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Der Kandidat ist nominiert

Mittwoch, 18. Februar 2015, 19:19 Uhr
Zwei Kandidaten in einer Partei, das ist zwar demokratisch, ist aber auch nur in der SPD des Landkreises Nordhausen möglich. Doch heute wurde aus einem Duo ein Solo...


Jutta Krauth oder Matthias Jendricke? Das war die Frage, über die die Mitglieder der Kreis-SPD in der "Hoffnung" in Werther zu befinden hatten.

Und es war ein glasklare Entscheidung. Matthias Jendricke erhielt 57 Stimmen (81 Prozent), für Jutta Krauth votierten lediglich 11 Mitglieder der SPD. Jubel also im Jendricke-Lager, Niedergeschlagenheit in der Krauth-Allianz. Zu der gehört auch Dagmar Becker, die Kreisvorsitzende.

Gegenüber der nnz sagte Becker bereits am Nachmittag, dass sie im Fall der Nominierung von Jendricke den Vorsitz der Partei niederlegen werde. Sie könne für Matthias Jendricke keinen Wahlkampf machen, dazu seien die Risse zu tief, begründete Becker ihren Schritt. In der SPD, so hört man, habe Matthias Jendricke bereits angedeutet, dass er bei einem Sieg in der Landratswahl, auch den Kreisvorsitz beanspruche.

Ob den Mitgliedern nach der Nominierung nun noch zu Feiern war, sei dahingestellt. Jedenfalls wollte die SPD noch an ihre 25jährige Geschichte im Landkreis Nordhausen erinnern und verdiente Genossinnen und Genossen würdigen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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