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Fr, 11:18 Uhr
09.01.2015

Nachlese zum ersten Kegelwochenende 2015

Kein guter Jahresauftakt für die Keglerinnen und Kegler der beiden Nordhäuser Vereine TSG Salza und Nordhäuser SV. Von den fünf Teams, die am ersten Wochenende im Einsatz waren konnte nur die 2. Seniorenmannschaft des NSV siegreich die Bahn verlassen. Vom ersten Kegelwochenende des Jahres berichtet Uwe Tittel...

Die Frauen der TSG Salza und die 1. Seniorenmannschaft des NSV verloren durch ihre Niederlagen etwas den Kontakt zur direkten Spitze in ihren Klassen, für die Salzaer Senioren wird es am Tabellenende ganz eng und die NSV-Frauen bleiben ebenfalls Hinterbänklerinnen.

Landesliga Frauen 120 Wurf

KSV 1955 Gebesee – TSG Salza 5:1 (1917:1855/8:8)

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Drei Wochen wegen der Bahnschließung kein Training dazu Heike Hase nicht dabei – keine guten Voraussetzungen für das Spiel der Salzaerinnen in Gebesee. Dennoch galt der Tabellenzweite beim Fünften natürlich als Favorit. Und wurde dieser Rolle zunächst auch gerecht. Steffi Boenki und Ines Werner gewannen ihre ihre erste Bahn. Gerieten dann aber in Rückstand. Ines brachte sich trotz schwachen Spiels wieder in die Vorhand, konnte den knappen Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen. Und Steffi büßte durch zwei Bahnniederlagen zu viel Boden ein, konnte das auf Bahn Vier nicht mehr wett machen. 0:2, aber der Holzrückstand war mit 15 Zählern noch nicht dramatisch. Toni Herrmann sorgte mit ihrer Tagesbesteistung und glattem 4:0-Erfolg auch für das erhoffte Ergebnis im zweiten Durchgang, aber Margot Helbing konnte der der Besten Gebeseeerin Veronika Sauer leider nicht annähernd die Stirn bieten.

Steffi Boenki0:1(487:498/2:2)
Ines Werner0:1(449:453/2:2)
Toni Herrmann1:0(512:466/4:0)
Margot Helbing0:1(407:500/0:4)

ESV Lok Rudolstadt – Nordhäuser SV 5:1 (2066:1976/10:6)

Die Frauen des NSV waren recht illusionslos zum noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Rudolstadt gereist. Es gibt einfach zu wenig Besetzungsalternativen. Dafür bot die Mannschaft aber trotz der 1:5-Niederlage beim hohen Favoriten eine gute Leistung. Ersatzspielerin Dagmar Reitmeier hatte erwartungsgemäß gegen Rudolstadts Spitzenspielerin Elke Zipprodt keine wirkliche Chance. Auch Nicole Hofmann konnte ihre derzeitigen Probleme im Räumen nicht abstellen. Doch im zweiten Paar waren die Nordhäuserinnen auf Augenhöhe, brachten nach je zwei Bahnsiegen die Gastgeber sogar in leichte Verlegenheit. Heike Fiedler fehlt danach aber die Kraft um gegen die stärker werdende Bernadette Petrick den Sack zuzubinden. So konnte nur Tina Romhardt mit ihrem dritten Bahnerfolg den Ehrenpunkt für den NSV erringen. Auf Bahn Vier war dann auch bei ihr die Luft raus und ihre Gegnerin Ines Zeyen konnt in der Holzzahl noch ausgeichen.

Dagmar Reitmeier0:1(480:521/1:3)
Nicole Hoffmann0:1(460:497/0:4)
Heike Fiedler0:1(505:517/2:2)
Tina Romhardt1:0(531:531/3:1)

Verbandsliga Senioren 120 Wurf

KV Lobenstein – TSG Salza 6:0 (2034:1848/13:3)

Eigentlich hatten sich die Salzaer Senioren bei den nur um zwei Punkte besser postierten Lobensteinern etwas ausgerechnet, hofften mit einem Sieg die Rote Laterne des Tabellenletzten abgeben zu können. Doch es wurde ein schwarzes Wochenende für das TSG-Quartett. Alle Vier blieben weit unter ihren Möglichkeiten und mussten über Niederlagen quittieren. EinzigKapitän Rainer Schubert hatte eine Siegchance, konnte aber mit Siegen auf den Bahnen Zwei und Vier am Ende den zuvor erlittenen Holzrückstand nicht mehr ganz ausgleichen. Insgesamt nur drei Bahnerfolge, das war schon sehr ernüchternd.

Erwin Fessel0:1(458:526/0:4)
Rainer Schubert0:1(486:480/2:2)
Wolfgang Heinze0:1(485:519/1:3)
Rainer Krätzschel0:1(425:503/0:4)

Kegeln Verbandsliga Senioren 100 Wurf

KSV 1955 Gebesee – Nordhäuser SV 1805:1795

Das dürfte die Vorentscheidung im Kampf um den Landestitel 2014/15 gewesen sein. Nach einem großen Kampf musste sich Titelverteidiger Nordhäuser SV nach der Heimniederlage auch im Rückspiel dem aktuellen Tabellenführer Gebesee beugen. Damit ist Rückstand der Nordhäuser wieder auf vier Punkte angewachsen. Es war ein großartiges Spiel auf höchstem Niveau, was sich beide Mannschaften bis zuletzt lieferten. Bei Nordhausen blieb zunächst Matthias Laßmann unter seinen Möglichkeiten, hatte viel Pech bei seinen Anwürfen und unterlag dadurch Günter Salzmann letztlich deutlich. Doch der bestens aufgelegte Kapitän Reiner Hagemeier hielt im Kampf mit Ralf Konrad die Nordhäuser auf Schlagdistanz. Ganz elf Punkte nur betrug der Vorsprung für Gebesee vor dem zweiten Durchgang.

Wie würde das Duell der beiden Spitzenspieler – Top-10-Spitzenreiter Uwe Stollberg für Gebesee, Top-10-Vieter Rainer Wille für Nordhausen – ausgehen? Sich ein Schlüsselkampf für den Ausgang der Partie. Mit seinem 455 Holz machte Rainer Wille wieder ein sehr gutes Spiel. Doch seinem bundesligaerfahrenen Kontrahenten war er an diesem Tage nicht gewachsen, verlor 39 Zähler. Dennoch war lange offen, welches Team am Ende die Nase knapp vorn haben würde, denn Uwe Schmögner präsentierte sich im Kampf gegen Hartmut Kampf auch in sehr guter Form und landete einen deutlichen Sieg. Leider unterliefen ihm im Räumen ein paar Fehlwürfe zu viel. Die mit 22:13 höhere Anzahl von Fehlwürfen bei den Nordhäuserin war letztlich auch Spielentscheidend. Etwas besser im Spiel in die Vollen, aber im Räumen ein etwas größeres Plus beim Gastgeber. Ein sehr, sehr glücklicher Sieg für Gebesee.

Matthias Laßmann407:458
Reiner Hagemeier577:437
Rainer Wille455:494
Uwe Schmögner456:416

Kegeln Landesliga Senioren 100 Wurf

Nordhäuser SV II – Sömmerdaer KV 1684:1604

Revanche geglückt und dazu ein eindrucksvolle Rehabilitation von Ingo Koudele. Er hatte mit einer ganz schwachen Leistung maßgeblich die Hinspielniederlage der NSV-Zweiten in Sömmerda mit zu verantworten. Nun schwang er sich zur Tagesbestleistung auf, bestätigte eindrucksvoll seine schon in den letzten beiden Spielen starken Leistungen. Und er führte damit die Nordhäuser schon im ersten Paar klar auf die Siegerstraße. Zwar konnte hier Manfred Glandien dem starken Werner Petzka nicht ganz das Wasser reichen, doch Koudele konnte das mehr als ausgleichen und brachte sein Team schon mit 30 Punkten in Front. Kapitän Heinz Schulz ärgerte sich dann über sein schwaches Spiel in die Vollen, was er mit 275:299 deutlich gegen Frank Gießler verlor. Durch ein überragendes Räumen (159 Holz) konnte er aber seinen Gegner doch noch in die Schranken verweisen. Auch Uwe Hempowicz, der diesmal am Ende zwar etwas abbaute und sich mit für ihn bescheidenen 410 Holz begnügte, kam zu einem sicheren Einzelsieg. Damit bleibt die Mannschaft im Kampf um den Staffelsieg weiter bestens im Geschäft.

Manfred Glandien392:417
Ingo Koudele448:393
Heinz Schulz434:418
Uwe Hempowicz410:376

Uwe Tittel
Autor: red

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