Fr, 11:28 Uhr
03.07.2015
Mit dem ICE von Berlin nach Casablanca
Doch wie überqueren wir die Straße von Gibraltar? Angehende Geotechniker/innen der Hochschule Nordhausen haben hierfür einen Vorschlag...
Ein schwimmender "Archimedischer" Tunnel könnte die 15 Kilometer breite Meerenge überwinden. Er funktioniert nach dem Auftriebsprinzip, das bereits von Archimedes formuliert wurde, und liegt unter dem Meeresspiegel, im sicheren Abstand zum Tiefgang der Hochseeschiffe.
Er besteht aus vorgefertigten Betonsegmenten, die speziell verankert werden. Integriert sind Flucht- und Versorgungsschächte, die zum Beispiel Sonnenstrom aus Afrika nach Europa bringen könnten. Der besondere Clou: Integriert in die Tunnelsegmente sind Anlagen der regenerativen Energieerzeugung, die mit der enormen Strömungskraft Strom erzeugen.
"Der schwimmende Tunnel wird somit zu einen befahrbaren Strömungskraftwerk, durch das man in weniger als zehn Minuten Afrika erreicht", so Professor Dieter D. Genske, Studiendekan des Studiengangs Geotechnik. Die geographisch-geologischen Randbedingungen, die Strömungsverhältnisse, die Konstruktion und ihre Umweltverträglichkeit werden die Studierenden am Mittwoch dem 8. Juli um 10.15 Uhr im Forum II des August-Kramer-Instituts der Hochschule Nordhausen vorstellen.
Autor: redEin schwimmender "Archimedischer" Tunnel könnte die 15 Kilometer breite Meerenge überwinden. Er funktioniert nach dem Auftriebsprinzip, das bereits von Archimedes formuliert wurde, und liegt unter dem Meeresspiegel, im sicheren Abstand zum Tiefgang der Hochseeschiffe.
Er besteht aus vorgefertigten Betonsegmenten, die speziell verankert werden. Integriert sind Flucht- und Versorgungsschächte, die zum Beispiel Sonnenstrom aus Afrika nach Europa bringen könnten. Der besondere Clou: Integriert in die Tunnelsegmente sind Anlagen der regenerativen Energieerzeugung, die mit der enormen Strömungskraft Strom erzeugen.
"Der schwimmende Tunnel wird somit zu einen befahrbaren Strömungskraftwerk, durch das man in weniger als zehn Minuten Afrika erreicht", so Professor Dieter D. Genske, Studiendekan des Studiengangs Geotechnik. Die geographisch-geologischen Randbedingungen, die Strömungsverhältnisse, die Konstruktion und ihre Umweltverträglichkeit werden die Studierenden am Mittwoch dem 8. Juli um 10.15 Uhr im Forum II des August-Kramer-Instituts der Hochschule Nordhausen vorstellen.

