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Mi, 12:37 Uhr
16.09.2015
Flüchtlingskrise

Probleme am Weinberg (Update)

50 Flüchtlinge sollten gestern in der Turnhalle der Hochschule untergebracht werden. Doch so optimal soll das nicht verlaufen sein...

So stellte sich die Lage am Morgen aus Sicht der Nordhäuser Kreisverwaltung dar: Die Betreuung der neuen Flüchtlinge in der Nacht erfolgte weiter in der Turnhalle der Hochschule, eine Person wurde am Abend noch ins Klinikum gebracht. Heute sollen Familien nach Sülzhayn verlegt werden.

Was offiziell nicht mitgeteilt wurde ist der Umstand, dass es gestern Probleme mit den neuen Flüchtlingen in der Turnhalle gab? Erst wollten sie nicht weg von Mühlhausen, kamen deshalb um Stunden verspätet und in Nordhausen wollten sie nicht aussteigen.

Sie wollten in keine Turnhalle. Zur Klarstellung: Diese Informationen haben wir von einer integeren Quelle, die inoffiziell aus dem Landratsamt bestätigt wurde. Das vorbereitete Essen für 50 Leute musste entsorgt und neues beschafft werden.

Der Leser, der die nnz über diese Vorgänge informierte, sagt dazu: "Ich denke, das kann man so nicht akzeptieren, da wird die Hilfsbereitschaft der vielen Ehrenamtlichen bald kippen."

Wie die nnz darüber hinaus noch erfahren hat, soll am Freitag eine Informationsveranstaltung zur Flüchtlingssituation und zur Etablierung einer Erstaufnahmeeinrichtung in Nordhausen erfolgen. Sie soll um 18 Uhr im Audimax der Hochschule Nordhausen stattfinden.

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Update: Landrat Matthias Jendricke erklärt gegenüber der nnz, dass die Probleme der verspäteten Ankunft darin lagen, dass in Mühlhausen der Bus nicht zur Verfügung stand.

Das Essen musste neu beschafft werden, weil nach dem deutschen Lebensmittelgesetz nicht über Stunden ohne Kühlung aufbewahrt werden darf.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
16.09.2015, 11:55 Uhr
Es wird so manchen in Deutschland etwas nicht munden
So z.B. das sich in vielen Speisen anteilig Schweinefleisch befindet. Das zur Mittagszeit keine Betstunde auf dem Teppich stattfindet. Ich möchte nicht ausfallend werden, aber man hätte sich vor der Abreise ins gelobte Land mit den dortigen Sitten und Bräuchen informieren müssen. Wie auch immer. Undank ist der Welten Lohn und diese Info geht speziell von mir an die ehrenamtlichen Helfer.
Georg Müller

Anm. d. Red.: Der Kommentator ist nicht identisch mit dem stellvertretenden Leiter der Schulverwaltung Hans-Georg Müller
Nordhäuser Freiheit
16.09.2015, 12:13 Uhr
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Kama99
16.09.2015, 12:13 Uhr
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Kama99
16.09.2015, 12:14 Uhr
Wunschkonzert?
Das kommt davon wenn den Flüchtlingen Versprechungen gemacht werden das hier alle gleich eine eigene Wohnung bekommen. Wenn es denen hier nicht gefällt können sie ja gerne weiterziehen. Wer ein "echter" Kriegsflüchtling ist wäre froh überhaupt erst einmal ein Dach über den Kopf zu haben, sind wohl aber doch mehr Wirtschaftsflüchtlinge. Aber das mußte ja so kommen.

Matthias Karl
evchen
16.09.2015, 12:43 Uhr
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evchen
16.09.2015, 12:55 Uhr
Eine Ohrfeige für alle Ehrenamtliche!!!!
Es ist, milde gesagt eine Schande,Lebensmittel für 50 angebliche "Kriegsflüchtlinge" zu entsorgen um dann neues frisches, den Herrschaften angemessenes Essen zu besorgen. Unverschämt.... Bewunderlich, dass es da noch Freiwillige gibt, die diese Leute noch bewirten. Sicherlich gibt es auch diejenigen, die einfach nur glücklich und dankbar sind, dass Ihnen geholfen wird und sich auch dementsprechend verhalten. Genau solchen Flüchtlingen sollte auch geholfen werden. Ich hätte, wenn ich dort gewesesn wäre, alles stehen und liegen gelassen und wäre gegangen. Nur wer weiß, was dann passiert wäre.... Ich ziehe meinen Hut vor soviel Engagement der freiwilligen Helfer! Wir sind das Volk!!!
Eva Marheineke
Micha123
16.09.2015, 12:57 Uhr
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urbach44
16.09.2015, 13:25 Uhr
Update des LR
wenn dem wirklich so sein sollte, dass kein Bus zur Verfügung stand, dann hätte man das den Nordhäuser Helfern über ein solches Gerät wie Telefon doch mitteilen können. Dann hätten sich die Helfer darauf vorbereiten können und kein Essen hätte weggeworfen werden müssen. Ich glaube aber, dass es weniger am nicht bereitstehenden Bus als an der Bereitschaft der Flüchtlinge lag, die komfortable Erstaufnahmeeinrichtung in Mühlhausen zu verlassen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an einen heutigen Bericht in einer Zeitung über ähnliche Vorfälle in Eisenach. Hier muten wir den ehrenamtlichen Helfern entschieden zu viel zu !
Lutz Kurth
Glaskugel
16.09.2015, 13:53 Uhr
Widersprüche
Die Aussagen des Landrates stehen den Aussagen der "integren Quelle" diametral gegenüber. Auch wenn es einige schon immer gewusst haben, bevor hier nicht Klarheit herrscht sollte man auf Urteile verzichten.

Lisa Jensen
VGF
16.09.2015, 14:50 Uhr
Normal.
Das es bei einer für alle Beteiligten so großen logistischen und menschlichen Herausforderung zu Problemen kommt sollte niemanden überraschen. Und auch der Umstand, dass die Menschen die da kommen auch eine eigene Meinung haben ist doch normal. Von Essensverweigerung wegen Schweinefleisch steht in dem Artikel übrigens nicht. Also auch Blödsinn.
Ich finde die Einstellung und das Anspruchsdenken mancher hier zu bzw. an die Flüchtlinge einfach nur erbärmlich.

Volker Georg Franke
D. D.
16.09.2015, 15:06 Uhr
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H.Buntfuß
16.09.2015, 15:08 Uhr
Herr Franke, …….
Ich stimme Ihnen soweit zu, aber was hier mehr als erbärmlich ist, ist das Verhalten vieler PolitikerInnen, schauen Sie sich doch nur einmal die Eiertänze dieser Sparte an, ist das nicht erbärmlich?
VGF
16.09.2015, 16:03 Uhr
Herr Buntfuß, …….
Als Mitbetreiber dieser Online-Zeitung muss ich sagen, dass ist hier kein Chat.
Als Mensch muss ich sagen, auch Politiker sind nur Menschen.
Egal ob ich sie mag oder nicht, bin ich doch froh, dass sie sich darum kümmern.

Volker Georg Franke
Glaskugel
16.09.2015, 16:05 Uhr
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H.Buntfuß
16.09.2015, 16:38 Uhr
Wert oder nicht
Ich nutze die Gelegenheit zur Antwort, wenn es erlaubt ist.
Herr Franke es ist also in Ordnung, wenn eine Frau Roth Flüchtlinge in Wertvolle oder nich so WERTVOLLE einstuft? (Sinngemäße Wiedergabe)


---------------------------------
Ich habe eine sehr allgemeine Aussage gemacht und werde hier auf keinen Fall die Aussagen einzelner Politiker kommentieren.
Volker Georg Franke
Peter59
16.09.2015, 17:40 Uhr
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D. D.
16.09.2015, 17:57 Uhr
Ausrede!
" Das Essen musste neu beschafft werden, weil nach dem deutschen Lebensmittelgesetz nicht über Stunden ohne Kühlung aufbewahrt werden darf." .... WIEBITTE? ... Die Mensa versorgt 100te von Studenten und Co mit warmen und kalten Speisen, und da war es nicht möglich dementsprechend das Essen für 50 Personen unterzubringen? Dazu sind noch Ferien! ... unglaubwürdige Aussage!

Steffi Müller
(Seit wann muss man denn hier den Namen druntersetzten?)
murmeltier
16.09.2015, 18:26 Uhr
Verhalten
Jeder muss sich an Regeln halten. Wenn Regeln ohne Folgen gebrochen werden können , wenn Ausnahmen gemacht werden und der Eindruck für andere entsteht, nicht gerecht behandelt oder benachteiligt zu werden, oder oder--, gibt es zwangsläufig Konflikte. Das ist in der Familie, im Arbeitsleben usw. so.

Das muss auch für Flüchtlinge gelten. Sie können sich nicht einer Registrierung verweigern, sie können nicht in einem Zug die Notbremse ziehen ,wie in Sachsen-Anhalt geschehen, nur weil sie an einen anderen Ort wollen. Es kann auch nicht sein, dass sie ihren Willen durch "Druck" durchsetzen. Durch das Internet und Handys verbreitet sich schnell , wie "Druck" auf die Behörden erzeugt werden kann. Für das Gemeinwesen ist wichtig, Gesetze und Regeln sind einzuhalten und ein Verstoß muss bei jedem geahndet werden.

Ruth Alzschner
Harzer_jung
16.09.2015, 18:52 Uhr
lebensmittel
ja tatsächlich, es gibt seit Viehlen Jahren schon eine Regelung wie lang essen warmgehalten werden darf. das hat auch einen sehr logischen Hintergrund.

Speisen die bald ausgegeben werden sollen, werden bei Temperaturen von 50 bis 60 Grad Celsius aufbewahrt.
Weil das eben auch eine Temperatur ist in der wir die Nahrung gut essen können.

Dummerweise mögen auch einige Kleinstlebewesen diese Temperatur. Die vermehren sich da prächtig.

Und wenn das Essen zeitlich bestellt ist: und zwei stunden später immer noch kein Essensgast da ist? nun als Privatmensch zuhause können sie gern das essen länger warm halten.
als Unternehmer, oder als Dienstleister werden sie das nicht tun. Das Risiko ist zu groß.

Und nebenbei egal zu welcher Zeit sie in eine Mensa gehen, irgendwas ist grad grad nicht da, ubnd es dauert immer ein paar Minuten bis nachschub da ist.

Weiter oben wurde es ja auch schon erwähnt mit Kommunikation hätte man es verhindern können.
Ein Bus von MHl nach NDH braucht wielange? 40 minuten? eine Knappe stunde? da wäre es toll gewesen Bescheid zusagen. wir starten jetzt, und nicht so wie ich es hier rauslese: die sind um Uhrzeit da, da muss alles fertig sein.

Jan Richter
Aus die Maus
16.09.2015, 19:16 Uhr
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divamuke
16.09.2015, 19:33 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bitte nur Kommentare mit Klarnamen
Wolfi65
16.09.2015, 19:42 Uhr
Danke Kroatien
Die Flüchtlinge dürfen jetzt über Kroatien in die EU einreisen. Da Kroatien durch den Balkankrieg noch an vielen Stellen vermient ist, stellt Kroatien per Internet Karten und Warnungen zur Verfügung, welche sich die Flüchtigen auf das Handy laden können, um auf dem rechten Wege bleiben zu können. Danke Kroatien! Georg Müller
guugäl
16.09.2015, 22:54 Uhr
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Mario_B
17.09.2015, 22:16 Uhr
Das war die erste Lektion der Flüchtlinge.
Es ist in der tat eine bodenlose Frechheit den Flüchtlingen Essen anzubieten, das nicht den gehobenen Standard der neu zugewandert Fachkräfte entsprechen tut.

Auch das diese Leute nicht in einer muffig riechenden Turnhalle übernachten möchten kann ich auch verstehen.
Fakt ist dass jede Nation auf diesem Planeten es versteht uns auszunutzen und uns zum dank der freiwilligen Hilfe noch verhöhnen tut. Es tut mir sehr leid das die Menschen so weit reisen musten und erst in Nordhausen gemerkt haben das bei uns doch keine gebratenen Tauben in der Luft fliegen.

Ich würde auch gerne helfen aber das Tischlein deck dich, ist momentan vergriffen, aber Knüppel aus dem Sack ist noch reichlich vorhanden.

Diesen Kommentar schrieb Mario Buboltz aus Nordhausen.
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