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Fr, 13:58 Uhr
06.02.2015

nnz-doku: Offener Brief des Kandidaten

Zwei Tage vor der Bürgermeisterwahl in der Einheitsgemeinde Hohenstein wendet sich Thomas Evers an die Ortsbürgermeister und Ortsteilräte...


Liebe Ortsbürgermeister und Ortsteilräte,

ich möchte die Chance der bevorstehenden Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister unserer Gemeinde nutzen, Ihnen bzw. Euch als Kandidat meine Pläne über die Rolle der Ortsbürgermeister und Ortsteilrate unser 9 Ortsteile in Hohenstein etwas näher zu erläutern.

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Die Ortsteilverfassungen räumen ihnen umfangreiche Kompetenzen und Mitwirkungsrechte bzw. auch Pflichten bei der Herbeiführung von Entscheidungen in unserer Gesamtgemeinde Hohenstein ein. Nur wurden diese Rechte in den letzten Jahren vor allem durch die Verwaltungsleitung komplett ignoriert, was zu einem fast vollständigen Zusammenbruch der Motivation der Mandatsträger in den Ortsteilen geführt hat.

Hohenstein braucht wieder Teamgeist, welcher sich von unten nach oben entwickelt und nicht eine Führung, welche alles dem Diktat des Geldes unterordnet und gegenteilige Meinungen und leider manchmal auch Sparvorschlägen mit Ausgrenzung und Ignoranz begegnet. Um hier nicht einen falschen Eindruck zu erwecken, auch ich bin nicht für eine wesentliche Neuverschuldung unserer Gemeinde, oder anders gesagt es kann nicht sein, das Kommunen ihren laufenden Betrieb mit Schulden finanzieren.

Aber für nötige Investitionen in die kommunale Infrastruktur, muss es erlaubt sein, über andere Finanzierungsmöglichkeiten zu diskutieren, um die Funktionalität der Pflichtaufgaben unserer Gemeinde zu erhalten. Und diese Diskussion muss im Ortsteilrat des betreffenden Ortsteiles anfangen, geht über die Ausschüsse, den Gesamtgemeinderat und endet bei der Finanzierung der nötigen Eigenanteile zur Erlangung von Landes, Bundes, oder sogar europäischen Förderungen. Durch unsere niedrige Pro/Kopfverschuldung bekommen wir in Hohenstein schon jetzt regelmäßig weniger Zuweisungen oder Förderungen, da es uns ja vermeintlich „gut“ geht.

Das ist die Kehrseite der Spar- Politik der vergangenen Jahre und lässt die Löcher in den Straßen auch nicht verschwinden. Davon hat der einfache Bürger nichts und er hat auch kein Verständnis mehr dafür.

Da in der letzten Zeit viel mit den getätigten Investitionen in die Kinder und Jugend geworben wird ein kleines Beispiel aus der Nachbargemeinde was dort in einer ähnlich strukturierten Flächengemeinde in die Kinder investiert wurde: In Werther wurde eine leerstehende Schule zur Kita für über eine Million Euro umgenutzt. Dort flossen allein in den Spielplatz eine Summe von 60T€ und die Kita Beiträge sind auch nicht wesentlich höher wie bei uns.

Und wie sieht es In Hohenstein aus? Da wird mit Kitas geworben, welche durch die Beiträge der Muttis und Vatis in den Fördervereinen erst Lebens- und Liebenswert werden. Da legt z.B. der Förderverein in Klettenberg das ganze Haus trocken, finanziert Spielgeräte usw. usw. und diese fleißigen Hände und zusätzlich zu den an die Gemeinde zu zahlenden Kitagebühren geleisteten Fördervereins- Euro`s finden dann in den Hochglanzblättchen der Wahlwerbung nicht einmal eine Zeile der Erwähnung. Das ist wirklich traurig.

Ich stehe für die konsequente Einhaltung der den Ortsteilräten zustehenden Mitbestimmungsrechten im Rahmen der Ortsteilverfassungen und für eine Kompetenzerweiterung der Ortsteilbürgermeister, um die Verwaltung unser Gesamtgemeinde zu entlasten. Es muss wieder möglich sein, dass bestimmte Leistungen und einfache Verwaltungsvorgänge in den Orten wieder selbst erbracht werden können, das schafft Bürgernähe und spart Geld! Deshalb: Gehen sie wählen und wählen sie eine neue Politik des Miteinanders in den Ortsteilen unserer Gemeinde.
Thomas Evers
Autor: red

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Kommentare
Altstadtfan
06.02.2015, 16:18 Uhr
Nicht der Richtige !
Ich kenne Herrn Evers schon viele Jahre , als er noch die Firma Wolfram leitete , bis er diese Firma hingeopfert hatte.
Was hat er eigentlich für eine Qualifikation für dieses
anspruchsvolle Amt ?
Luftikus
06.02.2015, 19:40 Uhr
Thomas Evers ist der Falsche.
Herr Evers, wie Sie sich die Politik vorstellen, so möchte das jedes Kind. Unten wünscht man sich was, oben wird es erfüllt. Aber die Realität sieht anders aus. Auch kann ich nicht zwei Gemeinden vergleichen weil sie ähnlich groß sind. Da muß man erst einmal schauen was nimmt Werther ein und was Hohenstein. Mit Ihnen würde Hohenstein keinen rosigen Zeiten entgegen gehen.
Südharz81
06.02.2015, 20:16 Uhr
Herr Evers, wo steht denn die Gemeinde Werther finanziell?
Wenn Sie sich schon rausnehmen so etwas zu schreiben. Dann müssen Sie vllt. vorher mal die finanzielle Situation der Gemeinde Werther darstellen. Ich warte auf eine Antwort.
Klette2244
06.02.2015, 20:25 Uhr
Herr Evers nicht geeignet für das Amt
Ich finde das es kein Programm ist sondern nur träume die nichts mit der Realität nichts zu tun hat, man kann ja denken hier findet eine Bundestagswahl statt. Man sieht ja was mit der Firma Wolfram passiert ist Insolvenz usw Ich bin der Meinung das es keinen Grund gibt in der Gemeinde was zu ändern die jetzt am Rudert sind haben alles im Griff und sollten so weiter machen es muss hier nicht neu erfunden werden. Ich bin enttäuscht von diesem "offenen Brief".
Zukunft
06.02.2015, 20:51 Uhr
Geht garnicht
Ich bin zwar kein Hohensteiner, aber das, was Herr Gerbothe in seiner CDU-Selbstherrlichkeit da inszeniert hat, das ist schon einmalig. Und bei einem Sieg von ihm, wird und muss die Kommunalaufsicht ermitteln.

Und bitte bedenkt eines, Gerbothe hat nicht wirklich regiert, das war Frau Biernat. Die ist nicht unbedingt bürgernah und hat alle Beschlüsse vorbereitet, die Herr Gerbothe letztlich poltisch absegnete.

Und hat mal jemand gefragt, wie der Betrieb von Gerbothe läuft. Das Wühlen in der Vergangenheit von Herrn Evers grenzt schon an Verzweiflung. Vielmehr sollte man sich fragen, was er in vergangenen Jahren geleistet hat.
Klette2244
06.02.2015, 21:06 Uhr
kein bock mehr
Wie kann ein nicht Hohensteiner solche Informationen haben.Ich sag es doch das ist eine "Bundestagswahl bei der es um Millionen von Euros" geht das ist ein Lacher gute Nacht und möge der bessere gewinnen.
Klette2244
06.02.2015, 21:13 Uhr
kein bock mehr
Wie kann ein nicht Hohensteiner solche Informationen haben.Ich sag es doch das ist eine "Bundestagswahl bei der es um Millionen von Euros" geht das ist ein Lacher gute Nacht und möge der bessere gewinnen.
emmerssen
07.02.2015, 15:18 Uhr
Nicht der Richtige???
Sehr geehrte Herren Torhaus, Luftikus, Südharzer, Klette und wie Sie noch heißen. Sie kommen hier mit Kritik von wegen Firma hingeopfert, Träumereien usw. weit unter der Gürtellinie. Einmal werfen Sie Herrn Evers die Mitgliedschaft in der AfD vor, ein anderes Mal werden Fehler von vor 20 Jahren aus dem Urstaub hervorgekehrt. Ist man denn als CDU Kandidat das bessere Mitglied? Darf man nur über die etablierten Parteien kandidieren oder als Parteiloser? Für eine parteilose Kandidatur sind 70 Unterschriften von Unterstützern zu leisten. Wohlgemerkt nicht zu Hause, nein auf dem Gemeindeamt. Eine unüberwindbare Hürde unseres Wahlgesetzes. Und sind mehr Bürgerbeteiligung, mehr Öffentlichkeitsarbeit und bessere Verteilung des wenigen vorhandenen Geldes Träumereien? Haben Sie schon einmal an einer Gemeinderatssitzung in Hohenstein teilgenommen um hier so diskutieren zu können? Vorschläge und Entscheidungen wurden hier beim amtierenden Bürgermeister in nicht öffentlichen Ausschusssitzungen behandelt. Alles im kleinen Kämmerlein hinter verschlossenen Türen. In der eigentlichen Gemeinderatssitzung wurde dann nur noch im Schnellverfahren durchgewinkt. Sieht so Bürgernähe aus? Genauso die Sprechstunden des Bürgermeisters Dienstags von 10-12 Uhr und nur nach Voranmeldung. Probleme werden ausgesessen oder weg gelächelt,wie in der CDU üblich (siehe Helmut Kohl, ich sag nichts oder Herrn Dr. Zeh zum Thema Wacker 90). Wie Herr Zukunft schon richtig erkannt hat ist Herr Gerbothe nur das ausführende Organ der Kämmerin Frau Biernat. Ich möchte hier nicht Ihre Arbeit schlecht machen! Fachlich ist Sie absolute Spitze, wenn da nicht diese überaus,, freundliche,, Hohenstein weit bekannte Art wäre. Und als Wahlleiterin die Wahlwerbung des amtierenden Bürgermeisters versenden geht gar nicht. Oder hat Herr Gerbothe nur die Mailadresse seiner Kämmerin zur Verfügung. Und hat Er nicht erst kürzlich seinen Dienst beim größten Arbeitgeber der Gemeinde Hohenstein, der Apex in Schiedungen, seinen Dienst quittiert. Oder musste Er das? Aus welchen Gründen? Wo sind hier die Antworten? Warum werden Ortsräte, Ortsteilbürgermeister, Wehrführer der Feuerwehren und Bürger so wenig in die Entscheidung mit einbezogen? Und wo sind hier die Ideen wie in Hohenstein die Zukunft besser weiter geht, außer wir müssen sparen und wir wursteln uns so weiter irgendwie durch?
Das finden Sie gut und weiter so? Solchen Tun stärken Sie den Rücken?
Herr Evers hat, auch wenn Er am Sonntag die Wahl verlieren sollte, nur gewonnen. Und zwar mit der von Ihm losgetretenen Diskussion zur Amtsführung der jetzigen Gemeindespitze. In welches Wespennest Er hier gestochen hat zeigen die Reaktionen der Betreffenden.
Er wäre mit der Erfahrung seiner jahrelangen Leitungstätigkeit im Landratsamt unseres Nachbarkreises sehr wohl der Richtige. Außerdem kann Er mit ausgezeichneten Kontakten zu den anderen Gemeinden im Kreis und zum Landratsamt durch seine Funktion als Vorsitzender der Kreisfeuerwehrverbandes punkten.
Also liebe Hohensteiner, überlegt genau wo Ihr das Kreuzchen setzt.
Und Wahlkampf und Diskussion ja, aber bitte fair!
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