tv nt eic kyf msh nnz uhz
Mo, 10:46 Uhr
01.12.2014

Der Kyffhäuser in Nordhausen

Fred Dittmann aus Kelbra stellte in der vergangenen Woche sein neues Buch „Kelbra und Tilleda am Kyffhäuser Teil II“ vor. Der Autor begrüßte einen besonderen Gast aus Berlin, den Kunstbildhauer Andreas Artur Hoferick der zurzeit beste Künstler seiner Art, sowie alle übrigen Anwesenden...


Über den Inhalt berichtete Fred Dittmann zu jedem Kapitel Geschichte, wie über die Errichtung des Staudamms zwischen Kelbra und Berga 1962. Eine aus heutiger Sicht schwierige Arbeit mit einer sehr einfachen Technik und trotzdem wurden alle Termine eingehalten ohne nennenswerte Unfälle.

029
Eine anwesende Dame, als ehemalige Büroangestellte während des Baus, konnte sich noch gut an viele Ereignisse erinnern. Ein weiteres Kapitel war der Bergbau im Kyffhäuser Gebirge von Anbeginn bis hin zur Schwerspatgrube am „Krummen Weg“ unterhalb der Rothenburg. Auch zu diesem Thema gab der Autor Interessantes zum Besten.

Ein Bericht über den Beginn der Grabungen 1935 auf dem Pfalzgelände in Tilleda folgte und mit dem Kapitel zur Geschichte der Stadt Kelbra als 50 Jahre Garnisonstadt im 18. Jh. wurde weiter informiert. Dann gab es einiges zur Geschichte der Numburg, zwischen Auleben und Kelbra gelegen, zu berichten auch wie dort im Gelände des ehemaligen Gutes Fliegerei betrieben wurde.

Dann kam Johann Wolfgang von Goethe nach Tilleda, um zusammen mit dem Landesfürsten aus Weimar die Burgruinen Kyffhausen zu besuchen. Was dabei geschah, war sehr interessant für die Zuhörer und auch im Buch nachzulesen, mit Bildchen belegt. Wie ein reicher Farmer eine große Villa in Tilleda erwarb und daraus 1960 die Tilledaer Schule wurde, war ebenfalls ein interessanter Bericht. Den Namen Koroljow hatte von den Anwesenden noch niemand gehört. Als der Autor schilderte, wie im Buch geschrieben steht, dass dieser Mann für die erste Weltumrundung steht und Gagarins Flug sein Verdienst war, erinnerten sich doch Gäste an den Pionier der sowjetischen Raumfahrt. Schließlich fand
seine erste Nachkriegstätigkeit in Nordhausen und Bleicherode statt.

Er besuchte mit seiner Familie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und auch die Barbarossahöhle. Bilder im Buch zeugen davon. Für einen letzten Bericht recherchierte
der Autor über eine, in der Vergangenheit berühmte Kammersängerin, die in Kelbra 1950 verstorben war und anlässlich ihrer Beisetzung von Musikern und Sängerinnen des Nordhäuser Theaters geehrt wurde.

Somit dauerte die Buchvorstellung beinahe zwei Stunden und trotzdem waren alle Gäste begeisterte Zuhörer und quittierten das mit regen Beifall. Bei dem Erwerb des Buches gab es ein wunderschönes Farbposter auf Kunstdruckpapier mit der Darstellung der gesamten Geschichte um den Kyffhäuser als Zugabe, worüber sich nahezu alle Interessenten freuten.
Angela Mutz, Wernigerode
Autor: red

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
055

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige
Javascript muss aktiviert sein.