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Fr, 08:27 Uhr
15.05.2015

Haustausch statt Pauschalurlaub

Die Blumen gießen, den Briefkasten leeren, das Meerschweinchen versorgen – wer in den Urlaub fährt, weiß, dass daheim trotzdem viele Kleinigkeiten erledigt werden müssen. Idealerweise springen die Nachbarn ein. Doch gerade im Sommer sind viele gleichzeitig unterwegs.

Praktisch ist es, wenn jemand in der Ferienzeit zu Hause einhütet. Noch besser: Man tauscht sein Haus mit reisefreudigen Gleichgesinnten.

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Haustausch als Reisetrend

Ob Single, Paar oder Großfamilie – immer mehr Menschen entdecken deshalb den Haustausch für sich. Weil sich auf diese Art kostengünstig urlauben lässt und gleichzeitig die eigenen vier Wände in besten Händen sind. Über Netzwerke wie HomeLink e.V. findet man über 60.000 Feriendomizile in aller Welt, eine Wohnung in Rom ebenso wie ein Haus am Strand von Florida. Im Gegenzug stellt man Mitgliedern der Community sein Zuhause zur Verfügung. Mehr Informationen: www.homelink.de.

„Beim ersten Mal sind viele nervös, wenn sie Fremden eine Unterkunft anbieten“, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Doch oft entstünden auf diese Weise sogar dauerhafte Freundschaften. Seriöse Anbieter sorgten außerdem für ein hohes Maß an Sicherheit. „Sie prüfen alle Häuser und Wohnungen und sichern ihre Mitglieder darüber hinaus mit einem Garantiefond ab“, so Fuchs.


Ob gemütliches Landhaus oder Wohnung in der City - die Auswahl an Feriendomizilen ist in Haustausch-Communitys riesig. Foto: djd/HomeLink e.V.

Urlaub bei Freunden

Viele Menschen empfinden den Haustausch sogar als wohltuende Alternative zum Pauschalurlaub. Man ist unabhängig, braucht wenig Gepäck und kann vor allem mit Kindern unkompliziert reisen. Weil man sich über das Tauschportal bereits kennen gelernt hat, ist es für viele auch kein Urlaub bei Fremden, eher bei guten Bekannten. Außerdem fällt es leicht, mit Einheimischen in Kontakt zu treten, weil man mittendrin wohnt und nicht in einer abgelegen Feriensiedlung. Das ist für rund zwei Drittel der Haustauscher ein bedeutender Aspekt, zeigt eine Umfrage der Universität Bergamo. Auch deshalb gibt es viele „Wiederholungstäter“: Mehr als 40 Prozent haben bereits bis zu fünfmal ihr Haus getauscht, 20 Prozent sogar bis zu zehnmal.
djd/pt
Autor: red

Kommentare
Wolfi65
15.05.2015, 12.14 Uhr
Gute Idee
Und wenn die Häuser wieder zurückgetauscht werden, erkennt man eigenes Haus nicht wieder.
Sogar um die Umlagerung der Wertsachen hat sich dann unter Umständen der Täuscher gekümmert.
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