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Do, 16:44 Uhr
13.11.2014

Wieninger: Will man den "AKS" aussitzen?

In der gestrigen Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses sprach Andreas Wieninger das "Thema des Albert-Kuntz-Sportparks" an. Als Antwort aus der Verwaltung gab es Beschwichtigungen. Man prüfe noch...

Prüfen oder Aussitzen? Keine Antwort im Hauptausschuss Nordhausen. (Foto: nnz) Prüfen oder Aussitzen? Keine Antwort im Hauptausschuss Nordhausen. (Foto: nnz)

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat hatte mit Blick auf die Tagesordnung der nächsten und letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr einen Punkt zur Zukunft des Albert-Kuntz-Sportparks vermisst.

Das Thema sollte allerdings behandelt werden an jenem 26. November. Auch sollte der Stadtrat entscheiden, ob die künftige Betreibung des AKS einer Gesellschaft übertragen werden soll oder nicht. Nach Wieningers Worten drängt die Zeit, denn "ich glaube nicht, dass wir mit Beginn des kommenden Jahres einen beschlossenen und genehmigten Haushalt haben. Der ist aber wichtig, um handlungsfähig zu sein."

Keine Kommunalaufsicht in dieser "Welt" werde die Gründung einer GmbH genehmigen, wenn in einem Haushaltsentwurf Millionen Euro fehlen und eventuell Bedarfszuweisungen beim Land Thüringen beantragt werden müssen. Es muss also gehandelt werden. Doch danach sieht es nicht aus, denn die für Sport zuständige Beigeordnete Hannelore Haase sagte gestern: "Wir prüfen noch".

Das ist wenig befriedigend, aber momentan ganz oben auf der Rathaus-Agenda: Prüfen. Ganz pfiffige Zeitgenossen gehen davon aus, dass man mal wieder aussitzt. So nach dem Motto: wir wollten ja, aber jetzt dürfen wir nicht.

Erinnern wir uns. In einer der ersten Sitzungen der Arbeitsgruppen zur AKS-Zukunft wurde auch die Variante diskutiert, das Areal der EVN zu übertragen. Das allerdings wird mit Blick auf die Situation innerhalb der Holding für Versorgung und Verkehr politisch nicht durchsetzbar sein. Also könnte - ähnlich der Service GmbH des Landkreises - eine Gesellschaft gegründet werden, die den AKS betreibt. Allerdings noch in diesem Jahr.

Als vernünftig sollen diese Variante auch die zuständigen Fachleute im Thüringer Sozialministerium bezeichnet haben, sagt Wieninger der nnz, der dort gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Jendricke einen Termin wahrnahm. Bedauerlich findet Wieninger darüber hinaus auch die Tatsache, dass der Termin für die Projekteinreichung zur Internationalen Bauausstellung versäumt worden sei.

Doch das sei Geschichte, nun komme es darauf an, den AKS zukunftsfähig zu machen. Und da müssen Auflagen seitens des Fußballverbandes erfüllt werden. Sportlich läuft es an der Nordhäuser Parkallee super. Tabellenführer - was will man mehr. Der Verein hatte seine Zukunft dem Stadtrat erläutert. Die meisten Räte applaudierten Trainer Jörg Goslar. Und nun - wo Taten folgen müssen?

Neuer Rasen, Flutlicht - das ist das Mindeste, was bis Saisonende realisiert werden muss. Ansonsten könnten die Wacker-Fußball-Freunde irgendwann ins Eichsfeld fahren. Dort soll es mehrere Stadien geben, die diese Voraussetzungen erfüllen. Übrigens: die höchste Klasse, in der eine Eichsfelder Mannschaft spielt, ist die Verbandsliga. Dort spielt Wacker ebenfalls - allerdings mit der zweiten Mannschaft. Die ist dort ebenfalls Tabellenführer.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red


Kommentare
pumpnC
13.11.2014, 18.58 Uhr
Oje
Wenn Wacker im Eichsfeld seine Heimspiele machen würde, wäre das die größte Demütigung die man erleben kann. die Stadt hatte ohnehin noch nie etwas für den Sport übrig. Das zeichnet sich jetzt wieder ab. Lieber Millionen in ein unverhältnismäßig großes hässliches Bürgerhaus und übertrieben entworfene Flohburg stecken.

Gerade in Zeiten von Internet geht doch kaum noch jemand in die Bibliothek. Die Zeiten ändern sich nun mal, aber das verstehen unsere Stadtoberhäupter nicht, da sie selber schon im Rentenalter sind.

Sowas macht mich echt sauer.
andreas66
13.11.2014, 20.07 Uhr
Wozu wählen...
wir unsere Kommunalpolitiker nun. Da haben sie nun die Chance unsere Stadt bekannt zu machen und dann dies. Jedes Wochenende wird Nordhausen in MDR-Sport positiv erwähnt. Eine bessere Werbung für unsere Stadt gibt es nicht. Auf das "Bürgerhaus" hätten wir verzichten können. Aber auf einen sanierten AKS nicht. Ihr Mitglieder im Stadtrat, macht was draus.
Babette Klingert
13.11.2014, 20.30 Uhr
Vorsicht, Wacker-Fans! Der Verein soll vor den SPD-Karren.
Aufpassen, das kann schief gehen. Macht das nicht mit.

Fußball soll missbraucht werden, die Fans mit. So was hat sich nie ausgezahlt. In der Politik gibt es keine Freunde!

Lieber ordentlich Druck auf alle Parteien im Stadtrat machen und sachlich für das Projekt AKS werben.
emmerssen
13.11.2014, 21.10 Uhr
An Professor Zwanziger!
Lassen Sie endlich diese Parteigeplänkel hier im Chat sein!
Es nervt einfach nur noch. Das Thema ist dafür zu wichtig.
Im AKS muss was passieren und zwar schnell! Unsere Jungs reißen sich jedes Wochenende den A...... auf und im Rathaus wird geprüft. Da ist doch einfach nur ein Witz.

Unser Bürgermeister war sonst auch zu fast jedem Heimspiel im AKS zu sehen. Wissen unser Stadträte eigentlich wie es dort aussieht. Da herrschen teilweise noch DDR Bedingungen.
andreas66
13.11.2014, 21.26 Uhr
Parteigeplänkel...
ist mir hier so was von egal. Endlich läuft es mit Wacker und die Unterstützung der Kommunalpolitik versagt. Es ist so traurig
Sebastian1
13.11.2014, 21.26 Uhr
Peinlich Peinlich für meine Heimat
Ich sehe wenn ich mal zu Wacker Spielen fahre, was recht selten vorkommt, weil ich lieber im AKS bin. Da sehe ich wie Schön Stadions sein können die Abwärts von unserer momentan Nr. 1 sind der Regionalliga.

Ich wäre für weniger voll gepflanzten Blumenkübel in der Stadt. Und mal Neuen Rasen ausrollen im AKS.

Ich könnt echt Sauer sein.

Es muss erst was Passiert sein im AKS dann ist das Geschrei groß.

Hauptsache Bibliothek oder Bürgerhaus mit leerer Tiefgarage Das ist ja auch ein Witz... Die Rechnung geht der Stadt grade mal nicht auf.
Also ich brauch sie nicht wie sicher viele andere... Habe Internet und E-Books.

Ich würde lieber gern in ein Gepflegtes Stadion gehen, mit guter Beschallung und Licht, sowie passende Sitz u. Stehflächen.

Am 26.11.2014 um 16Uhr vor dem Rathaus habe ich gehört und gelesen bin ich sicher dabei.
alexa
13.11.2014, 21.47 Uhr
AKS, AKS, AKS ?? - wir haben andere Probleme!
Herr Wieniger und Genossen, ohne mal wieder die Schuldfrage zu stellen: Die Stadt ist Pleite! Gebt dem AKS un den Wackerleuten so viel Geld, wie andere Sportvereine auch kriegen. Vielleicht reicht das dann für eine Lampe. Das wäre mal fair.

Wacker als Zugpferd ist sicher mittlerweile stark genug, um auch in der Privatwirtschaft kräftige Sponsoren zu finden. Die kleinen Vereine, die Jugendförderung in Sport und Kultur, wer soll die noch bezahlen, wenn die nicht vorhandenen Millionen in den Prestige-Platz AKS für die selbsternannte Elite fließen?

Davon mal abgesehen: Respekt für das Wacker-Team, mit mittelmäßigen Rahmenbedingungen so weit gekommen zu sein.
altmeister
13.11.2014, 23.56 Uhr
Empörend!
Es ist schon toll, wie sich Herr Wieninger einsetzt! Aber, warum erst jetzt? Hätte dieser Einsatz nicht schon zu OB Rinke - Zeiten erfolgen können?

Da wurde lieber in Denkmale investiert, unter Federführung der SPD Mannschaft. Somit entpuppt sich dieses jetzige Engagement leider nur als scheinheilig. Die Frage dürfte berechtigt sein, warum ein Verein bevorzugt behandelt werden soll und andere dadurch leer ausgehen würden. Was hat der Verein schon selbst unternommen um die Voraussetzungen zu schaffen, welche in der jeweiligen Liga gewünscht sind?

Dass die Anlagen von Mitarbeitern der Stadt gepflegt werden ist einfach so selbstverständlich, bezahlt werden müssen die aber auch! Von der Stadt und unser aller Geld, schon über viele Jahre! Wo ist da der Einsatz des Vereins?

Dies, unter Anderem, Herr Wieninger, ist mit zu bedenken!
Wer fordert, sollte mal mit Eigeninitiative zeigen, dass eine Bereitschaft zur Problemlösung im eigenen Verein vorhanden ist!
Rainer H.
14.11.2014, 00.52 Uhr
Wacker Hin Wacker her
Wenn man die ersten beiden Kommentare liest, ist dort das Allgemeinwissen sehr ausgeblendet. Allein die Aussage diese Stadt hätte noch nie etwas für den Sport getan, stimmt nicht. Soviel Geld wie Nordhausen in den Sport und die Kultur gegeben hat, lässt andere Städte blass dastehen.

Fußball ist eben nicht alles und neben Fußball gibt es andere Sportarten die sehr erfolgreich sind. Ob Wacker beim MDR erwähnt wird oder nicht, führt zu keinen einzigen Euro ins Stadtsäckel! Man darf auch nicht vergessen, dass es für Wacker auch schon schlechtere Jahre gab, bis hin zur Pleite.

Es ist unbestritten ein Verdienst des neuen Vorstandes und der Vereinsleitung sowie deren Mitglieder, dass Wacker wieder ganz vorn mitspielt. Defakto ist der Zeitpunkt der guten Leistung und der damit verbundenen Ausgaben ein wenig ungünstig. Einige der große Betriebe sind städtische Unternehmen, deren Erlös im Stadtsäckel schon erwartet wird. Auf der anderen Seite erwartet man von der Stadt noch zusätzliche Leistungen aus einem Haushalt der nichts hergibt.

Es ist sehr rühmlich dass Herr Wieninger hier der Promotor für Wacker sein will, aber solche Personen gibt es auch in der CDU und bei den LINKEn, wenn ich da an Herrn Bachmann und Herrn Malich denke. Ich kann dem Vorredner nur beipflichten, Politik und Sport gehören nicht zusammen, man kann auf Dauer nur verlieren. Alle Stadträte parteiübergreifend müssen eine Lösung finden und die nicht nur für Wacker sondern auch für die 20 anderen Vereine, weiteren freien Trägern und sozialen Einrichtungen.
unpolitisch47
14.11.2014, 06.56 Uhr
Wer zahlt das?
Es hat doch gerade die erste Haushaltsklausur stattgefunden. Wenn wirklich 11 Millionen fehlen, wäre es einfach fatal in das AKS zu investieren!

Liebe Fans, das tut mir leid. Aber wenn euer Dispo ausgeschöpft ist, kauft ihr auch keinen neuen Fernseher, oder?

Und jetzt hört mir auf mit: Aber das Bürgerhaus... Ja, das war eine Fehlinvestition. Aber das rechtfertigt doch nicht, dass wir die nächste Fehlentscheidung treffen.
Ich finde es sehr populistisch, zum Beginn der Haushaltsdebatte Investitionen zu fördern!

Mutig finde ich die Politiker, die auf diese Misere hinweisen, ehrlich damit umgehen und die richtigen Schritte gehen: den Haushalt mit harten Einschnitten sanieren und die Stadt entschulden. Dann haben wir vielleicht in zehn Jahren wieder eine Chance.
Zukunft
14.11.2014, 07.10 Uhr
Entschulden????????
Herr Logix, wer soll denn diese Stadt entschulden? Die Damen und Herren Stadträte etwa? Die meisten davon sitzen seit Ewigkeiten im Stadtrat. Nicht nur die Verwaltung hat das Desaster zu verantworten, auch die Stadträte, die seit Ewigkeiten immer alles abgenickt haben.

Der AKS gehört der Stadt, sie ist Eigentümerin und damit in der Pflicht. Und wenn es Auflagen gibt, dann sind die umzusetzen oder es muss klipp und klar gesagt werden: Wacker, das war alles wunderschön bis her, Doch jetzt geht es nicht weiter.

Spielt mal lieber zehn Jahre Thüringenliga, dann sehen wir weiter.

Und noch eines: Kommunen sind dazu da, Schulden zu machen. Und: ein Dispo hat nichts mit Investitionstätigkeit zu tun.

Hauptsache, die kleinen Spielplätze der einzelnen Stadträte werden weiter bedient.
caesarndh
14.11.2014, 07.52 Uhr
Prioritäten und Verhältnismäßigkeit
Wacker spielt derzeit engagiert und auf einem hohen Niveau, dank einiger fähigen Köpfe im Vorstand und solventer Sponsoren. Das war nicht immer so.

Die Entwicklung einer Fussballspielstätte ist ein langfristiger konzeptioneller Prozess. Das geht nicht mal hopp wir wollen dieses und jenes. Wenn man auch davon ausgeht, dass der AKS als Spielstätte nach dem möglicherweise nächsten Aufstieg zu verwerfen ist, da von der terretorialen Lage her (Sitz- und Parkplatzkapazitäten für 10.000 Zuschauer) nicht geeignet, dann muß man sehr genau überlegen wie es weiter gehen soll.

Hier ist das Bachnig der Politiker fehl am Platze.

Will/kann Wacker weiter aufsteigen, dann sind andere Konzepte gefragt!

PS.: Betrachte ich die momentanen Zuschauerzahlen, dann würde ich als Politiker, der auf Wählerstimmen schielen muss, zumachen. Auf die paar Hanseln können die Damen und Herren im Stadtparlament gerne verzichten, falls diese überhaubt zur Urne eilen!
NDHler
14.11.2014, 08.17 Uhr
Wenigstens sorgt der Herr Wieninger dafür,
dass das Thema auf der Tagesordnung bleibt! Bitte weiter so! Wenn ich sehe wie sich jetzt hier eine Front gegen Wacker aus der Deckung wagt wird mir schlecht! Hier wird gute Vereins- aber auch Nachwuchs- und damit Jugendarbeit mit Füßen getreten anstatt das zu fördern. Der Nachwuchs muss schon mangels Platz auf den Sportplatz Krimderode ausweichen.
Hier in Nordhausen gibt es andere Probleme?! OK liebe Stadträte, ihr, die ihr seid etlichen Jahren die Politik dieser Stadt mitgetragen habt, zieht die Konsequenzen und nehmt eure Hüte inkl. Herrn Dr. Zeh und Frau Haase! Es besteht die Gefahr weiterer Fehlinvestitionen!

Und wenn ich hier lese wie einige fordern Wacker solle sich um private Investoren für den AKS kümmern… Kopfschütteln! Wem gehört denn der AKS? Wenn sich jemand um privates Geld kümmern sollte, dann der Eigentümer! Und das ist wer?! Wenn dann müsste auch der Eigentümer sein OK dafür geben!
Gelassenheit
14.11.2014, 08.18 Uhr
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I.H.
14.11.2014, 08.26 Uhr
Was tut der Verein?
Die Frage danach, was der Verein selbst tut ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Es gibt viele Vereine, die werden fast komplett durch die Mitglieder selbst getragen. Und da reden wir nicht über Mattenturnen oder Kneipp Spaziergänge, sondern über Vereinsheime und komplette Sportanlagen in Hektargröße.

Aus meiner Sicht sollten die Kommunen nur Jugendsport fördern und die Gelder dafür pro Kind/Jugendlichen an die Vereine zahlen. Erwachsene können sich ihre Hobbys selbst finanzieren. Und bei Wacker soll man erst mal an den Zuschauerzahlen arbeiten, die rechtfertigen momentan nur eine Verkleinerung des AKS.
NDHler
14.11.2014, 08.44 Uhr
Statler Waldorf
Wer redet denn von einer Vergrößerung des AKS? Niemand! Es geht darum die Rahmenbedingungen für einen Spielbetrieb in der Regionalliga herzustellen! Nicht mehr und nicht weniger. Dafür bedarf es Investitionen in Platze sowie in eine geforderte Flutlichtanlage da in dieser Spielklasse auch an Freitagabenden gespielt wird. Gern dürfen noch die Wege saniert werden! Hier will doch niemand eine neue Arena bauen!

Und was die Zuschauerzahlen angeht, so behaupte ich, dass ein sanierter AKS auch mehr Zuschauer anzieht. Niemand will sich beim Weg zu den Tribünen nasse Füße holen und um Pfützen Slalom laufen! Hat man sich für einen Sitzplatz entschieden läuft man zu den Toiletten um den ganzen Platz um sich an drei Pinkelbecken anzustellen! OK es gibt Klowagen oder DIXI aber das nun mal nicht jeder Manns Sache und einer Regionalligamannschaft nicht würdig! Also bitte!
@ Rolands Schwert
Ich habe Herrn Wieninger gelobt, dass passt ihnen nicht was? Egal, sie schreiben eh immer das selbe!
Gelassenheit
14.11.2014, 09.15 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
caesarndh
14.11.2014, 09.30 Uhr
Nochmal in Folge von NDHler
Die Stadt sollte den AKS so schnell wie möglich privatisieren/verkaufen (zu günstigen Bedingungen) und die Sportförderung z.B. für den Jugendfussball so praktizieren wie von Statler Waldorf dargestellt.

Mal sehen ob sich ein Käufer findet!

Im Übrigen, wer hat den zu Ostzeiten den AKS entwickelt?
Nicht die Kommune sondern maßgeblich die IFA ! Und nun komme keiner und erzähle das kam damals alles aus einem Topf. Irrtum, da waren einge Herren der IFA sehr kreativ um so etwas zu ermöglichen. Also heutige Kreative ran...............
Flitzpiepe
14.11.2014, 09.53 Uhr
Ehrlichkeit und Offenheit
Ich würde wenigstens vom Stadtrat und vom OB erwarten, dass sie so ehrlich und offen sind und sagen, dass die Stadt dafür kein Geld hat und Wacker sofort (!) ermöglichen, selbst tätig zu werden.
Diese Verzögerungs-, Hinhalte- und Nichts-Tun-Taktik ala Merkel finde ich zum Kotzen.
Bei einem Zwangsabstieg ist diese Mannschaft und der Trainer nicht zu halten.
Sebastian1
14.11.2014, 10.00 Uhr
Da gebe ich ihnen Recht NDHler
Keiner Verlangt eine Arena mit Parkhäusern und Co.

Es geht um eine Modernisierung des AKS, Flutlicht vernünftigen Rasen, Solperfallen vor allem Barrierefreiheit.

Mit DDR zuständen hat man da ja noch wirklich zu tun. Also Nostalgie findet man in jeder Ecke, man hört es auch.
Die Beschallung zum Spiel und Kommentatoren über den Lautsprechern, man fühlt sich wie beim jährlichen Schulsportfest in der DDR....
NDHler
14.11.2014, 10.42 Uhr
Richtig @ caesarndh
Wir können heute dankbar und froh sein das seitens der IFA damals in den AKS investiert wurde. Nur ist das in den Jahren 1986 / 87 geschehen. Auf diesem Niveau befindet sich der AKS heute noch! 27 Jahre ist das jetzt her, da wurde die überdachte Stehplatztribüne gebaut! Und die Pläne für die dritte überdachte Tribüne lagen bereits in der Schublade, wurden damals aber nicht mehr umgesetzt. Gut man könnte jetzt sagen der AKS hat den Charme der 80 Jahre, aber Spaß beiseite das ist doch nicht mehr zeitgemäß! In Erfurt und Jena werden den Vereinen die Stadien in den Ar… geblasen und Nordhausen steht wie immer auf dem Abstellgleis!

Private Lösung? Klar warum nicht! Wenn sich einer findet, ich bin der letzte der gegen private Lösungen ist (Feuerwache!) Nur auch hier muss die Stadt als Eigentümer den ersten Schritt gehen und signalisieren, dass sie einen privaten Investor überhaupt an den AKS lassen will! Und wer betreibt dann den AKS? Mus alles geklärt werden!
Und die Linken müssen damit leben können, das Wacker nicht mehr im Albert Kuntz Sportpark spielt! Ein privater Investor würde sicher auch seien Namen am Eingang des Stadions sehen wollen! Verständlich!
RWE
14.11.2014, 15.23 Uhr
Lieber NDHler
ich als Nordhäuser und Fußballfreund wünsche Wacker einen sanierten AKS. Aber schon wieder auf andere zu zeigen ist nicht zweckdienlich.
Jena:
Trotz DFB-Poklahalbfinales und erfogreicher Zweitlligateilnahme tat sich nichts in der Stadionfrage. Nach dem sportliche Absturz er recht nicht. Jetz möcht ein begischer Investor einen hohe Millionenbeitrag beisteuern. Mal sehen. Hinten reinstecken sieht andres aus.
Zu meinen Verein:
Seit mehr als 10 Jahren wird um ein neues Stadion gekämpft. Und ich meine richtig gekämpft. Und nur duch das Anzapfen eines EU-Fördertpofes wird der Umbau möglich.
In der Zeit vor Herrn Kleofas war im Verein und im Rathaus so gut wie nichts vom AKS zu hören. Ein Kunstrasenplatz. Herr Kleofas übernimmt jetzt den Part, den in Erfurt Herr Rombach hatte übernehmen müssen: die Öffentlichkeit aufrütteln.
Was meinen sie, wie die Diskussion an Schärfe zu nehmen wird, wenn die Straßenbahn, das Badehaus oder gar die KiTas teurer werden.
Nein, weder an der Saale noch an der Gera kamen irgendwelche Politiker mit Geldkoffern und bettelten "Bitte , laß uns ein neues Stadion bauen. " Die Nordhäuser Poliker müssen Fördermöglichkeiten suchen und finden. Das hat bei der Wiedigsburghalle und dem Bürgerhaus auch geklappt.
othello
14.11.2014, 15.34 Uhr
Träumt weiter ! Zurück zur Realität !
Träumt weiter, liebe Anhänger von Wacker Nordhausen, zu denen ich auch gehöre. Kommt bitte zur Realität zurück. Der AKS ist derzeit eines der schlechtesten Stadien in der Regionalliga. Damit meine ich nicht nur den Zustand des Rasens, sondern auch sein gesamtes Umfeld ( Parkplätze ).

Die sogenannte Tribüne spottet aller Beschreibung und ist in der Regionalliga unterstes Niveau. Auch der Zugang zu der sogenannten Tribüne und der gesamte Bereich um den Platz, der Zugang zu den Toiletten u.s.w. ist nicht mehr vermittelbar, wenn man mehrere Tausend Zuschauer erwarten will. Ich selbst bin als eingefleischter Wacker - Fan leidensfähig, so wie 500-1000 Zuschauer im Schnitt auch.

Mit Ausnahmen kann man wirklich nicht mehr Zuschauer erwarten. Mit der Verbesserung des Rasens und dem Bau einer Flutlichtanlage kann man vielleicht gerade noch die Auflagen zum Klassenerhalt erfüllen, doch dieses ändert nichts am Gesamtzustand.

Selbst dazu ist man scheinbar nicht in der Lage, bei der Kassensituation der Stadt Nordhausen als Eigentümer des AKS. Man kann nur hoffen, dass hier noch auf dem niedrigen Niveau Wacker Nordhausen in der Regionalliga etabliert bleibt, zu mehr wird es nicht reichen.

Ich befürchte auch, dass diese Mannschaft, ohne Pokalsieg, so nicht mehr zu halten sein wird, wenn sich nichts grundlegendes ändert.

Ein Ausbau des AKS zu einem Drittliga tauglichen Stadion halte ich für eine Träumerei. Zu dieser Erkenntnis muss jeder kommen, der sich im AKS umschaut. Es gibt hier keine Möglichkeit, neue Tribünen zu bauen, weil dafür einfach der Platz fehlt. Wo sollen denn 10000 Zuschauer ihren Platz finden , wo sollen sie parken ? Viele weitere Fragen tun sich dazu auf, die keiner realistisch beantworten kann.

Es wird alles nur Stückwerk bleiben müssen, welches vielleicht gerade mal für den Erhalt der Regionalliga reicht. Mehr ist nicht zu erwarten, aber selbst dieses kann schon an Erwartungen bei der derzeitigen Konstellation zu viel sein.
Da kommen Kommentatoren auf die Idee, es könnte sich ein privater Investor zu Bau eines Stadions bereit erklären.

Private Investoren werden sich hüten z.B. 20 Millionen in solch eine Sache zu investieren, denn diese rechnen wirtschaftlich. Wirtschaftlich kann dieses nie sein, denn dafür fehlt der Stadt Nordhausen und seinem gesamten Umfeld die Größe, um allein schon die benötigten Zuschauerzahlen zu erreichen. Hier stoßen schon Städte wie Erfurt und Jena an ihre Grenzen. Auch potentielle finanzkräftige Sponsoren werden aus vorgenannten Grund nicht investitionsfreudig sein.

Ich hoffe nur, dass das Wacker - Präsidium und die Stadt Nordhausen eine Möglichkeit finden, ein kleines schönes Stadion für Spieler und Zuschauer zu schaffen, in welches man mit Freude und gerne zu Regionalligaspielen geht. Dazu sollte man auch einheimische Sponsoren (Firmenbosse) mit ins Boot holen, die nicht nur ihren eigenen Profit im Auge haben, sondern auch etwas für die Stadt/Kreis tun wollen, denn deren Beschäftigte sind manchmal auch Zuschauer von Wacker Nordhausen.
E20
14.11.2014, 17.49 Uhr
Zuschauerschnitt 3. Liga
@othello
wenn man Dresden als Zuschauermagnet mal außen vor lässt, liegt der Zuschauerschnitt in der 3. Liga bei ca. 4000 bis 5000 pro Spiel. Eine Mindestkapazität von 10000 ist die Forderung für die 3. Liga, das bedeutet doch aber nicht, daß die Spiele ausverkauft sein werden - mehr als 6000 kommen auch in Erfurt nicht.
Solange die Stadt Eigentümer des AKS ist, solange steht sie auch in der Pflicht, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Für die Regionalliga bedeutet dies nunmal entsprechende Investitionen zu tätigen
Zukunft
14.11.2014, 19.59 Uhr
Unwissend?
Herr Logix, wo fehlen 11´Mill. €? Haben Sie überhaupt was verstanden? Für Sie und viele Stadträte scheint die doppelte Buchführung einer Kommune zu kompliziert zu sein. Aber die Stadträte sind der früheren OB gefolgt und haben für die Einführung gestimmt. Man wollte" modern" sein. Jetzt ist das Desaster da. Die Entscheidung für das Bürgerhaus, die Flohburg usw. waren Fehlentscheidungen. Wer steht dafür gerade??????? Das kann nicht so einfach abgetan werden. Wenn in einem Unternehmen was schief läuft muss ja auch einer die Verantwortung tragen.
Bergmann
15.11.2014, 10.20 Uhr
Überlegenswert
Wie wäre es, wenn die Stadt den AKS zum Symbolwert von 1,00 Euro an Wacker verkaufen würde. Der Verein könnte dann die Namensrechte vermarkten und den Erlös in die Sanierung fließen lassen. "Echte Nordhäuser Arena" wäre doch vorstellbar, oder?
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