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Sa, 10:48 Uhr
24.01.2015

Die Kandidaten zur Sportlerwahl 2014 (4)

Die Vereine haben bereits abgestimmt. Dazu kommen dann noch die Voten der Sportgalagäste und eines Sportfachgremiums, dann werden sie am kommenden Freitagabend gegen 21 Uhr feststehen: die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres 2014. Hier nun die Vorstellung weiterer Kandidaten für die Krone des Sports im Landkreis Nordhausen...


Vor zwei Jahren wurde sie als Nachwuchssportlerin 2012 ausgezeichnet. Inzwischen hat sie erfolgreich den Übergang zu den Erwachsenen geschafft: Turnerin Marika Keßler von Turn- und Sportverein Nordhausen.

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Mit dem 2. Platz bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf feierte sie 2014 einen Supereinstand in der Frauenklasse. Und das trotz der alles andere als optimalen Trainingsbedingungen in Nordhausen. Mit der TSV-Mannschaft schaffte sie in der Landesliga einen guten fünften Platz. Dazu hat sie noch mit sehr guten Leistungen erfolgreich den Abiturprüfungsstress bewältigt. Zur Zeit absolviert sie auf einem Pferdehof für Behinderte in Kapstadt/Südafrika ein freiwilliges Jahr.

Die Zielstellung für die Saison 2013/14 war mit Platz 4 bis 5 bescheiden. Zu unsicher war man sich über das Leistungsvermögen der Mannschaft. Doch dann lief es bei den Volleyball-Männern des SVC Nordhausen in der Thüringenliga so gut, wie man es nie erwartet hatte. Bis zuletzt lieferte das Team um Kapitän Michael Feitsch Altenburg einen Kopf-an-Kopf-Kampf um die Landesmeisterschaft, ehe man etwas unglücklich noch zwei Spiele verlor und „nur“ Zweiter wurde.

SVC Nordhausen (Männer) (Foto: Uwe Tittel) SVC Nordhausen (Männer) (Foto: Uwe Tittel)

Zu Beginn der neuen Saison übernahm mit Alexander Metelski ein guter alter Bekannter die Mannschaft als Trainer und führte sie vorerst erneut auf den 2. Platz.

Olaf Ostwald (Foto: Uwe Tittel) Olaf Ostwald (Foto: Uwe Tittel) Mit dem Kanu auf Wasserwandertour gehen, dafür gibt es beim Nordhäuser SV seit Jahrzehnten eine sehr aktive Gruppe. Seit gut 20 Jahren mit Olaf Ostwald aber auch einen sehr erfolgreichen Rennkanuten, auch wenn das in der Öffentlichkeit bislang kaum bekannt war. Olaf Ostwald, Baujahr 1964, ist in Bernburg geboren und aufgewachsen. Mit Zwölf begann er bei Empor Brandenburg auf der Saale mit dem Kanurennsport, schaffte es schnell nach Magdeburg auf die Sportschule, wurde mehrfach DDR-Meister. Nach der Wende ging der gelernte Kfz-Mechaniker zunächst nach Bad Sachsa und arbeitet seitdem im Hartgußwerk Zorge.

Durch die Trainingsmöglichkeiten auf den Nordhäuser Kiesgewässern schloss er sich dem Nordhäuser SV an und ist seit zehn Jahren auch in die Rolandstadt zu Hause. Wettkämpfe bestreitet er im Rahmen einer Renngemeinschaft mit Sportler aus Sachsen-Anhalt, startet bei nationalen und internationalen Meisterschaften. 2012 war er in seiner Altersklasse zweifacher Vizeweltmeister im Canadier, 2013 zweimal Deutscher Vizemeister. Und 2014 siegte er bei den Norddeutschen und Ostdeutschen Meisterschaften im C1 und C2. Deutsche Meisterschaften sind erst für dieses Jahr wieder geplant.

FSV Wacker 90 Nordhausen (Foto: privat) FSV Wacker 90 Nordhausen (Foto: privat)

Bei den Mannschaften stehen mit den Nordhäuser Wacker-Fußballern die Titelverteidiger wieder auf der Kandidatenliste. Und das Team von Trainer Jörg Goslar fügte seiner ohnehin schon sehenswerten Visitenkarte der letzten Jahre mit dem Durchmarsch von der Thüringenliga bis in die Regionalliga 2014 weitere glänzende Referenzen hinzu. Als Regionalligaaufsteiger wurde die Saison 2013/14 als toller Fünfter beendet. Und der Höhenflug ging sofort weiter, denn das Jahr 2014 wurde in der laufenden Saison punktgleich mit Zwickau als Zweiter beendet. Wacker schnuppert an der 3. Liga!

Tri-Team (Foto: Uwe Tittel) Tri-Team (Foto: Uwe Tittel)

Mit einem beachtlichen 6. Platz unter 16 Mannschaften hat das ICAN-Tri-Team vom Nordhäuser Schwimmverein 90 nach den fünf Wertungsläufen das Regionalligajahr 2014 beendet. Nur fünf Punkte fehlten zum Bronzerang. Wertvoll ist die Platzierung vor allem deshalb, weil die Nordhäuser in erster Linie die längeren Distanzen pflegen, in der Regionalliga aber zumeist nur kürzere Strecken zu bewältigen sind, was den meisten anderen Teams mehr liegt. Dennoch gehörte man immer zu den Mannschaften der oberen Hälfte und schaffte beim Triathlon in Havelberg mit Rang Zwei die beste Tagesplatzierung.
Uwe Tittel
Autor: red

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