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Do, 19:12 Uhr
25.12.2014

Zeitarbeit wird immer attraktiver

Für viele deutsche Firmen ist die Personaldienstleistung zu einem unverzichtbaren Instrument der Personalplanung geworden. Die Unternehmen werden heute mit einem globalen Wettbewerbsdruck und hoher Veränderungsdynamik konfrontiert, besonders bei starken konjunkturellen Schwankungen...


"Langfristige Planbarkeit im Produktions- und damit auch im Personalbereich erweist sich als immer schwieriger", betont Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad, Deutschlands führendem Personaldienstleister.

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Zeitarbeit, so Timm, biete den Firmen in diesem Umfeld die dringend notwendige Flexibilität. Auftragsspitzen ließen sich beispielsweise flexibler und schneller bewältigen, ein Engpass im Personalbereich könne durch geeignete Mitarbeiter überwunden werden.

Zunehmend stellen auch Bewerber fest, dass Personaldienstleistung mehr als Zeitarbeit ist. "Die beruflichen Perspektiven erstrecken sich von klassischer Arbeitnehmerüberlassung mit wechselnden Einsätzen bei verschiedenen Kundenunternehmen bis etwa zur Vermittlung in eine Direktanstellung bei einer Firma", erläutert Petra Timm.

Viele Arbeitnehmer, etwa Berufsanfänger, würden ganz bewusst nach innovativen, abwechslungsreichen Beschäftigungsmodellen, Projektarbeit und flexiblen Arbeitsformen suchen. Diese Bewerber seien mobil und möchten Berufserfahrung in verschiedenen Branchen sammeln. "Auch Wiedereinsteigern nach einer Arbeitspause bietet die Zeitarbeit vielfältige Möglichkeiten", betont Timm.

Reguläre Jobs werden nicht verdrängt

Durch die stärkere Verbreitung flexibler Arbeitsformen ist der deutsche Arbeitsmarkt insgesamt flexibler und damit aufnahmefähiger geworden, das haben auch Studien ergeben. "Insofern ist die Zeitarbeit gerade in Boom-Phasen ein echter Jobmotor und leistet einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung und zum hohen Beschäftigungsniveau auf dem deutschen Arbeitsmarkt", betont Petra Timm. Von einer Verdrängung regulärer Jobs durch atypische Beschäftigungsverhältnisse könne keine Rede sein.

Timm verweist zudem auf die bedeutende Fachexpertise der Personaldienstleister im Bereich der Personalvermittlung - angesichts des Fachkräftemangels in vielen Branchen sei dies eine Dienstleistung, die von den Unternehmen zunehmend geschätzt werde: "Darüber hinaus stehen bedarfsgerechte und nachfrageorientierte Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter zu Fachkräften in Kooperation mit namhaften Bildungsträgern immer stärker im Mittelpunkt unserer Aktivitäten."
Autor: red

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Kommentare
Benno
26.12.2014, 08:31 Uhr
Beweihräucherung
Selbstbeweihräucherung einer ...-Branche.
Aus die Maus
26.12.2014, 11:27 Uhr
Arbeiter
Attraktiver, aber nicht für die Arbeitnehmer!
Der Stachlige
26.12.2014, 11:57 Uhr
Menschenwürde
Eine Branche die unter Missachtung der Gleichberechtigung funktioniert!
Habe 1Jahr, in der Zeitarbeit, in Leipzig,Cottbus,Gießen ,Karlsruhe und Kiel arbeiten müssen.
Für 80% Lohn der Festangestellten!
Hatte das Glück nach 1Jahr einen ordentlichen Arbeitsvertrag zubekommen.
Hoffentlich nie wieder!!!!!!
Bierchen
26.12.2014, 15:47 Uhr
Zeitarbeit oder doch eher Leiharbeit
Da scheinen ja manche Unternehmen jahrelange Auftragsspitzen zu haben......
......ist wohl eher ein probates Mittel um Gewinne zu maximieren. Allein die Unternehmen und die Leiharbeitsfirmen profitieren. Ob die Arbeiter? Fragen Sie mal die.....
murmeltier
26.12.2014, 15:51 Uhr
Wo leben wir?
Bei einigen Kommentatoren glaube ich, dass ihnen nicht bewusst ist, in welch einer Form der Produktion wir uns befinden.

Noch einmal zur Erklärung: Wir befinden uns im Kapitalismus - versehen mit einigen sozialen Aspekten. Die aber werden nach und nach abgeschliffen.

Wenn der Arbeiter (also der , der seine Arbeitskraft gibt) im Mittelpunkt des Interesses stehen soll, dann ist das was anderes. Vielleicht Sozialismus, aber den wollten die Revolutionäre von 1989 ja auch nicht mehr.
Werniman0606
27.12.2014, 13:14 Uhr
@Bierchen
Solange die Zeitarbeit von der Politik und ihren Vasallen in den Arbeitsagenturen sogar noch gefördert wird,wird sich an diesen Umständen auch nichts ändern. Das fängt schon mit dem Umstand an,daß Ausgaben für die Leiharbeiter durch die Einsatzfirmen als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar sind, mit den Löhnen eigener Angestellter geht das hingegen nicht. Genaugenommen ist die Zeitarbeit für die Entleihfirmen also ein Steuersparmodell. Da entpuppen sich die Sprüche von der Zeitarbeit als Sprungbrett in eine Festanstellung nur als hohle Phrasen.
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