Mi, 06:32 Uhr
08.04.2015
Umbach setzt auf dezentrale Unterbringung
Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr. Der weitaus größte Teil der Flüchtenden verbleibt in den an die Krisenherde angrenzenden Regionen und Ländern. Nichtsdestotrotz machen sich zahlreiche Menschen auf den Weg nach Europa. Auch in den Landkreis Nordhausen...
Die Bilder aus dem Mittelmeer oder den spanischen Exklaven in Nordafrika machen deutlich: das Dublinsystem und die Abschottungspolitik Europas sind gescheitert und kosten Menschenleben stellt Heike Umbach, Landratskandidatin der Linken, fest.
Das Menschen das Risko auf sich nehmen, im Mittelmeer zu ertrinken, zeige die nackte Verzweiflung. Europa und gerade so ein reiches Land wie Deutschland muss seine Verantwortung wahrnehmen. Wir dürfen die Länder Südeuropas mit der Aufgabe nicht allein lassen und die Flüchtlinge gleichberechtigt in ganz Europa verteilen so Umbach weiter.
Die Sollstedterin richtet ihren Blick aber auch in den Landkreis Nordhausen, wo in diesem Jahr über 300 Flüchtlinge erwartet werden. Bisher setze die Verwaltung auf dezentrale Unterbringung in Wohnungen und damit auf ein Erfolgsmodell. Das spart nicht nur Kosten für den Landkreis, sondern erleichtert auch die Integration der Flüchtlinge, bekräftigt sie. Wichtig sei es die Menschen abzuholen und willkommen zu heißen.
Dies könnten nicht allein Verwaltung und Sozialarbeiter leisten. Wenn in Ihrer Umgebung Flüchtlinge untergebracht werden, sprechen Sie sie einfach an. Sie werden merken, dass die Unterschiede viel kleiner sind als die Gemeinsamkeiten und die Menschen schon für ein freundliches Wort dankbar sind, appelliert Umbach an die Menschen des Landkreises. Gerade der direkte Kontakt helfe Vorurteile abzubauen.
Für Umbach ist deshalb klar: Auch als Landrätin werde ich weiterhin auf eine dezentrale Unterbringung setzen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Trägern und Zivilgesellschaft intensiv fördern.
Autor: redDie Bilder aus dem Mittelmeer oder den spanischen Exklaven in Nordafrika machen deutlich: das Dublinsystem und die Abschottungspolitik Europas sind gescheitert und kosten Menschenleben stellt Heike Umbach, Landratskandidatin der Linken, fest.
Das Menschen das Risko auf sich nehmen, im Mittelmeer zu ertrinken, zeige die nackte Verzweiflung. Europa und gerade so ein reiches Land wie Deutschland muss seine Verantwortung wahrnehmen. Wir dürfen die Länder Südeuropas mit der Aufgabe nicht allein lassen und die Flüchtlinge gleichberechtigt in ganz Europa verteilen so Umbach weiter.
Die Sollstedterin richtet ihren Blick aber auch in den Landkreis Nordhausen, wo in diesem Jahr über 300 Flüchtlinge erwartet werden. Bisher setze die Verwaltung auf dezentrale Unterbringung in Wohnungen und damit auf ein Erfolgsmodell. Das spart nicht nur Kosten für den Landkreis, sondern erleichtert auch die Integration der Flüchtlinge, bekräftigt sie. Wichtig sei es die Menschen abzuholen und willkommen zu heißen.
Dies könnten nicht allein Verwaltung und Sozialarbeiter leisten. Wenn in Ihrer Umgebung Flüchtlinge untergebracht werden, sprechen Sie sie einfach an. Sie werden merken, dass die Unterschiede viel kleiner sind als die Gemeinsamkeiten und die Menschen schon für ein freundliches Wort dankbar sind, appelliert Umbach an die Menschen des Landkreises. Gerade der direkte Kontakt helfe Vorurteile abzubauen.
Für Umbach ist deshalb klar: Auch als Landrätin werde ich weiterhin auf eine dezentrale Unterbringung setzen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Trägern und Zivilgesellschaft intensiv fördern.


