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Di, 11:59 Uhr
17.03.2015

Steuern sollen erhöht werden

Ob nun elf, neun, oder sieben Millionen Euro weniger im Haushalt. Das ist egal. Man kann ja die Einnahmen erhöhen. Zum Beispiel über die Steuern, die von einer Kommune erhoben werden können...


Das, was die Insider des Nordhäuser Politgeschäfts schon immer befürchtet und was die Wirtschaft im Vorfeld kritisiert hatte, das soll nach dem Willen der Rathausspitze nun Realität werden. Die Hebesätze der Gewerbe- und der Grundsteuer sollen erhöht werden.

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Für die Gewerbesteuer gilt rückwirkend ab dem 1. Januar ein Hebesatz von 450 Prozent. Das ist ein Aufschlag von 50 Prozentpunkten. Ähnlich sieht es bei der Grundsteuer aus. Hier wird bei der Grundsteuer B (Grundstücke) der Hebesatz auf 500 Prozent angehoben.

Die nnz hat nun die Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates angefragt und um eine Stellungnahme gebeten. Sobald diese vorliegt, werden wir diese natürlich auch veröffentlichen.

Wenn man auf die Einnahmeseite schaut, da kann aus den Unterlagen, die für die öffentlichen Teil freigeschaltet wurden, noch nichts erkennen.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
17.03.2015, 12:19 Uhr
Hoch mit den Steuern! Hoch damit!
Und wenn dem Letzten die Puste aus geht.
Hauptsache hoch die Steuern!
Eckenblitz
17.03.2015, 12:20 Uhr
Nur ein Satz
was wollen sie von versagern verlangen?
Wolfi65
17.03.2015, 12:51 Uhr
Mieter werden übrigens nicht verschont
Wer jetzt als Mieter einer Immobilie denkt, dass ihm die Erhöhung der Grundsteuer nicht betrifft, den kann ich beruhigen.
Der Vermieter wird selbstverständlich die Erhöhung der Grundsteuer über die Miete weitergeben.
Also nix mit sparen!
Keilox
17.03.2015, 16:07 Uhr
Klasse...
Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse.
Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne.
Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.
W. Churchill
Mister X
17.03.2015, 20:24 Uhr
Was nun Herr Zeh
wie lange sind eigentlich im amt, es ist schon etwas befremdet, wenn man nach so langer zeit, immer noch versucht anderen den schwarzen peter zuzuschieben.

jeder weiß, dass sie in erfurt als finanzminister nicht gerade eine gute figur gemacht haben, oder? sie und ihre stadträte sollten endlich zugeben, dass sie an dem ganzen desaster eine mitschuld zu tragen haben.
Gudrun1974
18.03.2015, 06:48 Uhr
Finanzer J. - da wird Krankenhaus bluten / Jendricke wird Landkreis Nordhausen abschaffen
Na die Finanzbilanz von Finanzbürgermeister Matthi Jendricke und “Ehrenoberbürgermeisterin“ Barbara nach 20 Jahren Regentschaft ist echt nachhaltig.

Gnade Gott unserem Klinikum und der Kreissparkasse, die werden für seine finanziellen Träumereien als Landrat bluten müssen.

Und nicht nur die. J. wird in seinem Machtrausch alles daran setzen, unseren Landkreis schnellstmöglich aufzulösen, um König eines noch größeren zu werden. Auch dort gibt es Sparkassen. Wetten?
NDHler
18.03.2015, 07:55 Uhr
Krankes Wahlkampfgetöse @ Rolands Schwert!
Jendricke kann diesen Landkreis gar nicht abschaffen. Die große Koalition hat die längst fällige Gebietsreform angekündigt und wird diese auch umsetzen. Das bedeutet das Aus für diesen Landkreis in seiner jetzigen Struktur, daran könnte auch Nüßle nichts ändern! Und das dieser Landkreis in einer so desaströsen Lage ist, ist nicht zuletzt das „Verdienst“ von Ex Landrat Clauß und Ex Finanzminister Zeh!
Und was das Krankenhaus angeht, da ist der Landkreis ja nicht der Alleingesellschafter! Also kann der Jendricke da auch nicht machen was er will!
Und wenn ich das richtig verstanden habe, eine Umstellung auf die einfache Haushaltsführung hätte zur Folge, dass unsere Stadt in einem ganz anderen finanziellem Licht da stehen würde! Stimmt das?
Stadtbürger
18.03.2015, 08:59 Uhr
@NDHler: ja, das stimmt
ja, es stimmt. wenn die stadt nordhausen die doppik wieder abschaffen würde, stünde sie finanziell besser da.

denn die doppik beinhaltet auch, dass das anlagevermögen der stadt bewertet wird und dann entsprechende abschreibungen erfolgen müssen. diese wiederrum sind aufwendungen, die die einnahmeseite belasten. es müssen ja am ende - wie bei einer normalen bilanz - aktiva und passiva ausgeglichen sein.

bei der kameralistik hingegen ist es nur wie eine einnahmen-ausgaben-rechnung. hätten wir die doppik nicht mehr, hätten wir im städtischen haushalt nur noch ein defizit von ca. 2 mio. euro. und das dürfte zu schaffen sein.

jeder halbwegs gut ausgebildete kaufmann versteht das, nur nicht die herrschaften der stadtverwaltung. sind ja auch keine kaufleute. obwohl - doch. herr jendricke ist doch kaufmann nach seinem jahrelangen studium. er weiß das und hat wider besseren wissens den mist eingeführt
NDHler
18.03.2015, 10:59 Uhr
Danke @ Stadtbürger
Nur wenn das so logisch ist warum ändert man den die Haushaltsführung nicht wieder?! Jendricke hin oder her, auch Zeh verteidigt den jetzigen Zustand öffentlich!
Interessant währe doch auch mal wie viele Kommunen so wie Nordhausen verfahren und welche Kommunen arbeiten mit einer einfachen Haushaltsführung?! Vorteile / Nachteile beider Systeme, hier sollte auch mal aufgeklärt werden! Als Ottonormalverbraucher steigt man da nicht durch! Aber da wir ja zur Wahl gehen sollen um über die Damen und Herren abzustimmen, währe die Art der kommunalen Haushaltsführung mal einen separaten Beitrag wert! Wer steht für was und warum?!
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