte nicht gekommen wäre wenn es nur darum gegangen wäre. Ich bin selbst in dem Verein und überlege wirklich ob ich mir das noch lange an tun werde! Warum bauen die starken Männer von den Flüchtlingen nicht selbst ihre Betten auf! Es wird wirklich bald soweit das die deutschen mal aufstehen müssen und sagen das es reicht!
altmeister
18.09.2015, 07:30 Uhr
Zustimung
Einen wahren Punkt angesprochen, @tommy!
Warum werden nicht durch die vohandenen Asylbewerber oder Asylhabenden die Vorbereitung, Betreuung und anschließend die Aufräumarbeiten der im Zusammenhang mit neu eintreffenden erledigt?
Warum werden diese nicht viel stärker in diese Arbeiten eingebunden statt Feuerwehren, Rettungsdienste oder THW zu bemühen?
Sollte die Hilfe für Andere nicht eine Herzensangelegenheit dieser sich, wie schon oft gehört, langweilenden Menschen sein, welche doch bisher bekommen haben und noch weiter bekommen?
Das wäre eine vernünftige Aufgabe und würde entlasten! Oder ist das nicht zumutbar oder unter der Würde?
Feuerwehr
18.09.2015, 07:42 Uhr
So nicht korrekt
Sehr geehrter Herr tommy, der Termin für die Informationsveranstalung zum Thema Persönliche Schutzausrüstung stand schon im Juni 2015 fest. Also weit vor der Flüchtlingskrise. Der gestrige Termin wurde dazu genutzt um wichtige Informationen zur aktuellen Situation weiterzugeben.

Die Feuerwehren des Landkreises sind eine Einrichtung der Gemeinden und sie sind dafür da um Menschen in Not zu helfen egal aus welchem Grund sie Hilfe benötigen und egal welcher Staatsangehörigkeit sie angehören.

Natürlich steht jedem Freiwilligen Feuerwehrmitglied seine eigene politische Meinung zu aber die Feuerwehren selbst sind politische Neutral und unpolitisch und Einsatzfall sind auch die eigenen politischen Ansichten des Einzelnen fehl am Platz . Mit der Mitgliedschaft in einer FFW geht man Pflichten ein und jedes Mitglied hat natürlich das Recht aus der Feuerwehr wieder auszutreten.
Dominic Wenke
emmdabbelju
18.09.2015, 08:05 Uhr
Missbrauch der Feuerwehren...
Katastrophenschutz und und und.. ist wirklich eine Schande. Und Instrumentalisierung! Hoffentlich machen genug Mitglieder demnächst Schluss mit dem Wahnsinn.
altmeister
18.09.2015, 08:17 Uhr
Verkehrter Ansatz
Die Reaktion vom Feuerwehrverband zeigt, dass selbst in dieser Organisation eine andere Meinung nur mit"dann geh doch" beantwortet wird, statt vernünftig zu argumentieren und auf die, leider schon viel zu wenigen, Kameraden zuzugehen, diese anzuhören und Probleme zu erkennen oder einfach auch andere Meinungen zu akzeptieren!
Die Betreuung von Flüchtlingen ist nicht als solcher Notfall anzusehen, dass es eine Pflicht der Feuerwehren zur Hilfe gibt! Oder habe ich demnächst das Recht, wenn ich einige hundert Kilometer von zu Hause weg bin, die Feuerwehr zu rufen, wenn ich eine Übernachtung benötige oder vielleicht nur Hunger oder Durst verspüre?
Die hier angesprochene Hilfe sollte auf freiwilliger Basis erfolgen und nicht als Pflichtaufgabe durchgesetzt werden.
Vor Allem, ich habe in meiner Zustimmung zu @tommy schon angefragt, warum die schon untergebrachten Flüchtlinge nicht mit Aufgaben betreut werden, wo bleibt da die Antwort?
urbach44
18.09.2015, 09:39 Uhr
altmeister
Ich beziehe mich auf den Kommentar von altmeister hinsichtlich des Einsatzes von bereits hier lebenden Asylsuchenden zur Betreuung der ankommenden Flüchtlinge, um damit die Überlastung der vielen ehrenamtlichen Helfer zu mindern.

Dieser Gedanke ist es wert, weiter verfolgt zu werden. Ich betreue seit einigen Monaten eine Sportgruppe aus Eritrea. Diese Arbeit geht mittlerweile weit über den Sport hinaus. So haben wir an der Gemeinschaftsunterkunft gemeinsam eine Sportanlage gebaut.

Gegenwärtig sind "meine Volleyballer" dabei, in Abstimmung mit der SWG die Treppenaufgänge in der Gemeinschaftsunterkunft Robert-Blum-Strasse zu malern. Die Bereitschaft zur Ausführung dieser Arbeiten war sofort da, da musste ich nicht lange diskutieren. Ich denke, auch für Arbeiten wie von altmeister angesprochen wäre das so. Die Asylbewerber möchten nützliche Arbeiten verrichten und nicht nur herumsitzen, das kann ich zumindest für meine Eritreer sagen. Organisiert werden muss das aber durch die zuständigen Verantwortlichen, ich gebe dazu gern Unterstützung.
Lutz Kurth
NDHler
18.09.2015, 10:41 Uhr
Politische Neutralität ...
... bei Feuerwehr- oder Rettungsdiensteinsätzen ist doch völlig normal! Ich kann doch nicht den Rechten vor dem Linken betreuen oder den Ausländer vor dem Deutschen. Hier geht es in erster Linie um Menschen und das sind alle! Natürlich darf jeder seine Meinung haben, aber befindet man sich als Rettungssanitäter oder Feuerwehrmann im Einsatz gilt es doch jedem Menschen zu helfen. Da fragt man doch nicht erst wie dieser politisch so drauf ist?! Ich verstehe diese Diskussion nicht!
Edwin mit R
18.09.2015, 11:25 Uhr
Und wieder Unterstellungen!
Irgendwie schaffen es viele nicht, den hier veröffentlichten Artikeln dem eigentlichen Wortlaut zu folgen. Es werden immer wieder neue Theorien aufgestellt und Dinge hinein interpretiert, die fast schon als paranoid zu werten sind.

@alkmeister Die Feuerwehr hat vollkommen Recht wenn sie sagt, es sei jedem freigestellt die Feuerwehr zu verlassen. Die Feuerwehr hat nun mal politisch neutral zu sein, ebenso wie alle anderen Rettungs- und Einsatzkräfte, wie es auch NDHler gerade schrieb. Politische Neutralität gilt ebenso in den Schulen und auch bei der Bundeswehr. Staatsbedienstete dienen eben auch dem Staat, also der Regierung und da ist es völlig egal, welche Partei da gerade das Sagen hat.
Grundsätzlich muss alles mit dem Grundgesetz vereinbar sein, dazu die Menschenrechte und alle derzeit geltenden Gesetze und auch Vereinssatzungen!
Nordhäuser Freiheit
18.09.2015, 12:30 Uhr
Die Nordhäuser Feuerwehren sind nicht politisch neutral
Sie haben sich zum Spielball des heutigen Landrats machen lassen. Das gilt insbesondere für die Nordhäuser Berufsfeuerwehr und ihre Leitung. Dort scheinen einige Herren ihren Diensteid als Beamte vergessen zu haben.
NDHler
18.09.2015, 13:30 Uhr
Nordhäuser Freiheit
Sind sie doch! Ich glaube kaum, dass die Kammeradern jemand die Hilfe verweigern würden! Darum geht es doch, ODER?!
altmeister
18.09.2015, 13:41 Uhr
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