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Mo, 13:46 Uhr
18.05.2015

Neuzugang bei Wacker

Der neue Landrat des Landkreises Nordhausen Matthias Jendricke (SPD) wird sich im Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen engagieren. Darauf hat sich der Landrat heute an seinem ersten Tag im Amt mit Wacker-Präsident Nico Kleofas verständigt...

Geplant ist, dass Matthias Jendricke den derzeit unbesetzten Posten des Vize-Präsidenten übernimmt. "Ich habe mich gern bereit erklärt, ehrenamtlich im Präsidium des Vereins mitzuwirken", so Matthias Jendricke. "Wacker ist eine wichtige Institution gerade für die Wahrnehmung unserer Region im Sport." Nico Kleofas zeigte sich erfreut über die Zusage des Landrates.

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"Damit setzt Matthias Jendricke ein wichtiges Zeichen, welche Rolle Wacker inzwischen für unseren Landkreis spielt", sagt Kleofas.

Die ersten Gespräche dazu habe er bereits vor dem Wahltermin mit Nico Kleofas geführt, so Jendricke. "Ich habe schon vor meiner Wahl zum Landrat meine Bereitschaft signalisiert, mich im Präsidium einzubringen, wollte das Thema aber nicht in die Wahlkampfdiskussion einbringen, weil mir die Sache wirklich wichtig ist. Das Wacker-Präsidium ist auf mich zugekommen mit der Bitte um mehr politischen Rückhalt, um die anstehenden Maßnahmen im Stadionumbau und zum Erhalt der Ligalizenz realisieren zu können. Dazu werde ich meine Kontakte nach Erfurt nutzen, um die erforderlichen baulichen Veränderungen mit Fördermitteln vorantreiben zu können und ich möchte der Stadt hier gern beratend zur Seite stehen."

Der neue Landrat des Landkreises Nordhausen Matthias Jendricke (SPD) wird sich im Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen engagieren (Foto: Jessica Pieper) Der neue Landrat des Landkreises Nordhausen Matthias Jendricke (SPD) wird sich im Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen engagieren (Foto: Jessica Pieper)

Matthias Jendricke verwies in dem Zusammenhang noch einmal auf das Engagement von Nico Kleofas, der die Vereinsführung im März 2010 übernommen hatte, als der damalige Vorstand nicht mehr handlungsfähig war. "Ich war Nico Kleofas damals dankbar, dass er sich dieser Aufgabe gestellt hat und Wacker inzwischen beachtliche sportliche Erfolge feiern kann. Nun möchte ich dem Verein gern helfen und ihn weiter unterstützen."
Autor: red

Kommentare
murmeltier
18.05.2015, 15.44 Uhr
Das wird auch Zeit
Gut, dass endlich mal ein Politiker begreift, wie der Spitzenverein des Fußballs in der Region unterstützt werden kann. Sicher, ein Landrat kann kein Geld investieren, er kennt aber hoffentlich die Wege, um an solches zu kommen. Mit seinen Verbindungen zu Erfurt hat er doch immer geprahlt.

Aber natürlich ist das auch ein geschickter Schachzug von J., da zeigt er in Richtung Rathaus wieder mal wie man PR macht. Trotzdem: Daumen hoch, Herr Jendricke.
dagos
18.05.2015, 16.15 Uhr
Erster Arbeitstag und schon wird gekungelt!
Offensichtlich fühlt sich unser neuer Landrat bereits am ersten Tag im Amt extrem unterfordert und hat wahrscheinlich alle wichtigen Probleme im Landkreis spontan lösen können. Prima!
So kann er sich nun endlich Gedanken um seine Freizeitgestaltung machen und sich dafür auch gebührend, öffentlich feiern lassen. Ich finde es prinzipiell rühmlich, sich um Minderheiten zu bemühen. Echte Wackerfans dürften ca. 0,5% der Einwohner des Landkreises ausmachen.
Mit diesem Vorstandsposten hat er mal schnell dem gesamten ehrenamtlichen Sport im Landkreis, der nichts mit Wacker zu tun hat, das dürften einige Tausende sein, gezeigt, dass sie wohl nicht viel vom neuen Landrat zu erwarten haben.
Man wird dem Herren genau auf die Finger schauen müssen, was er denn den lieben langen Arbeitstag so treibt, wer von diesem Treiben profitiert und wer die Reinigungskosten für seine Klamotten bezahlt. Wenn er jeden Tag in so nen Fettnapf springt, kann das schnell teuer werden.
Ich wäre dann jetzt schon für Neuwahlen!
krümel
18.05.2015, 16.16 Uhr
Na, mal sehen
Immer wieder wird betont, dass unsere Politiker zeitlich total unter Druck stehen. So kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Funktion wirklich mit aktiver Arbeit ausgefüllt wird.
Oder ist vielleicht doch nicht soviel zu tun?
Interessant ist, wie da das notwendige Geld rangeschafft werden soll, denn auch schon zu Rinkezeiten hatte die Nordhäuser SPD die Beziehungen zur Regierung in Erfurt, war sie ja schon mit im Boot, so wie jetzt, als Juniorpartner, sozusagen in Vizepräsidentschaft. Da hat es auch keiner der Genossen aus Nordhausen geschafft, das notwendige Geld zu besorgen, wurden die Augen verschlossen vor den Problemen und Finanznöten, welche in Nordhausen anstanden.
Eine Lösung wäre für die Stadt Nordhausen, wenn der Landrat auf die Kreisumlage, zumindest in großen Teilen, von der Stadt Nordhausen verzichtet, da wäre genug Geld für Wacker, freie Träger, das Theater und andere Vereine über, könnten die Eigenanteile bei Fördermitteln (welche immer da sein müssen) locker aufgebracht werden. Ansonsten sehe ich da wenig Möglichkeiten, so mit 5000 € Lottomitteln aus Erfurt kommt man auch nicht gerade weit.
Doch ich hoffe, dass ich nicht richtig liege mit meinen Gedanken, dass über Beziehungen geschafft werden kann, was offiziell und auf normalem Weg nicht möglich ist!
Aber, für mich stellt sich dabei wirklich die Frage, was ich von solch einer dargestellten "Beziehungswirtschaft" halten soll?
Flitzpiepe
18.05.2015, 17.02 Uhr
Daumen hoch
Genau dieses Signal hätte ich von einem anderen Nordhäuser Politiker erwartet. Andere tun im Wahlkampf mal so, als stünden sie zu Wacker. Jendricke steht auch nach dem Wahlkampf zu Wacker. Mit Jendricke als OB wäre das bisherige Desaster der Unterstützung von Wacker aus dem Rathaus bestimmt nicht so passiert. Und damit meine ich nicht die Straba-Verlängerung zum AKS. Ich denke, diesen Vorschlag wird Jendricke inzwischen auch als Fehler abtun.
Hoffentlich ist dieser Fingerzeig nicht zu spät für Wacker. Mal sehen wie das nun weiter geht.
Löblich ist auch, dass dies nicht schon vor der Landratswahl bekanntgegeben wurde.
Wenn das Kungelei sein soll, was sind dann die bisherigen und kommenden Postenschiebereien im Rathaus?
NDHler
18.05.2015, 18.33 Uhr
Endlich arrangiert sich ein Politiker für Wacker ...
... und nicht dagegen. Von Zeh und Haase wurde der Verein doch nur verarscht, siehe Flutlicht Entscheidung! Selbst Halberstadt hat jetzt eine neue Anlage stehen. Damit ist Nordhausen definitiv der letzte Verein ohne Flutlicht! Peinlich!
gandalf
18.05.2015, 20.45 Uhr
Logische Konsequenz
In der Parkallee haben sie wohl endgültig realisiert, dass sie von DIESER Rathausspitze NICHTS mehr zu erwarten haben. Das blamable Wahlergebnis von Zeh's Günstling war denn wohl auch die Quittung der katastrophalen Bilanz unseres Ex-Ministers im Vorruhestand.

Sicher, auch andere Regionalliga-Städte haben knappe Kassen und eine schwierige Haushaltslage - aber dieses Schmierentheater aus Hinhaltetaktik und offen zur Schau gestellter Abneigung gegenüber dem größten Fußballverein der Stadt war dann wohl doch der Gipfel gelebter Unfähigkeit.
Lars
18.05.2015, 21.10 Uhr
finde ich gut...
Somit zeigt der Landrat bereits jetzt, dass er anpacken wird und nicht nur für schöne Fotos steht.
Nordhäuser Freiheit
18.05.2015, 21.17 Uhr
Achtung, Wacker-Fans!
Jetzt sollt Ihr für das Nordhäuser Parteiklüngelüng vereinnahmt werden.

Aufpassen, es ist alles nur Populismus. Lasst Euch nicht von den Politikern, egal welcher Partei, vereinnahmen. Ihr seid denen völlig egal, es geht nur um Schlagzeilen. Geld herzaubern kann niemand!

Geht zu keiner Wahl mehr, sie spielen alle nur. Hört auf Euren Verstand.
Babette Klingert
18.05.2015, 21.38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Hans Dittmar
18.05.2015, 22.54 Uhr
Hat Wacker auf´s falsche Pferd gesetzt?
Wenn man manche Kommentare liest, wie Flitzpiepe und NDHler,sieht man wie kurz der Wissensstand ist, oder wie nah die Beziehung zur SPD.

Ist Herr Jendricke wie Phönix aus der Asche erschienen - nein! Schauen wir mal zurück! Seit 1994 ist Jendricke im Stadtat, wurde 1999 Fraktionsvorsitzender.
Wacker stieg 2001 ab und mußte sogar Insolvenz anmelden. Im selben Jahr wurde Jendricke erstmalig als 1. Beigeordneter (stellv. Landrat) ins Landratsamt gewählt. Während Wacker vor sich hin tingelte, wechselte Jendricke 2004 als Bürgermeister zur Stadt Nordhausen. Als dieser war er zuständig für die Finanzen der Stadt!
Wacker hatte sich durch eigene Kräfte stabilisiert und es ging es wieder leicht bergauf. Seit 2010 geht es mit Wacker spielerisch richtig vorwärts. 2011 wurde Jendricke im dritten Wahlgang wiederum zum Finanzbürgermeister gewählt.
Von 1994 bis 2012 regierte die SPD in dieser Stadt und hatte es in der Hand. Bis gestern war Jendricke Bürgermeister der Stadt Nordhausen. Sein Steppenpferd ist und war die Feuerwehr!!!
Wer hier wirklich glaubt, durch den Sitz als Vize-Präsident über eine Misswirtschaft der SPD in Sachen Wacker hinweg zu täuschen liegt völlig falsch. Für die Stadt gab es nur einen Verein als Lobby das war der NSV.
Einen Oberbürgermeister in 2015 versagen vorzuwerfen, können nur Dumme! Der Schuldige ist nun Landrat, seine einzige Idee in seinem Leben in Bezug auf Wacker war der Bau einer Straßenbahnlinie zum AKS im Falle seiner Wahl zum Oberbürgermeister.

Wacker selbst sollte sich langsam dazu positionieren, was sie den eigentlich wollen. Einen Neubau oder eine Sanierung. Da gibt es ständig unterschiedliche Pressemitteilungen. Aber nun, wo der Landrat des Landkreises, Herr über dutzende von erfolgreichen Sportvereinen mit renovierungsbedürftigen Sportstätten hat nun in seinen Landkreis ein Signal gegeben.

Naja, es gab auch mal eine Pokal des Bürgermeisters beim Boxen - extra für Ihn. Ich bin gespannt und hoffe das Wacker trotz einer schlechten Besetzung wieder ins Leben zurück findet.
Lisbet
18.05.2015, 23.07 Uhr
"SPD Wacker 90 Nordhausen"
Bei dem Kleofas frage ich mich langsam wirklich, ob der außer Spieler kaufen noch etwas anderes kann!

Den Verein zur politischen Marionette zu machen ist an Verwirrtheit und Arroganz kaum noch zu überbieten.
altmeister
19.05.2015, 06.44 Uhr
Ein dreifach donnerndes Hurra!
Ich verstehe nicht, was es schon zu bejubeln gibt, bisher ist nur viel PR gemacht worden, mit großem Bild, diesmal ohne Feuerwehr.
Worte können viel geäußert werden, ob daraus Taten folgen ist eine andere Sache.
Dass noch dazu gerade dieses Thema besonders zum Amtsantritt hervorgehoben werden muss, dieses für den neuen Landrat so wichtig in seinem neuen Aufgabenspektrum ist, das hat bei mir schon ein Kopfschütteln hervorgerufen.
Aber, wenn es sonst nichts Wichtigeres gibt für einen Landrat um seine Kompetenz zu zeigen...
Stephanie Boklusek
19.05.2015, 08.52 Uhr
Lasst doch Herrn Jendricke mal machen
Mit ihm gibt es die Rückkehr in DDR-Zeiten: Wer hat die besten “Beziehungen“ nach Erfurt? Wer (welcher Verein) ist in det richtigen Partei? Usw.

Herr Jendricke ist gewählt, mit niedriger Legitimation, aber eben gewählt. Das ist Fakt. Solange die anderen Parteien sich vom “Besten“, “Kompetentesten“ diktieren und an der Leine durch den Ring Ring führen lassen, so werden Stadt und Landkreis weiter auf den Abgrund zurasen. Das stürzende Auto werden die Schwächsten nicht verlassen können, wohl aber die Chauffeure.

Aber -so hart, wie es klingt: Die Menschen haben es nicht anders verdient.
NDHler
19.05.2015, 09.13 Uhr
Danke @Hans Dittmar
Jetzt weiß ich, dass ich dumm bin! Schon beeindruckend wie sie sich hier als allwissender aufspielen! Aber wie gesagt, durch ihren Kommentar bin ich mir meines kurzen Wissensstandes bewusst und da ich Zeh Untätigkeit vorwerfe bin ich obendrein noch dumm! Hans Dittmar, sie sind der Größte! Danke für ihre aufklärenden Worte!
murmeltier
19.05.2015, 10.29 Uhr
Stratege
Herr Jendricke ist ein Stratege. Vor der Leistung "von unten" nach ganz oben muss man Respekt zollen. Er ist immer einen Schritt voraus und hat wahrscheinlich ein Charisma, was ein Politiker ausmacht. Vor seinen "politischen Schachzügen" können seine politischen Gegner nur staunen. Ihnen fehlt einfach das gewisse etwas.
Babette Klingert
19.05.2015, 10.31 Uhr
Herr Kleofas ist einfach schlauer. Das kann man ihm nicht zum Vorwurf machen.
„Der große Mann eilt seiner Zeit voraus,
der kluge kommt ihr nach auf allen Wegen.

Der Schlaukopf beutet sie gehörig aus,
der Dummkopf aber stellt sich ihr entgegen.“

Herr Kleofas hat als erster das System Jendricke nicht nur verstanden, sondern für sich in Anspruch genommen. Clever! Da müssen die Vereine der “kleinen Leute“ noch viel lernen.
Babette Klingert
19.05.2015, 10.49 Uhr
Ein P.S. noch zu Herrn Jendricke und Herrn Kleofas
P.S.: Ich halte das polarisierende “System Jendricke“ übrigens für sehr demokratieschädlich. Weil es feudale Züge trägt.
henry12
19.05.2015, 13.47 Uhr
des kaisers neue kleider ?
einigen kommentatoren kann ich nicht folgen. weder ist es
weitsicht, noch cleverness, den lampenmann zu geben.
nur grenzenloser opportunismus. jendricke versucht, den problemlöser für eine situation zu geben, die er an anderer
stelle nie lösen wollte oder konnte.
was außerdem bringt die stadt weiter, wenn elf fremde als
wacker 2 mal im monat hier fussball spielen ? da haben die freizeitsportler und ehrenamtlichen aller anderen vereine für mich einen höheren stellenwert.
Peppone
19.05.2015, 14.49 Uhr
Ist das ein Verein oder Privateigentum?
Wie geht das überhaupt, was diese beiden Herren hier machen? Wird das Präsidium nicht von der Mitgliederversammlung gewählt? Scheint in dem Laden keine Rolle zu spielen. Scheint ein Privatclub zu sein. Wozu brauchen die dann Steuergeld?
NDHler
19.05.2015, 15.18 Uhr
@peppone
Da haben sie Recht! Deshalb stehe in dem Artikel ja auch geschrieben: „Geplant ist, dass Matthias Jendricke den derzeit unbesetzten Posten des Vize-Präsidenten übernimmt."
Noch ist er es nicht!
Flitzpiepe
19.05.2015, 15.32 Uhr
Tja mit der Weitsicht ist es so eine Sache
Wenn hier einige Kommentatoren bis hin zum OB nicht verstehen, wie wichtig es ist, überregional beachtete Sportvereine in einer Stadt zu haben und tatkräftig zu unterstützen, dann ist es vielleicht schon zu spät für diese Stadt.

Hört auf, die Vereine gegeneinander auszuspielen! Ob Boxen, Handball oder eben Fußball ist es nun eben mal so, dass ab einer bestimmten Leistungsklasse die lokalen Eigengewächse nicht mehr ausreichen und bessere zugekauft werden. Wo ist das Problem?

Wenn das ein Problem für die Stadt ist, dann soll sie es klipp und klar sagen, dass für alle Sportarten die Thüringenliga genug ist und sich nicht im Erfolg der Mannschaften selbst sonnen und Worte schwingen, dann aber nicht danach handeln. Da ist sogar von Sportstadt die Rede gewesen...

Die ganzen Kinder und Jugendlichen brauchen Idole, die sie live bewundern können und denen sie nacheifern können.
Wir brauchen Identifikation und Stolz auf überregionalen Sport. Es hebt enorm das Selbstwertgefühl, wenn wir als Stadt über diese Sportvereine in der ganzen Republik wahr genommen werden, trotz das wir in der tiefsten Provinz leben und auch hoffentlich bleiben. So etwas würde nie eine neue Bibliothek mit Tiefgarage erreichen.

Schaut doch nur mal auf das viel kleinere Städtchen Aue. Die Fußballer spielen als Vollprofis in der 2. Bundesliga und trotzdem identifiziert sich die ganze Region inklusive der Stadtoberen mit dieser Mannschaft und unterstützen diese, wo sie nur können. Es wäre für viele (auch die Wirtschaft) sehr tragisch, wenn die Mannschaft am kommenden Wochenende absteigen sollte.

Warum bekommen wir das mit Wacker hier nicht auch hin?
Warum werden Unterstützer dieser Idee immer so angegangen? Warum würdigen viele nicht die tolle Arbeit von Herrn Kleofas in den letzten Jahren?

Warum wird der OB als Präsident des Familienverbandes akzeptiert und gleichzeitig der Landrat als Vizepräsident von Wacker angegangen? Eine Mitarbeit in einem lokalen Verein ist doch viel naheliegender als in einem wirkungslosen Verband.
Nordhäuser Freiheit
19.05.2015, 16.56 Uhr
Besonders gefährlich: Der Nordhäuser Parteienclan bemächtigt sich der Themen
Wie groß der Einfluss des Nordhäuser Parteinkartells ist, kann man auch daran beobachten, wie diese relativ kleine Gruppe von Parteisoldaten sich des öffentlichen Diskurses bemächtigt: In allem Medien spielen seit einigen Jahren die Themen Feuerwehr und Fußball eine überproportional große Rolle.

Andere Schwerpunkte des Alltagslebens wie zum Beispiel soziale Probleme, Belange von Randgruppen usw. finden nur marginal Widerspiegelung in der Öffentlichkeit.

Auch dies sollte uns Bürgern zu denken geben und uns dazu aktivieren, Stadt und Kreis aus den Fängen eines allzu dominanten und in sich zu stark vernetzten Systems zu befreien. Wir haben es in der Hand.
-Insider-
19.05.2015, 17.50 Uhr
vielleicht
sollten die ganzen wacker-fanboys, die hier immer etwas von identifikation und co daher reden, einfach mal der realität ins auge schauen. im kreis leben ca. 90.000 menschen. davon gehen im schnitt an 17 tagen im jahr ca. 600-700 menschen hin. das entspricht ca. 0,7% der bevölkerung.

rein wirtschaftlich gesehen, ist (und bleibt es wohl noch einige zeit) ausschließlich ein zuschussgeschäft für die gesamte region. es wird hier ja gerade zu so getan, als hätte wacker eine fanbase wie sonstawas...vorallem der gleich mit aue tut ja mal richtig weh.

wozu also bitte so ein aufstand? kleo will großinvestor spielen, dann soll er es bitte auch bezahlen.

unsere probleme, die alle betreffen heißen schule, infrasturktur und jobs. da muss angesetzt werden und nicht beim hobby einzelner....
henyklein
19.05.2015, 19.22 Uhr
WICHTIG!
".... wollte das Thema aber nicht in die Wahlkampfdiskussion einbringen, weil mir die Sache wirklich wichtig ist...."

Achso, JETZT verstehe ich die Politiker: in der Wahlkampfdiskussion geht es um unwichtige Dinge. Danke für diese klare Ansage, Herr Jendricke.

Henry Klein
gandalf
19.05.2015, 19.30 Uhr
Komisch...
...über die zusammengekaufte Box-Staffel regt sich kein Mensch auf und der mit einheimischen Spielerinnen nur so gespickten Mannschaft des THC kann man auch prima zujubeln.

Warum will man Wacker nicht das gleiche Recht zugestehen!?
Sigmund
19.05.2015, 20.00 Uhr
Fußball
ja fußball ist schon eine feine sache, wenn es dabei ehrlich zugehen würde, oder nicht? wie viel FEHLENTSCHEIDUNGEN von schiedsrichtern gibt es eigentlich jedes wochenende? Gibt es eigentlich auch eine statistik darüber? jeder schritt und ballkontakt wird statistisch erfast, nur nicht das fehlverhalten der schiris, oder.
fussball dient doch schon lange der politik, um das volk zu verdummen, oder? die einzigen die große gewinne machen, sind die wettbüros. Hier wird im großen stil betrogen, wie jetzt wieder in italien. natürlich in deutschland geht alles reell zu, oder? na wer es glaubt, dem ist nicht zu helfen, wie oft haben schiris ein spiel mit fehlentscheidungen entschieden?
Ich dachte immer darüber sollten sich die fussballfans einen kopf machen und nicht über die lokale politik, noch dazu wo nur rund 30% wählen waren. glaubt denn wirklich frau haase und herr zeh tun etwas für den nordhäuser fußball? Ja wenn es um den golfclub oder jazzclub gingen, das wäre etwas anderes, oder?
Thomas Fichtner
19.05.2015, 22.39 Uhr
Wow,Fussballer als Idole unserer Jugend...
...ganz tolle Aussichten.
Welche jetzt genau? Die Drogen nehmenden? Die die dauernd bei Prostituierten sind? Die die ohne Führerschein Auto fahren? Die mit den minderjährigen Geliebten? Die die dauernd ihre Gespielinnen wechseln? Oder deren Trainer/Inhaber/Manager die Millionen an Steuern hinterziehen? Die mit geringem Bildungsniveau? Die funktionellen Analphabeten die keinen Satz gerade herausbekommen?
(Das Problem ist aber nicht nur auf Deutschland beschränkt.)

Im Ernst, welchen evolutionären oder die Gesellschaft voranbringenden Vorteil hat hin und her rennen auf einem Rasenstück und das Treten gegen eine Schweinslederblase konkret?
Oder das sich "Fans" aus Jux und Dallerei gegenseitig regelmässig verprügeln? Das viele Polizisten auf Steuerzahlerkosten bei Spielen vor Ort für Sicherheit sorgen müssen und Zufahrtswege gesperrt werden müssen?

Oder hey, warum nicht Rockstars, Filmsternchen und andere "Stars" mit all ihren Allüren?

Sorry, ich jedenfalls möchte lieber in einer Welt leben wo Kinder und Jugendliche zu Wissenschaftlern, Forschern, Nobelpreisträgern, Ärzten, Krankenschwestern und Co. aufsehen, oder zu jenen die dafür Sorgen das Essen auf den Tisch kommt, denen die Brücken bauen, denen die dafür sorgen das sie Strom haben und ihre elektronischen Helfer erfinden, verbessern und Entwickeln und diese als ihre Vorbilder haben, als zu Fussballern! Oder zumindest ein paar der bedeutenden Leute beim Namen kennen und wissen was z.B. Robert Koch, Marie Curie, Louise Pasteur, Ernest Borlaug, Alexander Fleming für die gesamte Menschheit geleistet haben.

Aber stattdessen wissen sie welche Haarspülung die Kardashian voll gern benutzen, welches Peeling Heidi Klum empfielt, wie die Neuste von Matthäus heißt, oder welche Farbe der Babystrampler des Royal-Babys hat, auf welche Drogen die Sternchen am besten drauf kommen und welche neuste Wumme ihr Mega-Gangsta-Rapper geil findet und wie viele "Bitches" er gerade laufen hat. Oder wer die aktuellen Youtube-Stars sind und welche Schminktipps die aktuell geben...

Und ja, der normale Breitensport und die Vereinsarbeit von so vielen Leuten ist mir viel viel mehr wert als eine neue, superduper Flutlichtanlage für die handvoll Rasenschauspieler und deren "Fans" die sich da reinsteigern als würden sie selber spielen und Leute aus anderer Stadt nur fürs falsche Kennzeichen beschimpfen, weil deren lokale Mannschaft ihr Klassengegner ist und/oder dehnen dafür sogar die Fresse einschlagen und anderweitig randalieren!

Und ja, ich war schockiert als sich neulich am Humboldt-Gymnasium zu tun hatte und den Gebäudezustand gesehen habe! Oder den anderer Schulen in Thüringen!
weste
20.05.2015, 07.39 Uhr
Ihr Nordhäuser...
...seit schon ein merkwürdiges Völkchen!

Anstatt sich über Engagements für euer Aushängeschild zu freuen und dem gleich zu tun wird hier in dieser lustigen Stadt zumeist über alles "jenölt".

IHR ALLE, solltet froh darüber sein was rein sportlich hier entstanden ist und die oben genannten 0,7% schleunigst korrigieren.
Ich weiß nicht was euer Problem ist, für mich ist das hier alles Haarspalterei, ich habe das Gefühl das ihr HIER erst dann zufrieden seit wenn euch Zeh, Jendricke, Kleofas und co das Essen auf goldenen Tellern servieren!?!?

Irre was HIER abgeht!!!
NDHler
20.05.2015, 08.23 Uhr
@weste
Genau so ist es!
Flitzpiepe
20.05.2015, 08.42 Uhr
In der Welt des Thomas Fichtner
möchte ich nicht leben.
Ich war mit ihm bisher fast immer einer Meinung. Besonders bei der Agrargasanlage. Aber jetzt bin ich schockiert über seine Sichtweise.
Das wäre ja schlimmer als zu DDR Zeiten. Selbst da hat der Staat gewusst, das Brot UND Spiele wichtig sind, um das Volk bei Laune zu halten.
Das wäre mir zu langweilig. Geht hier nur entweder oder?
Ist Deutschland so arm, dass wir uns entscheiden müssen zwischen Schulneubau und Profisport?
Wenn er die Rüstungsausgaben der Regierung angeprangert hätte und zu dem Schluss gekommen wäre, dass dadurch die Kommunen viel zu wenig Geld bekommen. OK das hätte ich akzeptiert.
Aber dem Profisport die schlechte Bildung und Infrastruktur in die Schuhe zu schieben, ist für mich zu viel.
Evelin
20.05.2015, 09.33 Uhr
Thomas Fichtner
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Es ist nun einmal wahr, ein verblödetes Volk kann man leichter an der Leine führen. Von regieren kann man hier schon lange nicht mehr reden. Hier wiederholt sich die Geschichte vom „Alten Rom“ Brot und Spiele und vor allem anderen die Dekadenz. Hoch lebe der Fußball, wozu brauchen wir Bildung???
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Anm. d. Red.: Die Diskussion ist beendet
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