tv nt eic kyf msh nnz uhz
Mo, 12:49 Uhr
01.12.2014

Fehlerfestival der NSV-Handballerinnen

Da war sie wieder, die Ratlosigkeit schon während und noch mehr nach dem Spiel. Beim Trainergespann wie bei den Spielerinnen des Nordhäuser SV. Wie kann man nur so viele Fehler während eines einzigen Spiels machen...

Handball-Thüringenliga Frauen

Nordhäuser SV HBV Jena 90 20:28

Diana Bückert erzielte hier eines ihrer drei Tore gegen Jena (Foto: Uwe Tittel) Diana Bückert erzielte hier eines ihrer drei Tore gegen Jena (Foto: Uwe Tittel)
Diana Bückert erzielte hier eines ihrer drei Tore gegen Jena

Ein ums andere Mal lud man die Gäste vom HBV Jena 90 regelrecht zum Kontern ein und verlor am Ende die Thüringenligapartie deutlich mit 20:28. Wie gesagt, nicht weil die Jenaerinnen um so viel besser waren, den Unterschied machte in erster Linie die erschreckend hohe Anzahl von Fang- und Abspielfehlern aus.

Anzeige MSO digital
Man konnte sogar noch froh sein, dass diese nicht alle bestraft wurden, denn auch die Gäste verstolperten noch so manche Gelegenheit oder scheiterten an der guten Nancy Brodhuhn im NSV-Tor.

Schon die Anfangsphase wurde auf Seiten der Gastgeberinnen durch Nervosität und daraus resultierenden Fehlern geprägt. Das änderte sich auch nicht, als man die Jenaer 2:0-Führung recht schnell ausglich und beim 4:3 (11. Minute) erstmals selber in Führung zog. Der Spielaufbau war viel zu hektisch, und so fand man nur selten zu überlegten Spielzügen oder wurde der Ball verloren. Wenigstens die Abwehr stand aber bis auf Ausnahmen gut.

Jena spielte zwar sehr druckvoll, fand aber nur wenige Lücken. Dennoch führte Jena schon zur Pause mit 14:10, weil sich immer wieder leichte Konterchancen boten, von denen fünf erfolgreich abgeschlossen wurden. Das machten den Unterschied aus.

Die ersten fünf, sechs Minuten der zweiten Halbzeit waren ganz schlimm. Beide Seiten überboten sich mit Fehlern. Einziger Lichtblick der schöne Heber von Jenny Mohrig zum 11:14. Jena fing sich dann wieder, konnte sich auf 17:12 absetzen. Auch weil Claudia Dudek nach der dritten Zeitstrafe (38.) das Spielfeld endgültig verlassen musste und mehrfach in freier Wurfposition unkonzentriert vergeben wurde. Aber noch einmal kam Hoffnung auf, als der NSV auf 14:17 verkürzte und Jena noch eine Zeitstrafe erhielt.

Kopflos konnte man diese zwei Minuten in Überzahl nur bezeichnen, denn statt überlegt Chancen heraus zu spielen landete der Bal gleich zweimal im Niemandsland. Und so sorgte Jena innerhalb dieser zwei Minuten durch drei Treffer zum 20:14 praktisch für die Entscheidung. Auch eine Auszeit konnte nichts mehr bewirken, Jena konterte sogar noch zum 21:14. Erst in der Schlussphase gelangen dem NSV noch ein paar gute Aktionen, aber immer wieder auch diese Fehler, die direkte Konter zur Folge hatten. Allein zwölf ihre 28 Tore erzielten die Gäste aus solchen einfachen Gelegenheiten.
Nancy Brodhuhn/Alexandra Briese Stefanie Knolle, Viola Böttcher (2), Claudia Dudek (4), Diana Bückert (3), Anna Schneider (1), Patricia Bischoff (2), Desiree Balik (1), Stephanie Kruse (2), Jenny Mohrig (5), Anika Zibell, Marianne Kiel, Evelyn Kallmeyer
Uwe Tittel
Autor: red

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige MSO digital

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige
Javascript muss aktiviert sein.