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Mi, 09:01 Uhr
03.06.2015

„Assistierte Ausbildung“ statt Fehlstart

Ohne Ausbildung haben junge Erwachsene deutlich geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und beginnen das Berufsleben mit einem Fehlstart. Auch durch Ausbildungsabbrüche entstehen Unternehmern und der gesamten Volkswirtschaft vermeidbare Kosten. Um dem entgegenzuwirken wird die Arbeitsagentur ein neues Projekt starten...

Damit der Berufseinstieg immer mehr Jugendlichen gelingt, hat der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit eine bundesweite Initiative "Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt" gestartet. Ziel des Projektes ist es, mehr betriebliche Ausbildungs-plätze für benachteiligte Jugendliche zu erschließen. Mit gezielten Maßnahmen soll die betriebliche Ausbildung für Unternehmen noch attraktiver werden.

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Ein Bestandteil des Projekts ist die „Assistierte Ausbildung“, die mit dem neuen Ausbildungsjahr im September startet. Dabei wird sowohl der Azubi als auch der Betrieb über die komplette Ausbildungszeit eng begleitet und aktiv unterstützt.

Ausbildungsbetriebe erhalten individuelle Hilfen bei der Verwaltung, Organisation und Durchführung der Ausbildung. Das Unterstützungsangebot für Betriebe reicht hierbei von der Erstellung eines Ausbildungsplans über das Coaching von Ausbildern bis zur Umsetzung einzelner Ausbildungssequenzen im Betrieb.

Auszubildende bekommen Unterstützung, etwa in Form von Kriseninterventionen, Alltagshilfen, Sprachförderung, Förderunterricht, Prüfungsvorbereitung. Auch eine ausbildungsvorbereitende Phase kann gefördert werden.

Regelmäßige Gespräche mit allen an der Ausbildung Beteiligten dienen dem frühzeitigen Erkennen von möglichen Schwierigkeiten und helfen, frühzeitig Lösungen zu entwickeln. Die Kosten tragen die Agenturen für Arbeit bzw. die Jobcenter. Die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis bleiben unberührt.

Um ihre betriebliche Zukunft zu sichern, müssen Betriebe sich zukünftig auch neuen Rekrutierungs- und Ausbildungsmethoden öffnen. Die „Assistierte Ausbildung“ bietet den Betrieben eine gute Möglichkeit, den zweiten Blick zu wagen und Jugendlichen eine Chance zu geben, die zwar keine guten Noten in Mathe und Deutsch haben, aber andere wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse mitbringen.

„Wir wollen den jungen Menschen und den Unternehmen gleichzeitig helfen“, stellte Karsten Froböse, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Nordhausen heraus.

Interessierte Betriebe senden eine E-Mail mit dem Betreff „Assistierte Ausbildung“ an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Nordhausen oder wenden sich direkt an ihren persönlichen Arbeitgeberbetreuer.
Autor: red

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