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Mi, 19:19 Uhr
18.02.2015

Der Kandidat ist nominiert

Zwei Kandidaten in einer Partei, das ist zwar demokratisch, ist aber auch nur in der SPD des Landkreises Nordhausen möglich. Doch heute wurde aus einem Duo ein Solo...


Jutta Krauth oder Matthias Jendricke? Das war die Frage, über die die Mitglieder der Kreis-SPD in der "Hoffnung" in Werther zu befinden hatten.

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Und es war ein glasklare Entscheidung. Matthias Jendricke erhielt 57 Stimmen (81 Prozent), für Jutta Krauth votierten lediglich 11 Mitglieder der SPD. Jubel also im Jendricke-Lager, Niedergeschlagenheit in der Krauth-Allianz. Zu der gehört auch Dagmar Becker, die Kreisvorsitzende.

Gegenüber der nnz sagte Becker bereits am Nachmittag, dass sie im Fall der Nominierung von Jendricke den Vorsitz der Partei niederlegen werde. Sie könne für Matthias Jendricke keinen Wahlkampf machen, dazu seien die Risse zu tief, begründete Becker ihren Schritt. In der SPD, so hört man, habe Matthias Jendricke bereits angedeutet, dass er bei einem Sieg in der Landratswahl, auch den Kreisvorsitz beanspruche.

Ob den Mitgliedern nach der Nominierung nun noch zu Feiern war, sei dahingestellt. Jedenfalls wollte die SPD noch an ihre 25jährige Geschichte im Landkreis Nordhausen erinnern und verdiente Genossinnen und Genossen würdigen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Georg
18.02.2015, 19:41 Uhr
Herr Jendrike
Herzlichen Glückwunsch und bleiben sie weiter so kämpferisch.
Zukunft
18.02.2015, 19:47 Uhr
Spannend
Das wird ja ein spannender Wahlkampf. Wenn Jendricke allerdings wieder verliert, wie bei der Oberbuergermeisterwahl, ist die politische Karriere wohl zu Ende. Oder will er dann In der Stadt weiter Bürgermeister sein bis zur Oberbuergermeisterwahl? Was hat er nur fuer Wahlkampfthemen? Die Finanzen dürften es nicht sein, denn er war ja der Finanzbuergermeister unter Rinke und das Ergebnis kennen jetzt ja die Bürger der Stadt.
Roland82
18.02.2015, 21:22 Uhr
Schlimmer gehts nimmer!
Das ist der Tiefpunkt der SPD!!
NDHler
18.02.2015, 21:35 Uhr
Abwarten Roland82
Bis jetzt sehe ich noch keinen ernst zu nehmenden Gegenkandidaten! Und plötzlich ist Jendricke Landrat... Oder glauben sie Herr Nüssle hat eine echte Chace? Ich vergleiche den eher mit Joachim Claus! Und das war ja wohl nüscht!
Voltaire
18.02.2015, 21:49 Uhr
Nun muss ich ran!
Ich wollte mich nie wieder politisch engagieren, doch gegen diesen arroganten Macho muss ich als als Humanistin alles tun, was ich irgend kann! Alle Gegenkandidaten, vor allem die Gegenkandidatin, werden meine vollste Unterstützung erhalten. Er saß beim Neujahrskonzert des Nordhäüser Theaters allein in der Reihe (das Konzert war ausverkauft und dennoch blieben die Plätze neben diesem Möchtegernlandrat frei) und spielte mit dem Mobiltelefon, während das Orchester musizierte!

Das ist der Respekt des SPD-Kandiditaten vor Menschen, die echte Leistungen vollbringen.
Babette Klingert
18.02.2015, 22:07 Uhr
Gratulation Frau Becker!
Zum konsequenten Schritt des Rücktritts. Diese Nordhäuser Sozialdemokratie ist keine Sozialdemokratie mehr.

Ich schäme mich für diesen Kandidaten als Sozialdemokrat, ich werde mich als Bürger des Kreises für ihn schämen.
Franz Tabak
18.02.2015, 22:13 Uhr
@Professors Zwanziger
Wenn Sie sich ehrlich schämen wollen, müssten Sie schon ihren Klarnamen nennen! Ansonsten muss man Ihrem Kommentar auch nur als Wortklauberei ansehen!
Zukunft
18.02.2015, 22:18 Uhr
Koennen
Was kann dieser Mann, dass er soviel Rückgrat in der SPD hat? Hat er gute Netzwerke oder was, damit andere nicht den Ansatz einer Chance haben? Aber ich glaube, so müssen Politiker sein. Nach deren Aussagen arbeiten die ja viel, 14 Stunden und laenger.

Aber ich glaube, die haben eben nur damit zu tun, die Netzwerke am Laufen zu halten. Ich kann mich erinnern, dass er als stellvertretender Landrat viele Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Landrat Claus eingereicht hat und jetzt wie man liest , gibt es viele Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Oberbuergermeister. Wie viel Zeit bleibt dann noch fuer Sacharbeit?
Luftikus
18.02.2015, 22:43 Uhr
Keine Vorbereitung
Tja, da hat die Kreis SPD nicht genug Mitglieder nach Werther gefahren, die Nordhäuser scheinen da ja ganz allein abgestimmt zu haben. Zieht man Frau Krauth und Frau Becker mit 2 Stimmen ab, waren es nur noch neun. ja liebe Frau Becker, Vorbereitung sieht anders aus! Da reicht kein Artikel in der Zeitung.

Die Stadt SPD will zudem Ruhe im Rathaus, der Mann muß da weg. aber ist das Landratsamt da die richtige Lösung? Ich denke nicht. Unter diesem Voraussetzungen werden die LINKEn wohl einen anderen Kandidaten unterstützen. Das wird spannend.
Sparer
19.02.2015, 03:24 Uhr
rein rechnerisch- ( r.r. )
Ich bin kein Wähler des Landrates, weil Bürger in Nordhausen. Trotzdem ein paar Zahlen.
Die im Netz veröffentlichte Einwohnerzahl des Landkreises betrug am 31.12.2013 - 85 350 Einwohner.
Setzt man voraus, dass 2015 die Zahl von 85 000 realistisch ist und davon vielleicht 70 % wahlberechtigt sind, so sind das 59 500 Wahlbürger. (r.r.)
Die SPD hat einen Vorschlag unterbreitet, indem 57 Einwohner ( darunter bestimmt auch nicht wahlberechtigte Bewohner der Stadt ) diesen Kandidaten vorschlagen. Stellt man ein Verhältnis zu den wahlberechtigten Landkreiseinwohnern her, dann hat dieser Berufspolitiker 0,095798 % ( r.r.) aller möglichen Stimmen schon mal sicher. Leider ist das für ihn aber doch kein sicheres Ergebnis, weil nicht bekannt ist, wie viele der 57 – SPD - Getreuen, in das Wahlgeschehen wirklich eingreifen dürfen und ob 100 % der 59 500 wählen gehen.( r.r. )
Ich hoffe die wahlberechtigten Bürger wissen was sie nicht wollen und geben ihre Stimme der/ dem richtigen Kandidat-in /en und das auf demokratischem Weg und nicht r.r.!
Gudrun1974
19.02.2015, 06:44 Uhr
Jendricke ist der nächste Landrat.
Herr Jendricke ist der nächste Landrat. Definitiv. Da die Linken keinen Kandidaten stellen, werden alle linksorientierten Wähler ihm die Stimme geben. (Obwohl er keine Linke Politik macht) .

Einpacken sollte Dr Zeh. Als Landrat ist Jendricke zugleich Chef der Kommunalaufsicht. Dort liegen wohl alle Verfahren, die J. Gegen Zeh angestrengt hat. Und über die hat dann J. auch die Steuerungsmacht. Mehr muss nicht gesagt werden.

Zeh kann einpacken. Den Krieg, den J. entzünden wird gegen das Rathaus , dem ist Zeh nicht gewachsen.
NDHler
19.02.2015, 08:51 Uhr
Rolands Schwert
Ich weiß gar nicht wer mit der Stänkerei angefangen hat?Nach der Wahl hatte Zeh vor der Presse lauthals den Stand der Ermittlungen gegen Jendricke verkündet und kommentiert. Anschließend hat er diesen beurlaubt und später in seinem Tätigkeitskreis stark eingeschränkt. Am Ende hat er ihm noch einen Maulkorb verpasst! Das gefällt niemanden, auch nicht dem Jendricke.

Der wird jetzt zurück schlagen. Zeh hätte wissen müssen, Druck erzeugt immer Gegendruck. Jetzt kommt es darauf an wer den längeren Atem hat. Und ich glaube, wenn Jendricke erst einmal im Wahlkampfmodus ist, kommt einiges ans Tageslicht was Zeh dort nicht gern sehen würde. Da kann sich der Doktor, wie ihn ein User hier witziger Weise nennt, sicher schon mal warm anziehen.

Und ob der CDU Gegenkandidat, Herr Nüßle, dem Wahlkampf gewachsen ist, bezweifle ich. Der wird sich genau überlegen was er sagt, immerhin kämpft er gegen seinen künftigen Vorgesetzten…
wissender
19.02.2015, 09:09 Uhr
Ein Armutszeugnis
ist dieser SPD Kandidat für diese Partei. Schon einmal hat Herr Jendricke bei seinem Weggang aus dem Landratsamt verbrannte Erde hinterlassen.

Bei den Schlagzeilen der vergangenen Jahre und seinen "Verdiensten" für die hiesige Kommunalpolitik, kann man wenn er wirklich gewählt werden sollte nur mit gesenktem Haupt durch die Stadt und den Landkreis gehen.
Traurig!
Fuba
19.02.2015, 10:07 Uhr
Nötigung?
Ist es schon Nötigung, wenn man sich beinahe gezwungen sieht, etwas zu kommentieren?
So sollte ein Herr @Ratsknecht doch einmal ganz für sich allein und in aller Ruhe folgende Fragen beantworten:
Was wollte er mit seinem Kommentar eigentlich erreichen?
Kennt er den Unterschied zwischen konstruktiv und destruktiv?

Glaubt er, das die Arbeit eines gewählten Politikers auf Kleinkriege und Parteiengezänk ausgerichtet sein sollte?
Denkt er nicht, das Arbeit in einem Amt Arbeit für die Stadt bzw. dem Landkreis sein sollte und damit auch für den Bürger?

Glaubt er nicht, das ein konstruktives Miteinander zwischen Stadt und Landkreis in einer durchaus schwierigen Zeit sinnvoller wäre, als das von ihm skizzierte Szenario?
Da kann ich nur hoffen, dass er kein gewählter Politiker in einem Amt dieser Stadt oder des Landkreises ist oder jemals wird.
Fuba
19.02.2015, 10:13 Uhr
Korrektur
Sorry, gemeint war natürlich @Rolands Schwert und nicht der Ratsknecht!
Gudrun1974
19.02.2015, 10:31 Uhr
@ndhler: Sie bestätigen, was ich prophezeihe
Sie, ndhler, bestätigen, was ich prophezeihe und Sie werden Recht behalten, da Sie augenscheinlich ein Intimus des Jendricke sind: Jendricke als Landrat heißt eins: Attacke, Attacke, Krieg, Krieg. Dahin wird er sein ganzes Aggressionspotenzial geben.

Und der erste Krieg richtet sich gegen seine eigenen Parteigenossen, die dem Nordhäuser Politbüro Jendricke, Georg Müller, Wieninger und natürlich Rinke sklavische Folgschaft versagt haben.

Und mit dieser Strategie liegt Jendricke richtig: Da die SPD keine Inhalte hat, bleiben nur Köpfe. Und da passt Jendricke in die Zeit. In der heutigen Zeit geht es um Selbstvermarktung und Schlagzeilen. Und darauf will Jendricke das Monopol. Wer stört, wird weggebissen.
Peppone
19.02.2015, 10:42 Uhr
Das Elend wird sichtbarer denn je
Diese Kandidatenkür zeigt deutlich das Elend, welches die hiesigen Politik-Clans in der Region hinterlassen haben. Die Personaldecken wurden durch diese Clans gezielt so ausgedünnt, dass die Region politisch mit der 3. Wahl auskommen muss.

In der SPD hat der Rinke-Jendricke Clan neben sich nichts hoch kommen lassen und in der CDU haben maßgeblich Primas und seine Umgebung dafür gesorgt, dass zur Freude der Alleinherrscher in der Partei nur Kriecher und Domestiken an den Hebeln sitzen.

Im Ergebnis werden dem Wähler immer die selben ausgewiesenen Looser als Retter präsentiert. Wer noch ein bisschen politischen Anstand hat, wendet sich von dem ganzen Theater angewidert ab. Und genau das ist das Ziel dieser Clans. Und so geschehen gestern bei der SPD. CDU folgt demnächst.
von hier
19.02.2015, 10:49 Uhr
spannend
Wie hat Dieter Hildebrand einmal gesagt, er wäre erstaunt wie viele Leute über die einfachen Scherze von Cindy aus Marzahn lachen können :-) nach einem kurzen Nachdenken sprach er sinngemäß weiter, und die dürfen alle wählen gehen.

51 von diesen dubiosen Fans saßen bei der Nominierung vom Herrn Jendricke als "wählen gehen dürfer" im Raum und gaben ihre Stimme ab.

Diesen Kandidaten sich als Landrat vorzustellen ist an Unkenntnis zu dieser Person in von seinen SPD "Nominierer" kaum zu überbieten.

Nüssle, Krauth und die Mitarbeiter des Landratsamtes werden sicherlich, wenn Jendr. gewinnen sollte in einem Hort nicht enden wollender Freude arbeiten dürfen. Die "hervorragende" Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und dem Dr. Zeh wird sich kaum steigern lassen.

Der Wähler muss nun überlegen was er will, eine konzeptlose nur auf Streit gebürstete Truppe (Landrat Jendricke und OB-Dr. Zeh) oder einem dem Klüngel verbundene Variante (Landrat Nüssle und einem OB Dr.Zeh)oder einen Außenseiter oder Außenseiterin, welche diesen Politzirkus radikal beendet und Sachthemen besetzt mit einer konstruktiven Streitkultur.

In der Wahlkabine ist jeder allein, man wählt geheim... aber was solls die Masse der Fans von Cindy bemerken keine Unterschiede und wählen passend zu ihren Gewohnheiten, ob die Person die richtige ist oder nicht Hauptsache er hat das richtige Parteibuch.
TED
19.02.2015, 11:41 Uhr
Georg und die 17 Wahlhelfer
Mathias Jendricke steht vor einer Mamutaufgabe das heruntergewirtschaftete Landratsamt zum funktionieren zu bringen. Georg hat es mit einem Satz auf den Punkt gebracht.
Den anderen 17 Wahlhelfer kann man nur Danke sagen.
Wenn diese Gegner dich loben würden, dann hättest du alles falsch gemacht. Kraft und Durchstehvermögen. Auch der SPD wird der Neuanfang sehr gut tun.
NDHler
19.02.2015, 12:36 Uhr
Rolands Schwert
Intimus ist laut Duden ein engster Freund, Vertrauter!
Nein mein liebes Schwert, das bin ich von Jendricke nicht! Ich habe diesem Mann noch nie die Hand gegeben! Aber das werden sie nie begreifen Schwert!
Jendricke ist aus dem besten Weg Landrat zu werden! Und wenn er das nicht schafft ist er am Ende! Das wird er wissen und entsprechend handeln!
I.H.
19.02.2015, 12:53 Uhr
Erlegt den Bären doch erst mal
bevor ihr sein Fell an den SPD- Krieger verteilt, liebe Mitkommentatoren. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Leute in Bleicherode, Ellrich, Heringen, ... sich etwas Schöneres wünschen als einen Klagehansel auf dem Landratsstuhl. In vielen dieser Orte gibt es nur eine rudimentäre oder gar keine SPD mehr. Warum sollten die den wählen?
Gudrun1974
19.02.2015, 13:36 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
jnndh
19.02.2015, 13:39 Uhr
Sinnloses Palaver
Ich frage mich, was das ganze Palaver in diesem Forum zur Personalie Jendricke soll.

1. Gleichgesinnte Wahlfrauen und Wahlmänner haben in gemütlicher Runde eine Person aus ihrer Reihe bestimmt, die für diesen Posten zu kandidieren habe. Diese Festlegung ist von daher erst einmal unumstößlich.

2. Am sogenannten Wahltag kann nun das Wahlvolk seine Entscheidung treffen. An die Urne treten oder nicht. Ein Kreuz irgendwo machen oder auch nicht.

3. Ich hatte bereits in einem Beitrag bemerkt, dass der gemeine Einwohner des Landkreises Nordhausen bisher gar nicht zur Kenntnis genommen hat , dass seit Wochen der Stuhl des Landrates verwaist und angestaubt in der Ecke steht. Dieses Gefühl wird sich am Tag nach der Wahl auch nicht ändern. Egal, ob sich Frau Elster und Herr Fuchs oder Pittiplatsch auf diesen Stuhl setzen.

Von daher meine Frage? Was soll das ganze Palaver. Zumal sich in einer nnz-Umfrage 37,7 % dafür aussprachen, dass diese Personen kandidieren soll. Ich bin bei den 26,2 % zu finden.

Einen schönen und stressfreien Nachmittag wünscht Ihnen

Jürgen Nagel
Tanne
20.02.2015, 10:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß
Tanne
20.02.2015, 11:07 Uhr
perfekte Karikatur, Danke Herr Höfer
Die Karikatur im Artikel vom 19.2. "Jendricke setzt auf Sieg" kann es kaum besser zeigen: Jendricke spannt einen Teil seiner Genossen vor den Karren (Menschen zu seinem Vorteil (aus)nutzen beherrscht er perfekt); viele Bürger sind nicht begeistert, wissen oder ahnen es vielleicht und schauen dennoch weg .... sehr schade!
H.Buntfuß
20.02.2015, 14:43 Uhr
Tanne
Die Karikatur von Heeren Höfer finde ich auch sehr gut, so etwas gibt der Zeitung einen gewissen Pfiff. Etwas ist aber falsch, in dem Text ist keine Karikatur. Sie nutzen den text nur um ihren Kommentar los zu werden, den sie am 19. 02. 2015 nicht anbringen konnten, da sie zu FEIGE sind unter Klarnamen zu schreiben und dass lässt viel Spielraum für Vermutungen.
Aber ich werde es mir verkneifen, irgendwelche Vermutungen anzustellen, dass überlasse ich lieber den Leser.
Tanne
20.02.2015, 20:18 Uhr
... da haben Sie Recht, Herr Bundfuß
Ist etwas feige nicht mit Klarnamen anzutreten (woher weiß ich eigentlich, das Buntfuß ihr wirklicher Name ist?). Aber der Mut bringt nix, es ändert nichts an der Realität und am Charakter vom Herrn Jendricke. Und der ist so wie beschrieben, da kann sich der Leser sicher sein. Ich bin Insider .....
Gudrun1974
21.02.2015, 15:17 Uhr
Wie Herr Jendricke seine Wahlen gewinnt / Psychogramm einer tragischen Person
Zu seiner denkbaren knappsten Wahl zum Nordhäuser Bürgermeister gab es in deren Vorfeld eine interessante Betrachtung, die die Tragik der Person Matthias M. relativ gut darstellt und erklärt, dass dieser Mann nur eines kann: Polarisieren. Und warum ihn ein Teil der Presse so liebt.

Was damals geschrieben wurde, gilt auch mit Blick auf die anstehende Landratswahl:

"'Die Kader entscheiden alles' - das wusste schon Lenin. Im Nordhäuser Rathaus ist eine wichtige Kaderfrage jetzt entschieden: Matthias Jendricke heisst der alte Bürgermeister. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch der neue so heißen. Dazu das Statement eines nnz-Lesers...


Und noch besser: Aus dieser komfortablen Position heraus wird mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit Matthias J. in wenigen Monaten in das Rennen um den Stuhl in seinem Nachbarzimmer gehen, nämlich dem des Nordhäuser Oberbürgermeisters. Der ist in weniger als zwei Jahren neu zu besetzen. Und diese Position ist die Pole-Position, denn der Bürgermeister genießt neben der OB eine der höchsten Medienaufmerksamkeiten. Und wenn es einen gibt, der genau weiß, dass diese (und von ihm so sehr geliebte) Aufmerksamkeit der Presse in Wahlkampfzeiten Gold wert ist, weil sie eben Bekanntheit bedeutet, dann Matthias J.

`Kader entscheiden alles.` Dessen war man sich in der Führungsetage des Rathaus wohl bewusst, als man den Text für die Ausschreibung ziemlich passgenau (und übrigens durchaus im Ramen der Gesetze) auf einen bestimmten Bewerber zuschnitt, diese im Anzeigenteil von zwei regionalen Thüringer Zeitungen versteckte (von denen dazu noch eine, der Thüringer Staatsanzeiger, nur einer kleinen Gruppe Eingeweihter überhaupt bekannt sein dürfte). Minimale Aufmerksamkeit war damit garantiert. Entsprechend klein, so sicher das Kalkül, würde auch der Bewerberkreis sein. Diese Rechnung ist voll aufgegangen.

Es gab eine Bewerbung. Wohl die von Matthias Jendricke. Respekt! Doch: Es war feige! Und ist ebenso entlarvend, wie es ein Eingeständnis ist, ein wenig schmeichelhaftes noch dazu: Dass man nämlich Herrn Jendricke ein Rennen in einem größeren Bewerberfeld offensichtlich nicht zumuten wollte. Oder nicht zutrauen wollte? Das Kuriose: Offensichtlich nahm daran niemand Anstoß.

Und damit wären wir bei der so genannten Nationalen Front im Nordhäuser Stadtrat, einem illustren Bündnis, das man im Bundestag wohl Opposition nennen würde und im Nordhäuser Fall aus den Fraktionen der CDU, FDP, LINKE und den Grünen besteht. Jenen also, die sich Anfang der Wahlperiode mit unzähligen Anträgen zu Geschäftsordnung, Sitzungsleitung, Hauptsatzung, Ausschusszusammensetzung, Entscheidungsgrenzen und ähnlichen Formalien abarbeiteten, die Öffentlichkeit dabei langweilten, der Rathausspitze lediglich einige kleine Pfeile verpassten, als Papiertiger sprangen um nun, nach gar nicht allzulanger Zeit, als Bettvorleger von Herrn Jendricke zu landen.

´Die Kader entscheiden alles´ - das, die wichtigste Frage, haben die Damen und Herren der Opposition aus den Augen verloren. Sie haben Schlachten geschlagen und auch einige gewonnen, in einem (Klein)krieg, den sie letztlich samt und sonders verloren haben, weil sie in ihn gezogen sind ohne Strategie.

War das politischer Dilettantismus? Oder waren auch sie einfach nur Feiglinge angesichts einer vermeintlichen erdrückenden Übermacht eines Matthias J.? Oder hat die Parteien nun auch ein Phänomen erreicht, das das neuste gesellschaftliche Schreckgespenst ist und Fachkräftemangel heißt? Egal, welche Frage zutrifft: Für das Rennen um den OB-Posten sieht es für die`Frontler´ damit nicht gerade rosig ist.

`Die Kader entscheiden alles´ - das sollte Herr Jendricke allerdings gerade jetzt auch wörtlich nehmen und sich seiner Verantwortung besser bewußt werden, die mit seiner Machtfülle und seiner Entscheidungskompetenz zusammenhängt. Gerade jetzt, wo er quasi auf dem Roten Teppich ins Rathaus einziehen wird, sollte er mit den Füßen auf eben jenem Teppich bleiben. Mit einem starken Ordnungsamt, mit ordnungspolitischen Gängeleien, mit Verboten, der zigsten Verordnung, mit Autos im Polizeianstrich kann man eine Stadt sehr wohl verwalten - aber eben nicht gestalten.

Das braucht schon eine ganze Portion mehr. Da sollte Matthias J. von seiner jetzigen Chefin und auch - jawohl - von einigen Stadträten lernen. Und er sollte auch lernen, dass Klientelpolitik zwar kurzfristig Erfolge zeichnen kann. Doch trotz aller Wahlmüdigkeit: Es sind auch heute längst nicht nur Sportvereinsmitglieder, Senioren und Angehörige von Feuerwehren, die bei Kommunalwahlen ihre Stimme an der Urne abgeben. Wer OB werden will, der muss auch jetzt noch die große Mehrheit von sich überzeugen.

Herrn Jendricke wird in diesen Tagen wahrscheinlich ein großer Erfolg in den Schoß gelegt. Er hat den Verstand und die Intelligenz dazu, diese Chance zu begreifen. Ich wünsche ihm und dieser Stadt, dass sich zu diesem Verstand ein Stück mehr Herz hinzugesellt und ein Stück mehr Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen dieser Stadt, die mit seinen Entscheidungen leben müssen.

Gernot N., Nordhausen"

Nachzulesen hier:

http://nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=81042
Babette Klingert
22.02.2015, 18:31 Uhr
Jendricke wird Chef der Sparkasse, des Jobcentres - und des Krankenhauses
Ich freue mich auf Herrn Jendricke als Landrat.

Er wird damit Chef des kreiseigenen Krankenhauses sein, Co-Chef des Jobcenters - und der Kreissparkasse usw. mit vielen Einsichts- und Auskunftsrechten.

Da kann man allen Sparkassen-Kunden nur gratulieren! Und besonders jenen, die dort arbeiten und einer anderen Partei angehören.
Zukunft
22.02.2015, 20:46 Uhr
Da haben Sie Recht haben@Professor Zwanziger
Soweit ich mich erinnere, glaube ich, wollte man das Krankenhaus unter der SPD Führung im Rathaus schon Mal mit fuer die Schulden der Kommune aufkommen lassen. Aber das hat ja wohl nicht geklappt.
Paulinchen
22.02.2015, 21:39 Uhr
Warten wir es ab...
...wenn der " kleine" Mann groß wird. Vielleicht kreist bald statt Christoph 37, der Pleitegeier über dem Krankenhaus.
NDHler
23.02.2015, 09:09 Uhr
So lange ihr alle dem Jendricke ...
... hier permanent eine Bühne bereitet, anstatt euren eigenen Kandidaten zu unterstützen, macht ihr den Mann für den Wähler immer noch ein bisschen interessanter.
Und was das Krankenhaus angeht, privatisiert den Laden endlich! Aus dem Haus wird dann ein Profitabel geführtes Privatkrankenhaus und Stadt und Landkreis sind endlich wieder handlungsfähig. Für mich zählt das Betreiben eines Krankenhauses nicht zu den kommunalen Aufgaben!
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