Di, 12:07 Uhr
17.03.2015
nnz-Ergebnisdienst: Salza steigt ab
Das Kegelwochenende hat gleich zwei Entscheidungen gebracht: der Abstieg des TSG Salza aus der höchsten Thüringer Landesspielklasse wurde in Jena besiegelt. Die Nordhäuser Kegel-Senioren haben diese Sorgen nicht und dürften sich trotzdem ärgen, berichtet Uwe Tittel...
USV Jena – TSG Salza 6:0 (2047:1967/11:5)Nun ist es amtlich: Die Seniorenkegler der TSG Salza müssen nach drei Jahren Zugehörigkeit zur höchsten Thüringer Landesspielkasse die Verbandsliga verlassen und in der neuen Saison in der Landesliga spielen.
Man hätte das letzte Spiel beim USV Jena gewinnen müssen, stattdessen gab es aber eine deutliche 0:6-Niederlage. Damit wird Salza, das sein Spiel vom letzten Spieltag schon vorgezogen hatte, am Ende bestenfalls Tabellenvorletzter.
Wie zu erwarten legten die ebenfalls noch gefährdeten Jenaer Universitätskegler alle Kraft und Konzentration in dieses Abstiegsduell. Denn bei einer Niederlage hätten sie Salza in der Tabellen passieren lassen müssen. Die Mannschaft gab sich dann auch kaum eine Blöße, während bei den Gästen einige offenbar Nerven zeigten. So hatte im ersten Paar der zuletzt so zuverlässige Dieter Werner mit argen Standschwierigkeiten zu kämpfen, war zwei Bahnen lang chancenlos.
Karl-Heinz Meister machte es dann besser, gewann seine beiden Bahnen, doch der große Holzrückstand war nicht mehr wett zu machen. Auch Wolfgang Heinze musste seinen ersten zwei Bahnen abgeben, kam dann aber noch stark auf. Es reichte aber nicht mehr ganz, am Ende fehlten zehn Kegel zum Punkt.
Noch war die Hoffnung nicht ganz weg bei den Gästen, schwand aber im zweiten Paar spätestens nach Bahn Zwei. Erwin Fessel machte zwar ein gutes Spiel, konnte dem überragend spielenden Dietmar Geilitz einfach nicht wirklich Paroli bieten und blieb am Ende ohne Bahnerfolg. Schließlich hatte auch Kapitän Rainer Schubert einen schwachen Tag. Nur die dritte Bahn konnte er seinem auch nicht gerade starken Gegner abluchsen.
Dieter Werner/
Karl-Heinz Meister|0:1|(473:500/2:2)
Wolfgang Heinze|0:1|(505:514/2:2)
Erwin Fessel|0:1|(512:548/0:4)
Rainer Schubert|0:1|(485:477/1:3)
Nordhäuser SV – SV 1899 Vieselbach 1761:1747Die Entscheidung im Kampf um den Landestitel bei den Senioren im Spiel über 100 Wurf ist gefallen. Neuer Meister ist der KSV 1955 Gebesee, der in seinem Heimkampf gegen die SG Oberroßla/Oßmannstedt zwar hart kämpfen musste, aber letztlich wie erwartet gewann. Titelverteidiger Nordhäuser SV kann am letzten Spieltag nach Punkten zwar noch gleichziehen, doch dann entscheiden die direkten Vergleiche gegeneinander, und da war der NSV zweimal unterlegen. Doch die Vizemeisterschaft ist ja auch nicht schlecht. Und die ist schon so gut wie sicher, denn im Spitzenkampf des vorletztes Spieltages wurden die bis dahin punktgleichen Vieselbacher in einem großartigen Kampfspiel nieder gerungen. Vieselbach könnte theoretisch nach Punkten zwar wieder gleichziehen, doch die Nordhäuser hätten dann die dann entscheidende klar bessere Auswärtsbilanz aufzuweisen.
Die Gäste aus Vieselbach hatten sich bestens auf diesen Kampf vorbereitet, spielten nach Gebesse das zweitbeste Ergebnis einer Gastmannschaft an der Rotleimwiese. Der NSV war bis zuletzt voll gefordert, ging schließlich mit seiner besten Saisonheimleistung als knapper Sieger von der Bahn.
Der erste Durchgang aber gehörte zunächst den Gästen. Roland Rahn und auch Kapitän Reiner Hagemeier unterliefen im Räumen ungewohnt viele Fehlwürfe. Das nutzten Ulrich Vogel und vor allem der Tagesbeste Rüdiger Rastdorf (459 Holz), gaben ihrem zweiten Paar 27 Holz Vorsprung mit auf den Weg.
Rainer Wille glich eine kleine Schwäche in die Vollen durch sehr starkes Räumen aus und sicherte Nordhausen den Sieg. (Foto: Wille)
Rainer Wille glich eine kleine Schwäche in die Vollen durch sehr starkes Räumen aus und sicherte Nordhausen den Sieg.
Den wandelten jedoch Rainer Wille und Uwe Schmögner mit je 236 Holz für ihre Erste Bahn in einer Führung mit 17 Zählern um. Wobei Uwe Schmögner gegen Harald Gäbler (230) hart kämpfen musste. Die Gäste gaben aber längst nicht auf, schlugen nach dem Bahnwechsel zurück. Rainer Willes zuvor schwacher Gegner Klaus Ebeling spielte plötzlich starke 158 Volle, nahm Wille 19 Punkte ab. Und im anderen Duell ging es weiter ganz eng zu.Vor dem letzten Räumen lag Vieselbach wieder mit vier Zählern knapp in Front.
Es wurde ein Kampf der Nerven. Die Nordhäuser hatten nicht immer das nötige Glück bei ihren Anwürfen. Uwe Schmögner musste sich dadurch schließlich auch geschlagen geben. Aber Rainer Wille machte seine Schwäche aus den Vollen wett während sein Kontrahent nun Nerven zeigte, sechsmal ins Leere traf und noch deutlich unterlag. Insgesamt 14 mehr gefallene Kegel brachten dem NSV den Sieg in einem spannenden und begeisternden Spiel.
Roland Rahn 421:429
Reiner Hagemeier 440:459
Rainer Wille 456:409
Uwe Schmögner 444:450
Uwe Tittel
Ingo Koudele 431:450
Manfred Glandien 428:434
Lutz George 421:418
Uwe Hempowicz 434:441
Autor: redSalzaer Abstieg ist nun besiegelt
Kegeln Verbandsliga Senioren 120 WurfUSV Jena – TSG Salza 6:0 (2047:1967/11:5)Nun ist es amtlich: Die Seniorenkegler der TSG Salza müssen nach drei Jahren Zugehörigkeit zur höchsten Thüringer Landesspielkasse die Verbandsliga verlassen und in der neuen Saison in der Landesliga spielen.
Man hätte das letzte Spiel beim USV Jena gewinnen müssen, stattdessen gab es aber eine deutliche 0:6-Niederlage. Damit wird Salza, das sein Spiel vom letzten Spieltag schon vorgezogen hatte, am Ende bestenfalls Tabellenvorletzter.
Wie zu erwarten legten die ebenfalls noch gefährdeten Jenaer Universitätskegler alle Kraft und Konzentration in dieses Abstiegsduell. Denn bei einer Niederlage hätten sie Salza in der Tabellen passieren lassen müssen. Die Mannschaft gab sich dann auch kaum eine Blöße, während bei den Gästen einige offenbar Nerven zeigten. So hatte im ersten Paar der zuletzt so zuverlässige Dieter Werner mit argen Standschwierigkeiten zu kämpfen, war zwei Bahnen lang chancenlos.
Karl-Heinz Meister machte es dann besser, gewann seine beiden Bahnen, doch der große Holzrückstand war nicht mehr wett zu machen. Auch Wolfgang Heinze musste seinen ersten zwei Bahnen abgeben, kam dann aber noch stark auf. Es reichte aber nicht mehr ganz, am Ende fehlten zehn Kegel zum Punkt.
Noch war die Hoffnung nicht ganz weg bei den Gästen, schwand aber im zweiten Paar spätestens nach Bahn Zwei. Erwin Fessel machte zwar ein gutes Spiel, konnte dem überragend spielenden Dietmar Geilitz einfach nicht wirklich Paroli bieten und blieb am Ende ohne Bahnerfolg. Schließlich hatte auch Kapitän Rainer Schubert einen schwachen Tag. Nur die dritte Bahn konnte er seinem auch nicht gerade starken Gegner abluchsen.
Dieter Werner/
Karl-Heinz Meister|0:1|(473:500/2:2)
Wolfgang Heinze|0:1|(505:514/2:2)
Erwin Fessel|0:1|(512:548/0:4)
Rainer Schubert|0:1|(485:477/1:3)
NSV-Senioren ringen Vieselbach nieder
Kegeln Verbandsliga Senioren 100 WurfNordhäuser SV – SV 1899 Vieselbach 1761:1747Die Entscheidung im Kampf um den Landestitel bei den Senioren im Spiel über 100 Wurf ist gefallen. Neuer Meister ist der KSV 1955 Gebesee, der in seinem Heimkampf gegen die SG Oberroßla/Oßmannstedt zwar hart kämpfen musste, aber letztlich wie erwartet gewann. Titelverteidiger Nordhäuser SV kann am letzten Spieltag nach Punkten zwar noch gleichziehen, doch dann entscheiden die direkten Vergleiche gegeneinander, und da war der NSV zweimal unterlegen. Doch die Vizemeisterschaft ist ja auch nicht schlecht. Und die ist schon so gut wie sicher, denn im Spitzenkampf des vorletztes Spieltages wurden die bis dahin punktgleichen Vieselbacher in einem großartigen Kampfspiel nieder gerungen. Vieselbach könnte theoretisch nach Punkten zwar wieder gleichziehen, doch die Nordhäuser hätten dann die dann entscheidende klar bessere Auswärtsbilanz aufzuweisen.
Die Gäste aus Vieselbach hatten sich bestens auf diesen Kampf vorbereitet, spielten nach Gebesse das zweitbeste Ergebnis einer Gastmannschaft an der Rotleimwiese. Der NSV war bis zuletzt voll gefordert, ging schließlich mit seiner besten Saisonheimleistung als knapper Sieger von der Bahn.
Der erste Durchgang aber gehörte zunächst den Gästen. Roland Rahn und auch Kapitän Reiner Hagemeier unterliefen im Räumen ungewohnt viele Fehlwürfe. Das nutzten Ulrich Vogel und vor allem der Tagesbeste Rüdiger Rastdorf (459 Holz), gaben ihrem zweiten Paar 27 Holz Vorsprung mit auf den Weg.
Rainer Wille glich eine kleine Schwäche in die Vollen durch sehr starkes Räumen aus und sicherte Nordhausen den Sieg. (Foto: Wille)
Rainer Wille glich eine kleine Schwäche in die Vollen durch sehr starkes Räumen aus und sicherte Nordhausen den Sieg.
Den wandelten jedoch Rainer Wille und Uwe Schmögner mit je 236 Holz für ihre Erste Bahn in einer Führung mit 17 Zählern um. Wobei Uwe Schmögner gegen Harald Gäbler (230) hart kämpfen musste. Die Gäste gaben aber längst nicht auf, schlugen nach dem Bahnwechsel zurück. Rainer Willes zuvor schwacher Gegner Klaus Ebeling spielte plötzlich starke 158 Volle, nahm Wille 19 Punkte ab. Und im anderen Duell ging es weiter ganz eng zu.Vor dem letzten Räumen lag Vieselbach wieder mit vier Zählern knapp in Front.
Es wurde ein Kampf der Nerven. Die Nordhäuser hatten nicht immer das nötige Glück bei ihren Anwürfen. Uwe Schmögner musste sich dadurch schließlich auch geschlagen geben. Aber Rainer Wille machte seine Schwäche aus den Vollen wett während sein Kontrahent nun Nerven zeigte, sechsmal ins Leere traf und noch deutlich unterlag. Insgesamt 14 mehr gefallene Kegel brachten dem NSV den Sieg in einem spannenden und begeisternden Spiel.
Roland Rahn 421:429
Reiner Hagemeier 440:459
Rainer Wille 456:409
Uwe Schmögner 444:450
Kegeln Landesliga Senioren 100 Wurf
Ohrdrufer KSV II – Nordhäuser SV II 1743:1714Die Nordhäuser NSV-Zweite wusste nach ihrem Spiel bei der Zweiten des Ohrdrufer SV nicht so recht, ob sie sich über ihr sehr gutes Mannschaftsergebnis freuen oder die knappe Niederlage ärgern sollte. Letztlich war es aber doch ein wenig mehr Freude, denn die Voraussetzungen waren alles andere als gut gewesen. Kapitän Heinz Schulz war plötzlich erkrankt, Lutz George und Uwe Hempowicz ebenfalls angeschlagen. Dennoch konnte man das Spiel lange offen gestalten, war mit den Gastgebern auf Augenhöhe. Ärgerlich bei Ingo Koudele, dem im zweiten Räumen zu viele Fehlwürfe unterliefen und er sich dadurch noch geschlagen geben musste. Aber nur25 Holz Rückstand für den NSV vor dem zweiten Durchgang. Beide Nordhäuser spielten stark. Aber wie zu erwarten verließen Lutz George am Ende etwas die Kräfte. Zwar konnte er seinen Kampf noch gewinnen, doch der zuvor schon recht komfortable Vorsprung schmolz noch deutlich ein. Uwe Hempowicz musste seinen Gegner, der ein ganz starkes letztes Räumen hinlegte, sogar noch passieren lassen. Dennoch eine insgesamt sehr gute Vorstellung der Nordhäuser, die sich absolut geschlossen präsentierten.Uwe Tittel
Ingo Koudele 431:450
Manfred Glandien 428:434
Lutz George 421:418
Uwe Hempowicz 434:441


