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Di, 10:04 Uhr
10.03.2015

Arroganz oder Verschleppung?

Wer in diesem Landkreis die kommunale Aufsicht in irgendeiner Weise bemüht, der muss vor allem eines mitbringen: Zeit. Das geht dem normalen Bürger so wie einer Fraktion des Nordhäuser Stadtrates. Wir haben ein Beispiel...


Am 12. November des vergangenen Jahres stellte die FDP-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat die Anfrage, ob die ehemalige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) als Mitglied verschiedener Aufsichtsräte Kraft Amtes Bezüge erhalten und die an die Stadt Nordhausen zurückgezahlt habe.

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Auch hätten die Liberalen gern die Höhe der Bezüge erfahren und ob die Stadt Nordhausen eine Rückforderung aufmachen würde.

Das war, wie geschrieben, vor vier Monaten. Die Stadt Nordhausen antwortet der Fraktion sehr zeitnah, dass dieser Vorgang bereits von der Kommunalaufsicht im Landratsamt bearbeitet werde. Am 3. Dezember 2014, also vor mehr als drei Monaten schrieben Martin Höfer und Antonius Pille an die Kommunalaufsicht. In dem Brief heiß es: "Uns wurde mitgeteilt, dass dieser Vorgang bereits von Ihnen bearbeitet wird. Wir bitten Sie, uns eine Aussage über den Sachstand zu übermitteln und eventuelle Ergebnisse."

Und wie ist der Stand aktuell? Bis heute gab es von der kommunalen Aufsicht des Landkreises keine Antwort, es liegt der FDP-Fraktion nicht einmal eine Eingangsbestätigung für ihr Schreiben vor. Man braucht also Zeit, viel Zeit, wenn man sich an die Aufsichtsbehörde wendet. Vor allem, wenn man zu den Beaufsichtigten gehört.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Stadtbürger
10.03.2015, 14:54 Uhr
danke fdp
ich danke der fdp, dass sie in dieser affäre nicht locker lässt.

endlich wird die grand dame der nordhäuser spd in ihre schranken verwiesen.

dass die kommunalaufsicht noch nicht geantwortet ist schon seltsam. will man abwarten, ob vielleicht herr j. landrat wird um das thema zu umgehen?

das ist schon skandalös. was sagen denn frau krauth und herr nüßle dazu?
Luftikus
10.03.2015, 17:12 Uhr
kommunalaufsicht überlastet?
Vermutlich ist die Kommunalaufsicht noch ausgelastet durch die unzähligen Verfahren welche Jendricke und Wieninger gegen den OB Zeh anregten. Ausserdem muss ja erst der Betrag genau eruiert werden den Frau Rinke zahlen müsste.
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