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Di, 12:38 Uhr
19.05.2015

Gute Leistungen der Nordhäuser Keglerinnen

Bronze für Toni Herrmann von der TSG Salza, die Plätze Sieben, Acht und Neun für Tina Rohmhardt, Ursula Lautenbach und Dagmar Reitmeier, alle vom Nordhäuser SV - vier Nordhäuser Keglerinnen, haben sich für Landesmeisterschaftsendrunde qualifiziert und durften trotz einiger Probleme im Vorfeld zufrieden die Heimreise antreten...

Erneut medaillengeschmückt kam Toni Herrmann nach Hause. Nach Silber im letzten Jahr wurde es diesmal Platz Drei bei den C-Seniorinnen. Ein wenig ärgerte sie sich aber, denn am Morgen bei der Abfahrt nach Hermsdorf war ihr mit dem Auto ein kleines Missgeschick passiert, zu Glück aber nur ein kleiner Lackschaden.

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„Aber ich hatte dann einfach den Kopf nicht richtig frei“, so ihr Kommentar. Das schlug sich in zu unkonstanten Würfen nieder, fehlten vor allem im Spiel in die Vollen die nötigen Punkte, um die Vorkampfbeste Monika Reinhold aus Unterweißbach noch angreifen zu können. Schließlich musste sie sogar noch die als Vierte ins Rennen gegangene Marianne Märten aus Mihla knapp vorbei ziehen lassen. Doch ihr Blick ging schon wieder nach vorn: „Im nächsten Jahr nehme ich wieder Anlauf auf den Titel.“ Den holte sich diesmal Monika Reinhold, die nach ihren 516 Holz im Vorkampf auch im Endkampf mit 528 Holz die Beste war. Marianne Märten kam nach 482 auf 522 Holz und verdrängte Toni Herrmann, die nach den 507 Holz im Vorkampf diesmal nur 494 Kegel fallen ließ, um drei Holz auf Rang Drei.

Toni Herrmann konnte sich erneut über Medaillen freuen (Foto: Uwe Tittel) Toni Herrmann konnte sich erneut über Medaillen freuen (Foto: Uwe Tittel)

Obwohl sie sich nicht verbessern konnte, auch im Endkampf Platz Acht belegte war Ursula Lautenbach zufrieden. Mit 455 Holz bestätigte sie ihre ordentliche Vorkampfleistung von 454 Holz. Leider waren es diesmal bei besserem Spiel in die Vollen im Räumen ein paar Fehlwürfe zu viel. Bei den Seniorinnen C wurden in diesem Jahr entgegen dem bisherigen Modus die Vorkampfleistung und nur ein Endrundendurchgang zusammen gezählt.

Für Dagmar Reitmeier stand die Endrunde bei den Seniorinnen B bis zuletzt auf der Kippe. Eine heftige Erkältung hatte sie erwischt. Sie machte sich dann aber doch auf den Weg nach Gräfinau-Angstedt. Trotz noch etwas weicher Knie und am Ende schwindender Kraft absolvierte sie einen guten Wettkampf. 504 gefallene Kegel standen am Sonnabend zu Buche. Nachdem sie zuletzt einige Male an der fünfhunderter Hürde gescheitert war durfte sie sich zu Recht freuen. Gleichzeitig aber kam auch etwas Ärger auf. Denn als Neunte im Sechzehnerfeld hatte sie den Finaldurchgang der besten Acht am Sonntag um die Winzigkeit von zwei Holz verpasst. Viertbestes Resultat in die Vollen, aber im Räumen war der Kraftverlust am Ende entscheidend. Neue Landesmeisterin wurde Christine Schmidt vom SV Osterland Lumzig (bei Schmölln).

Nach zwei Jahren Abstinenz hatte es mit Tina Romhardt endlich wieder eine Nordhäuserin in die Endrunde der Frauenkonkurrenz geschafft (Foto: Uwe Tittel) Nach zwei Jahren Abstinenz hatte es mit Tina Romhardt endlich wieder eine Nordhäuserin in die Endrunde der Frauenkonkurrenz geschafft (Foto: Uwe Tittel) Nach zwei Jahren Abstinenz hatte es mit Tina Romhardt endlich wieder eine Nordhäuserin in die Endrunde der Frauenkonkurrenz geschafft und wurde am Ende im Feld der durchweg wesentlich Jüngeren auf der Erfurter Rieth-Anlage sehr gute Siebente. Zunächst war sie völlig irritiert vom Modus, der in diesem Jahr erneut verändert war, von vorn herein im k.o-System ausgetragen wurde. Tina hatte es als Vorkampfzehnte zum Auftakt im Achtelfinale mit der fast 20 Jahre jüngeren Landesauswahlspielerin Kathleen Kobel von Blau Weiß Lauterbach zu tun. Auf der von allen Spielerinnen als äußerst schwer bespielbar empfundenen Bahn entwickelte sich über alle vier Bahnen ein hartes Kopf-an-Kopf-Ringen. Bei je zwei Bahnerfolgen entschied am Ende der etwas deutlichere Erfolg auf der vierten und letzten Bahn knapp mit 498:494 für sie selber völlig überraschend zu Gunsten der Nordhäuserin.

Damit stand sie nach nur kurzer Erholungspause im Viertelfinale. Auch ein ganz neue Erfahrung, innerhalb von nur drei Stunden zweimal über 120 Wurf spielen zu müssen. Und das auch noch gegen eine schier übermächtige Gegnerin: Vorjahresvizemeisterin und Vorkampfzweite Sandra Beckert vom TSV Motor Gisperleben. Aber auch Beckert hatte ihre Mühe mit der Bahn, gewann allerdings erwartungsgemäß die ersten zweimal 30 Wurf. Dann aber holte sich Tina wie schon in der Runde zuvor die Bahn Vier, die für sie diesmal als Dritte an der Reihe war.

Ein schöner Achtungserfolg gegen die hohe Favoritin. Zu mehr aber reichte es dann nicht. Mit 1:3 Punkten und 488:525 Holz verabschiedete sich Tina Romhardt aber höchst achtungsvoll aus dem weiteren Wettkampf. Beckert, die am konstantesten aller 16 Endrundenstarterinnen spielte, holte sich schließlich den Meistertitel 2015. Im Halbfinale schaltete sie Verena Dauer (Eintracht Rieth), die zuvor die Titelverteidigerin Annett Braun bezwungen hatte, aus und war im Endspiel der Vorkampfsiegerin und als Favoritin gehandelten Gabriele Muhl (Lauterbach) mit 4:0 und 525:475 Holz deutlich überlegen. Muhl hatte im Viertelfinale mit 583 und Halbfinale mit 547 Holz für die mit Abstand besten Einzelresultate der Meisterschaftsendrunde gesorgt.
Uwe Tittel
Autor: red

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