Fr, 13:56 Uhr
03.07.2015
Hier ziehen jetzt die Frösche ein
Lange hat es nicht gedauert und doch war es für alle Beteiligten eine aufregende und manchmal anstrengende Zeit: nach einem Jahr Bauzeit eröffnete der ökumenische Kindergarten heute seine neuen Krippenplätze...
zeit für die Frösche (Foto: Angelo Glashagel)
Für die einen ist die Zeit im Kindergarten vorbei, für die anderen wird sie bald beginnen - der ökumenische Kindergarten verabschiedete heute seine Vorschulkinder und kann sich gleichzeitig auf ganz "frische" Neuzugänge freuen. Nach einem Jahr voller Krach, Staub und manch unschöner Überraschung konnte man heute die neu ausgebauten Räume im Untergeschoss des Kindergartens freigeben.
Hier sollen die "Frösche" ihren Platz finden - eine Gruppe von insgesamt 12 Kinder im Alter zwischen 1 und 2 Jahren können im neuen Krippenareal des Kindergartens betreut werden. Dann werden die "Bienchen" nicht mehr die kleinsten sein, denn bisher kam man erst in den ökumenischen Kindergarten, wenn man mindestens zwei Jahre alt war.
Eigentlich habe man sich im Vorstand der Vereins mit der Idee erst schwergetan, sagte dessen neuer Vorsitzender, Torsten Praetorius. Kinder unter zwei Jahren hätte man lieber bei den Eltern gesehen, nach vielen Gesprächen habe man sich aber davon überzeugen können, das man auch für die kleinen Kinder "gute christliche Arbeit" leisten könne. Für den Willen zu "sportlichen Planänderungen" seitens der Erzieher und die Geduld von Seiten der Kinder und ihrer Eltern dankte Praetorius. Dank galt natürlich auch den Architekten, bauausführenden Unternehmen und der Stadt.
Die hat in den Um- und Neubau 310.000 Euro investiert. Weitere 340.000 Euro kamen vom Freistaat Thüringen.
Und auch der Kindergarten und sein Verein haben ihren Teil beigetragen: aus Eigenmitteln konnte man die Innenausstattung finanzieren, die so manchen Neuzugang noch viel Freude bereiten dürfte. Außerdem konnte eine "Duschecke" eingerichtet werden, in der die Kinder auch einmal planschen und das Element "Wasser" erfahren können.
Der Kindergarten war schon immer darauf ausgelegt, dass die Kinder von der Krippe in den Kindergarten wechseln können, also bis zum Schuleintritt die Einrichtung besuchen können. Die ersten "Frösche" werden schon bald erwartet, vollzählig wird man wohl zu Beginn des kommenden Jahres sein.
Mit dem Banddurchschnitt eröffneten Oberbürgermeister Zeh und er Vorsitzende des Fördervereins Torsten Praetorius die neuen Räume (Foto: Angelo Glashagel)
Bevor man aber die neuen Räume in Augenschein nehmen konnte, musste erst einmal der offizielle Teil absolviert werden. Angesichts der Temperaturen versuchten sich die Redner allerdings kurz zu fassen. Die Stadtoberen Hannelore Haase und OB Zeh hatten als Einweihungsgeschenk ein neues Spiel mitgebracht und schließlich wurde über das Haus und seine baldigen Bewohner noch der Segen gesprochen, in bester ökumenischer Tradition versteht sich. Erst dann konnte man zum Banddurchschnitt schreiten und den neuen (und vor allem angenehm temperierten) Bereich in Augenschein nehmen.
Die Bauarbeiten im Haus sind aber noch nicht ganz zu Ende, denn mit der Renovierung traten auch Umstände zu Tage, die behoben werden mussten. Da waren zum einen zwei Quellen außerhalb des Gebäudes, welche für eine Durchfeuchtung des Bestandskellers verantwortlich waren. Hierfür musste das halbe Kellergeschoss freigelegt und abgedichtet werden und die Quellen wurden abwassertechnisch erschlossen werden.
Für die Innenausstattung war die Einrichtung selbst aufgekommen (Foto: Angelo Glashagel)
Zum anderen war da die Elektrik des Haupttreppenhauses auf die man während der Brandschutztechnischen Untersuchungen aufmerksam geworden war. Hier muss man jetzt noch einmal ran, zu den Fluren und den angrenzenden Räumen werden Brandschutztüren eingebaut und die Elektroinstallation wird erneuert.
Und die Kinder hatten für ihre neuen Räume auch etwas aufgeben müssen, ihr Turnraum wich den neuen Krippenplätzen. Allerdings mit dem Versprechen die Turnhalle auf dem Dach des Hauses neu einzurichten. Bis das passiert wird man aber sich aber noch ein wenig gedulden müssen - in gut zwei Jahren könnte es soweit sein.
Bis dahin werden die Kinder des ökumenischen Kindergartens also noch manche Gelegenheit haben, fleißige Handwerker zu sehen.
Angelo Glashagel
Autor: red
zeit für die Frösche (Foto: Angelo Glashagel)
Für die einen ist die Zeit im Kindergarten vorbei, für die anderen wird sie bald beginnen - der ökumenische Kindergarten verabschiedete heute seine Vorschulkinder und kann sich gleichzeitig auf ganz "frische" Neuzugänge freuen. Nach einem Jahr voller Krach, Staub und manch unschöner Überraschung konnte man heute die neu ausgebauten Räume im Untergeschoss des Kindergartens freigeben.
Hier sollen die "Frösche" ihren Platz finden - eine Gruppe von insgesamt 12 Kinder im Alter zwischen 1 und 2 Jahren können im neuen Krippenareal des Kindergartens betreut werden. Dann werden die "Bienchen" nicht mehr die kleinsten sein, denn bisher kam man erst in den ökumenischen Kindergarten, wenn man mindestens zwei Jahre alt war.
Eigentlich habe man sich im Vorstand der Vereins mit der Idee erst schwergetan, sagte dessen neuer Vorsitzender, Torsten Praetorius. Kinder unter zwei Jahren hätte man lieber bei den Eltern gesehen, nach vielen Gesprächen habe man sich aber davon überzeugen können, das man auch für die kleinen Kinder "gute christliche Arbeit" leisten könne. Für den Willen zu "sportlichen Planänderungen" seitens der Erzieher und die Geduld von Seiten der Kinder und ihrer Eltern dankte Praetorius. Dank galt natürlich auch den Architekten, bauausführenden Unternehmen und der Stadt.
Die hat in den Um- und Neubau 310.000 Euro investiert. Weitere 340.000 Euro kamen vom Freistaat Thüringen.
Und auch der Kindergarten und sein Verein haben ihren Teil beigetragen: aus Eigenmitteln konnte man die Innenausstattung finanzieren, die so manchen Neuzugang noch viel Freude bereiten dürfte. Außerdem konnte eine "Duschecke" eingerichtet werden, in der die Kinder auch einmal planschen und das Element "Wasser" erfahren können.
Der Kindergarten war schon immer darauf ausgelegt, dass die Kinder von der Krippe in den Kindergarten wechseln können, also bis zum Schuleintritt die Einrichtung besuchen können. Die ersten "Frösche" werden schon bald erwartet, vollzählig wird man wohl zu Beginn des kommenden Jahres sein.
Mit dem Banddurchschnitt eröffneten Oberbürgermeister Zeh und er Vorsitzende des Fördervereins Torsten Praetorius die neuen Räume (Foto: Angelo Glashagel)
Bevor man aber die neuen Räume in Augenschein nehmen konnte, musste erst einmal der offizielle Teil absolviert werden. Angesichts der Temperaturen versuchten sich die Redner allerdings kurz zu fassen. Die Stadtoberen Hannelore Haase und OB Zeh hatten als Einweihungsgeschenk ein neues Spiel mitgebracht und schließlich wurde über das Haus und seine baldigen Bewohner noch der Segen gesprochen, in bester ökumenischer Tradition versteht sich. Erst dann konnte man zum Banddurchschnitt schreiten und den neuen (und vor allem angenehm temperierten) Bereich in Augenschein nehmen.Die Bauarbeiten im Haus sind aber noch nicht ganz zu Ende, denn mit der Renovierung traten auch Umstände zu Tage, die behoben werden mussten. Da waren zum einen zwei Quellen außerhalb des Gebäudes, welche für eine Durchfeuchtung des Bestandskellers verantwortlich waren. Hierfür musste das halbe Kellergeschoss freigelegt und abgedichtet werden und die Quellen wurden abwassertechnisch erschlossen werden.
Für die Innenausstattung war die Einrichtung selbst aufgekommen (Foto: Angelo Glashagel)
Zum anderen war da die Elektrik des Haupttreppenhauses auf die man während der Brandschutztechnischen Untersuchungen aufmerksam geworden war. Hier muss man jetzt noch einmal ran, zu den Fluren und den angrenzenden Räumen werden Brandschutztüren eingebaut und die Elektroinstallation wird erneuert.Und die Kinder hatten für ihre neuen Räume auch etwas aufgeben müssen, ihr Turnraum wich den neuen Krippenplätzen. Allerdings mit dem Versprechen die Turnhalle auf dem Dach des Hauses neu einzurichten. Bis das passiert wird man aber sich aber noch ein wenig gedulden müssen - in gut zwei Jahren könnte es soweit sein.
Bis dahin werden die Kinder des ökumenischen Kindergartens also noch manche Gelegenheit haben, fleißige Handwerker zu sehen.
Angelo Glashagel













