Mi, 21:10 Uhr
04.02.2015
Ist der Kandidat gefunden?
Jendricke oder Krauth und Hintzing - zumindest befinden sich drei Namen im Ring der Kandidaten zur Wahl eines neuen Landrates oder einer neuen Landrätin. Jetzt kommt ein weiterer Name hinzu...
Es war der 24. Januar dieses Jahres, da legte Egon Primas, seines Zeichens stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU, seine beiden Hände auf die Schultern von Frank Rostek und Stefan Nüßle. In Heringen war das.
Der eine, Frank Rostek, sei sein Traumkandidat für die Landratswahl. Der andere, Stefan Nüßle, der Wunschkandidat. Nun klafft zwischen Traum oder Wunsch und der Parteiwirklichkeit eine stets auszumachende Lücke. Die wird in der Politik mit vielen Hintergrundgesprächen und Verhandlungen ausgefüllt. Und genau solche Aktionen gab es in den vergangenen Wochen zuhauf in der CDU. Mit einem Ergebnis, der Traumkandidat lehnte ab.
Die Realität ist aber auch: Die Christdemokraten werden keinen Kandidaten einer anderen Partei unterstützen, sondern einen eigenen präsentieren. Die Frage nach Namen prallt an einer Wand des Schweigens ab, zumal der Kreisvorsitzende Dr. Klaus Zeh im Winterurlaub weilt. Doch auch in der schweigenden Wand gibt es informative Durchlässe. Und so sickerte der Name Stefan Nüßle durch.
Wir fragten den derzeit zweiten Beigeordneten des Landkreises. Natürlich bestätigt er nicht, nur soviel ließ er der nnz wissen: Wenn man mich fragt, dann würde ich zur Verfügung stehen. Mehr nicht, hier siegt bei Nüßle die Parteidisziplin. Doch aus dem einstigen kleinen Rinnsal der Wand ist ein mittlerweile kaum mehr zu stoppendes Bächlein geworden. Und so könnte es sein, dass sich Stefan Nüßle dieser weiteren Herausforderung stellen wird.
Diese Wahl also, die am 26. April in die erste Runde gehen wird, die ist keine Nachwahl schlechthin. Diese Wahl im Landkreis Nordhausen wird von den Landesparteizentralen in Erfurt genauestens beobachtet. Sie ist die erste nach der Regierungsbildung und könnte durchaus ein Indiz sein, wie sich Erfurter Koalitionäre an der parteipolitischen Basis verhalten.
Offiziell nominiert wird der CDU-Kandidat dann in der "Hoffnung" in Werther am 20. Februar. Zwei Tage zuvor der Kandidat oder die Kandidatin der SPD. An gleicher Stelle.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEs war der 24. Januar dieses Jahres, da legte Egon Primas, seines Zeichens stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU, seine beiden Hände auf die Schultern von Frank Rostek und Stefan Nüßle. In Heringen war das.
Der eine, Frank Rostek, sei sein Traumkandidat für die Landratswahl. Der andere, Stefan Nüßle, der Wunschkandidat. Nun klafft zwischen Traum oder Wunsch und der Parteiwirklichkeit eine stets auszumachende Lücke. Die wird in der Politik mit vielen Hintergrundgesprächen und Verhandlungen ausgefüllt. Und genau solche Aktionen gab es in den vergangenen Wochen zuhauf in der CDU. Mit einem Ergebnis, der Traumkandidat lehnte ab.
Die Realität ist aber auch: Die Christdemokraten werden keinen Kandidaten einer anderen Partei unterstützen, sondern einen eigenen präsentieren. Die Frage nach Namen prallt an einer Wand des Schweigens ab, zumal der Kreisvorsitzende Dr. Klaus Zeh im Winterurlaub weilt. Doch auch in der schweigenden Wand gibt es informative Durchlässe. Und so sickerte der Name Stefan Nüßle durch.
Wir fragten den derzeit zweiten Beigeordneten des Landkreises. Natürlich bestätigt er nicht, nur soviel ließ er der nnz wissen: Wenn man mich fragt, dann würde ich zur Verfügung stehen. Mehr nicht, hier siegt bei Nüßle die Parteidisziplin. Doch aus dem einstigen kleinen Rinnsal der Wand ist ein mittlerweile kaum mehr zu stoppendes Bächlein geworden. Und so könnte es sein, dass sich Stefan Nüßle dieser weiteren Herausforderung stellen wird.
Diese Wahl also, die am 26. April in die erste Runde gehen wird, die ist keine Nachwahl schlechthin. Diese Wahl im Landkreis Nordhausen wird von den Landesparteizentralen in Erfurt genauestens beobachtet. Sie ist die erste nach der Regierungsbildung und könnte durchaus ein Indiz sein, wie sich Erfurter Koalitionäre an der parteipolitischen Basis verhalten.
Offiziell nominiert wird der CDU-Kandidat dann in der "Hoffnung" in Werther am 20. Februar. Zwei Tage zuvor der Kandidat oder die Kandidatin der SPD. An gleicher Stelle.
Peter-Stefan Greiner


