Mi, 09:25 Uhr
08.04.2015
Bildungschancen weiter verbessern
Der Landkreis Nordhausen wird sich für das neue Bundesprogramm "Bildung integriert" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bewerben. Alle Fakten dazu wie immer in Ihrer nnz...
Matthias Müller und Alexander Lorenz von TransMit und Stefan Nüßle und Hans-Georg Müller vom Landratsamt (Foto: J. Piper)
Dazu haben sich jetzt Stefan Nüßle, Sozial- und Bildungsdezernent des Landkreises, und Hans-Georg Müller, stellvertretender Leiter der Schulverwaltung, mit Alexander Lorenz und Matthias Müller von der Transferagentur Mitteldeutschland für kommunales Bildungsmanagement (TransMit) aus Leipzig zu einem ersten Gespräch getroffen.
"Wir haben hier im Landkreis Nordhausen eine breit gefächerte, gut aufgestellte Bildungslandschaft, was nicht heißt, dass wir das Angebot nicht weiter verbessern können", sagt Stefan Nüßle. "Etwa jeder zehnte Jugendliche verlässt beispielsweise die Schule ohne Abschluss. Die weitere Optimierung des Übergangs von Schule zum Beruf ist uns ein besonderes Anliegen. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung wird uns in den nächsten Jahren zunehmend beschäftigen. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Hier bietet uns das Programm 'Bildung integriert' die Chance, das vorhandene Bildungsangebot eingehend zu untersuchen, um so Schwachstellen zu ermitteln, an denen wir ansetzen können."
Dazu diente auch das Treffen mit TransMit, die eine von zehn Agenturen der bundesweiten "Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" des Bildungsministeriums ist, die das Programm "Bildung integriert" begleiten und die Ergebnisse des Vorgängerprogramms "Lernen vor Ort" in die Breite tragen sollen. Die Agentur begleitet Landkreise und kreisfreie Städte beim Aufbau eines Bildungsmanagements mit dem Ziel, die jeweilige Bildungslandschaft vor Ort unter Einbeziehung aller maßgeblichen Akteure zu steuern und zu koordinieren.
Im Programm "Bildung integriert" soll in einer Analyse der Bildungslandschaft eine Datenbasis zusammengetragen werden, um dann durch verbindliche Kooperationen der Bildungsanbieter vor Ort vorhandene Finanzierungsmittel effizient zu nutzen und die Bildungslandschaft passend zu den jeweiligen Anforderungen weiterzuentwickeln. So sollen die Bildungsangebote transparenter dargestellt und die Beratung verbessert werden, um den Zugang zu Bildung zu erleichtern und lebenslanges Lernen zu fördern und damit die Bildungschancen zu erhöhen und zur Fachkräftesicherung beizutragen.
Autor: red
Matthias Müller und Alexander Lorenz von TransMit und Stefan Nüßle und Hans-Georg Müller vom Landratsamt (Foto: J. Piper)
Dazu haben sich jetzt Stefan Nüßle, Sozial- und Bildungsdezernent des Landkreises, und Hans-Georg Müller, stellvertretender Leiter der Schulverwaltung, mit Alexander Lorenz und Matthias Müller von der Transferagentur Mitteldeutschland für kommunales Bildungsmanagement (TransMit) aus Leipzig zu einem ersten Gespräch getroffen.
"Wir haben hier im Landkreis Nordhausen eine breit gefächerte, gut aufgestellte Bildungslandschaft, was nicht heißt, dass wir das Angebot nicht weiter verbessern können", sagt Stefan Nüßle. "Etwa jeder zehnte Jugendliche verlässt beispielsweise die Schule ohne Abschluss. Die weitere Optimierung des Übergangs von Schule zum Beruf ist uns ein besonderes Anliegen. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung wird uns in den nächsten Jahren zunehmend beschäftigen. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Hier bietet uns das Programm 'Bildung integriert' die Chance, das vorhandene Bildungsangebot eingehend zu untersuchen, um so Schwachstellen zu ermitteln, an denen wir ansetzen können."
Dazu diente auch das Treffen mit TransMit, die eine von zehn Agenturen der bundesweiten "Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement" des Bildungsministeriums ist, die das Programm "Bildung integriert" begleiten und die Ergebnisse des Vorgängerprogramms "Lernen vor Ort" in die Breite tragen sollen. Die Agentur begleitet Landkreise und kreisfreie Städte beim Aufbau eines Bildungsmanagements mit dem Ziel, die jeweilige Bildungslandschaft vor Ort unter Einbeziehung aller maßgeblichen Akteure zu steuern und zu koordinieren.
Im Programm "Bildung integriert" soll in einer Analyse der Bildungslandschaft eine Datenbasis zusammengetragen werden, um dann durch verbindliche Kooperationen der Bildungsanbieter vor Ort vorhandene Finanzierungsmittel effizient zu nutzen und die Bildungslandschaft passend zu den jeweiligen Anforderungen weiterzuentwickeln. So sollen die Bildungsangebote transparenter dargestellt und die Beratung verbessert werden, um den Zugang zu Bildung zu erleichtern und lebenslanges Lernen zu fördern und damit die Bildungschancen zu erhöhen und zur Fachkräftesicherung beizutragen.

