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Sa, 12:18 Uhr
04.07.2015

nnz-Interview: Nicht nur bequem, auch schick

Das Ehepaar Peggy und André Fredrich betreibt einen orthopädischen Schuhmacherbetrieb in der Nordhäuser Grimmelallee. Neben dem weichsten Schuh der Welt und eleganten Business-Schuhen, kümmern sich beide mit Leidenschaft und Kompetenz um Ihre Kunden und Patienten...

Das Ehepaar Fredrich (Foto: privat) Das Ehepaar Fredrich (Foto: privat)
nnz: Was braucht man um einen guten und hochwertigen Schuh anzufertigen?

André Fredrich: Der Respekt und die Erfahrung sind bei der Verarbeitung eines Naturproduktes wie Leder selbstverständlich. Unsere Kunden legen besonderen Wert auf Schuhe mit Stil und Eleganz.

nnz: Was genau ist damit gemeint?

Peggy Fredrich: Es ist uns wichtig, dass wir die Erwartungen unserer Kunden, die uns beauftragen und vertrauen, erfüllen. Da sind wir und unsere Mitarbeiter ehrgeizig.

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nnz: Sie beide sprechen oft von Ihren Kunden, auf was legen sie besonderen Wert?

Peggy Fredrich: Das Geschäftsmodel besteht darin, dass unsere Schuhe richtig schick und gleichzeitig bequem sind. Also Mode von außen und Gesundheit von innen. Diese Philosophie hat sich rumgesprochen.

nnz: Seit einem Jahr gibt es bei der Fredmax GmbH eine neue Produktlinie um was handelt es sich dabei?

André Fredrich: Das Handwerk des Schuhmachers habe ich von der Pieke auf gelernt. Aufgrund der Liebe zu meinem Beruf, habe ich mir meine eigenen Schuhe selbst angefertigt. Ja irgendwann hat uns ein Kunde gefragt, ob er nicht auch solch elegante Schuhe bekommen könnte. Daraus entwickelte sich die Idee, handgefertigte Business-Schuhe herzustellen. Also echte „hand made shoes.

nnz: Ist das denn tatsächlich ein Geschäftsmodell bei dem großen Angebot an fabrikgefertigten Schuhen?

Peggy Fredrich: Am Anfang war ich auch recht skeptisch und es fing ja auch alles ganz klein an. Es gab nur ein Modell für einen Herrenschuh, welches für Frauen sicherlich undenkbar wäre (lach). Aber die Nachfrage war da und jetzt bieten wir bereits eine ganze Kollektion an. Aber um die Frage zu beantworten, möchte ich folgendes sagen. Ein Kunde sagte mir mal, es geht Ihm nicht um einen Schuh als Gebrauchsgegenstand, sondern es solle etwas Besonderes sein, so ein Paar Schuhe zu tragen. Er würde sich ja auch keine hochwertige Uhr nur zum Zeit ablesen besitzen.

nnz: Wo kommen die Kunden her,- die Fredmax „hand made schoes“ kaufen und gibt es auch irgendwann eine Damenkollektion?

André Fredrich: Im Grunde aus der Region, aber durch die sogenannte Mundpropaganda hat sich wohl rumgesprochen, dass die Qualität und das Design sehr ansprechend sind und jetzt kommen unsere Kunden eigentlich aus ganz Deutschland. Ab nächstem Jahr wird es auch eine Damenkollektion geben, die schick und gleichzeitig bequem sind.

nnz: Reichen dann Ihre Räumlichkeiten noch aus?

Peggy Fredrich: Erst vor zwei Jahren sind wir in die Grimmelallee 4 c umgezogen und haben zu dem Werkstattbetrieb noch ein Ladengeschäft eröffnet.
Durch die neue Produktlinie, „Fredmax hand made shoes“ mussten wir jedoch schnell feststellen, dass die Werkstatt nicht mehr ausreicht und so haben wir uns letztes Jahr entschlossen die Werkstatt noch einmal zu vergrößern.“

nnz: Das ist sicherlich nochmal ein großer Schritt,- und es sind doch bestimmt hohe Investitionskosten entstanden?

André Fredrich: Ja sicherlich, ist das liebe Geld immer ein Thema und allein mit der Werkstatterweiterung ist es ja auch nicht getan. Dazu kommen noch Maschinen, zusätzliche Mitarbeiter sowie zwei neue Ausbildungsplätze sind entstanden. Insgesamt haben wir mehr als 250.000 investiert und dafür möchten wir uns auch bei unseren Geschäftspartnern bedanken. Zum Beispiel den Mitarbeitern der Kreissparkasse Nordhausen, Axel Heck und der Thüringer Aufbaubank und nicht zuletzt bei unserem Berater Thomas Hentze von der Pro1media GmbH. Denn ohne diese Unterstützung wäre so ein Projekt in der Kürze der Zeit sicherlich nicht möglich gewesen.

nnz: Was sind die nächsten Ziele und Projekte?

Peggy Fredrich: In Kürze werden wir noch einen neuen Maßraum in Betrieb nehmen sowie die komplette Klimatisierung der Geschäftsräume. Geplant ist ein Außendienst sowie die Erweiterung des Geschäftsgebietes.“

André Fredrich: Und nicht zu vergessen: Unser Schuhkonfigurator, der bis Mitte des Jahres online und offline in Betrieb gehen soll.“

nnz: Was ist ein Schuhkonfigurator?

Beide: „Das verraten wir wenn es soweit ist!“
Autor: red

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