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Mo, 06:44 Uhr
10.11.2014

nnz-Leser unterwegs: Aufgestiegen

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist der ehemalige antifaschistische Schutzwall nicht niedergerissen, sondern und die Luft gegangen. Der zweite Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Stefan Nüßle, war dabei...


Nüßle war just in dem Moment in der Nähe des Brandenburger Tores, als die Helium-Ballons, die symbolisch die einstige Mauer darstellten, in die Luft gelassen worden. Hier sind seine Bilder.
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Die Mauer geht in die Luft (Foto: St. Nüßle)
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
10.11.2014, 12:38 Uhr
Ach ja
Seit 25 Jahren ist die Mauer verschwunden und es geht nur noch aufwärts im Lande des Rechtes und der Freiheit. Sogar Mauern lösen sich in diesem Staate in Luft auf.
Manchmal aber auch Wünsche und Hoffnungen, welche nach der Wende versprochen wurden.
Vieles ist so flüchtig wie eine Seifenblase.
Aber vieles ist noch schlimmer geworden, als früher.
Die Überwachung des Einzelnen durch den Rechtsstaat.
So bekam ich nach vielen Jahren jetzt Post von einer Institution Namens GEZ, welche mich über das Einwohnermeldeamt "ERMITTELT" hat um Forderungen gegen mich zu stellen.
Bedauerlicherweise musste ich dieser Bundesdeutschen GEZ mitteilen, dass mein Arbeitsplatz schon vor Jahren marktwirtschaftlich abgewickelt wurde, Integrationsmaßnahmen in andere Bereiche leider gescheitert sind und ich nicht mehr in der Lage bin, mich an der Finanzierung des öffentlich - rechtlichen Rundfunks zu beteiligen.
Manches ändert sich eben irgendwie niemals!
Eine schöne Nachwendezeit noch..........
Mbo88
10.11.2014, 13:44 Uhr
An den Roten über mir
Wolfi65, dass du wohl ein roter Kämpfer bist, ist mir schon in deinen Beiträgen aufgefallen.
Jedoch vergleichst du hier einen Unrechtsstaat mit einem Rechtstaat. Dein Beispiel der GEZ ist völlig haltlos und nicht nur ansatzweise mit den Missständen in der DDR zu vergleichen.

Da zahle ich lieber in einem demokratischen Staat Rundfunkbeiträge und bin relativ (!) gut informiert.
Ich muss heute nicht mehr befürchten, dass ich an diversen Grenzen von Soldaten erschossen werde.
Ich darf meinen Mund aufmachen und auch mal öffentlich Kritik an der Gesellschaft und der Politik äußern, ohne dass das MfS morgen bei mir an der Tür steht.
Ich darf entscheiden, an etwaigen Sonntagen zur Wahl zu gehen, ohne Zwang und Schikane.
Ich werde nicht als asozialer Bürger deklariert, wenn ich die Gesellschaft der BRD verlasse.
Wann verstehen die letzten Genossen unter uns, dass dieser Unrechtstaat von 1949-1989 nicht mit der heutigen Bundesrepublik zu vergleichen ist?
Lebe wohl Genosse!
Leser X
10.11.2014, 14:16 Uhr
Der Unterschied zwischen DDR und GEZ...
... ist der, dass man früher die Manipulation wenigstens umsonst hatte. Heute zahlt man dafür - und das nicht zu knapp.

Allerdings muss man heute schon seinen Grips bemühen, um das ganze Ausmaß an gezielter Desinformation zu durchschauen. Der hohe Aufwand an Manipulation scheint die hohen Kosten zu rechtfertigen.
Wolfi65
10.11.2014, 14:37 Uhr
Völlige Fehleinschätzung @Mbo88
Also wie schon bei Anderen Mitkommentatoren muss ich mich als erstes gegen das Zwangs "Du" erwehren.
@Mbo88
Sie können Ihre Familie und Arbeitskollegen dutzen. Mich bitte aber nicht, weil ich mir meine Freunde immer noch selber aussuche...
Des weiteren ist Ihre politische Einschätzung meiner Person völlig falsch interpretiert worden.
Die Roten Zeiten sind bei mir schon längst zu Ende.
Zum Thema zur DDR Wahl.
Ich musste auch nicht zur Wahl gehen und mich hat auch keiner schikaniert, wenn ich es nicht getan habe.
Zum Thema an diversen Grenzen erschossen zu werden.
Sehr wohl müssen Sie heute fürchten erschossen zu werden. In Afghanistan und vielen anderen Kriegsschauplätzen können Sie unter Umständen, Opfer eines Schusswechsels werden.
Das ist noch nicht einmal vor der eigenen Haustür ausgeschlossen.
Sie müssen nur einem gesuchten Täter ähnlich sehen.
Zum Thema Maul aufmachen in der Öffentlichkeit verweise ich hier einmal um es kurz zu machen auf den Paragraphen 90 STGB Absatz a und b.
Da können Sie auch mal ganz schnell Besuch zu Hause bekommen.
Und in ganz eigener Sache.
Viele Kommentatoren lassen ihr Geburtsjahr in ihren Nicknamen einfließen.
Sollte dass bei Ihnen@Mbo88 auch so sein, dann würde ich mich hier an Ihrer Stelle ein wenig ruhiger verhalten, denn als Jung-BRD Bürger hat man mit der DDR nicht viel Kontakt haben können.
Ich mutmaße mal hier, dass Sie noch im VEB Käsewerk im Topf geschwommen sind, als ich schon zur Wahl gegangen bin und mit der Waffe in der Hand mein Land gegen Dummschwätzer und anderen gefährlichen Typen schützen musste.
RWE
10.11.2014, 15:45 Uhr
In Afghanistan konnte man auch schon zu Zeiten
der russischen Besatzung erschossen werden-also kein großer Unterschied zu heute. Außer daß ich damals dar nicht hingekommen wäre.
Freilich kann man jetzt nach Dänemark reisen ohne die Ostsee durchschwimmen zu müssen. Ich kann sogar, ohne um meine Gesundheit fürchten zu müssen, durch Mackenrode nach Niedersachsen fahren.
Ich kann zum Fluhafen nach Frankfurt fahren und in ein beliebiges Land der Welt reisen, ohne daß mir von deutscher Seite irgendwelche Hürden gesetzt werden.
Auch habe ich bei jeder Nachwendewahl einen Stift vorgefunden, was ja in der DDR beim Wählen-äh Falten, nicht immer so war.
Zum Thema Meinungsfreiheit: Jeder kann eine politische Demonstration anmelden und durchführen-selbst rechte und linke Gruppen nutzen dieses Recht aus um das System zu bekämpfen. Wie war das in der DDR?
Paulinchen
10.11.2014, 15:52 Uhr
Was sollen diese...
...persönlichen Anfeindungen denn erreichen?
Natürlich haben wir in der DDR auch Rundfunkgebühren bezahlt. Die hat damals der/die Briefträger/in kassiert. Darüber hinaus sei an dieser Stelle mal daran erinnert, dass man spätestens jetzt die Sektflasche für Silvester im Keller haben musste, wenn man denn mit deren Inhalt in`s neue Jahr reinfeiern wollte. Wer Kinder hatte, die damals noch an den Weihnachtmann glaubten, der erinnert sich ganz bestimmt daran, das die Kunden in der Gumpertstr., bei Harthaus, schubweise eingelassen wurden. Erst als man dran war, konnte man von dem, was noch da war für seine Liebsten ein Geschenk erwerben oder auch nicht! Wie oft sind wir wegen einem Brot in die Kaufhalle gelaufen, in der Hoffnung, das Brotauto bringt endlich das breit gedrückte Konsumbrot mit. Ach ja - in den Bierflaschen von Rolandbräu, da schneite es bekanntlich immer. Das sind nur ganz wenige Dinge, die mir eben spontan aus dem Alltag eingefallen sind.
Auch ich habe in der Vergangenheit schon den Satz bemüht: "in der DDR war vieles besser, denn....." Nur letztlich wünsche ich sie mir auch nicht unbedingt zurück. Wenn ich auch jetzt eine Lawine los trete, für mich war die DDR kein Unrechtsstaat, weil sie in den meisten Belangen das Recht einfach vermissen ließ oder sich es zurecht bog, wie es den Obrigen gefiel. Für mich jährt sich am 22.12. der Tag zum 33. Mal, als ich zum ersten Mal arbeitslos wurde. Ich wollte nicht in die SED, weiter nichts. War ein ganz schönes Weihnachtsfest damals. Ein Jobcenter gab es nicht. Im Februar des Folgejahres ging es für mich an einem neuen Arbeitsplatz dann weiter. Schwamm drüber - heute bin ich fast zufrieden, auch ohne DDR.
Wolfi65
10.11.2014, 16:40 Uhr
Ja jetzt ist vieles besser
Sogar Bier ohne Bodensatz und Brotleiber in DIN Norm gibt es. Reisefreiheit in aller Herren Länder. Obst und Gemüse zu allen Zeiten nicht nur für Bürger der Hauptstadt der DDR. Autos und billige Farbfernseher. Keine Versorgungsengpässe.
Es ist die Perfektion, das neue Deutschland. Nur den ewig Gestrigen gefällt es nicht. Selbst die Bürgerrechtler vom Runden Tisch in Berlin sind mit diesem Neokapitalismus nicht einverstanden. Man kann eben wohl nicht Alles haben. Na dann auf ein langes Leben, Du neues altes Deutschland.
Mbo88
10.11.2014, 17:47 Uhr
@ Wölfi65
Lieber Wölfi65,

ich bevorzuge nun ebenso Ihren ironischen Unterton, siehe VEB-Käsewerk.
Sie sind ein schlauer Mensch, sehr wohl bin ich ein junger BRD-Bürger. Drehen wir das Spiel der Nicknames einmal um. Ich vermute die "65" in ihrem Namen deklariert Ihr Lebensjahr. Ist das der Fall, so sei ihr Vergessen auf Ihr voranschreitendes Alter zu schieben...

Darüber hinaus nehme ich mir als abgeschlossener Geschichtsiwssenschaftler das Recht heraus meine Argumente vehement zu verteidigen. Sehen Sie es einmal so: ich habe mich gebildet in der Schule und Hochschule. Gewisse Aspekte über die ehemalige DDR sind wissenschaftlich fundiert - widersprechen Sie diesen (Wahlfreiheit etc.)? Dann sind Sie schlimmstenfalls ein Geschichtsfälscher! Ich gehe sogar soweit, dass Ihnen folglich das nötige Geschichtsbewusstesein fehlt. Auch ein junger Mensch, der nicht in der DDR lebte, kann eine kritische Urteilsfähigkeit inne haben - diese besitze ich, um die Urteile über diesen Unrechtsstaat zu untermauern.
Und zum Thema Afghanistan: was hat das mit den anliegenden Grenzen der BRD zu tun? Sie werfen Äpfel und Birnen zusammen.

Schönen Abend- Diskussion erledigt!
RWE
10.11.2014, 18:18 Uhr
@Wolfi65
Also ich könnte niemanden ernst nehmen, der sagt in der DDR war alles schlecht und heute ist alles supi. Umgekehrt gilt das auch. Wie sieht es da mit Ihnen aus?

Ich muß spontan an den Film "Sonnenallee" denken:
"Ich lebe in der DDR-sonst habe ich keine Probleme.
Wolfi65
10.11.2014, 18:47 Uhr
Diese Diskussion ist dann beendet,
wenn die NNZ Redaktion dieses verkündet.
Sehen Sie @Mbo88.
Sie haben als Junger gebildeter BRD Bürger schon viel von Ihren Vorbildern in Wirtschaft und Politik übernommen.
Sie sind der Irrigen Meinung erlegen, dass alles was Sie meinen auch die richtige Meinung für Ihren Gegenüber darstellen muss.
Das ist ein elendiger Trugschluss, über den schon viele gestolpert sind.
Auch die DDR Führungsriege.
Sie werden auch älter und werden irgendwann über Dinge schmunzeln, welche Sie in jungen Jahren produziert haben.
Glauben Sie mir.
Diesen Weg sind viele vor Ihnen auch gegangen.
Und es wird nicht Ihr letzter sein.
Mit demokratischen Gruß
Wolfi65
10.11.2014, 19:12 Uhr
@RWE
Ich glaube ich bin hier im falschen Film.
Hier werden 25 Jahre nach der Wende nur noch Ausschnitte aus Filmdokus usw. auf das reale Leben in der ehemaligen DDR angewendet.
Das wahre Leben in der DDR war aber kein Film, wie die Sonnenallee.
Jeder musste nicht etwa eine Filmrolle spielen, sondern sein Leben meistern.
Wieso hier Studiengänge und Filmdokus immer wieder angeführt werden, ist ein Paradebeispiel dafür, das man wohl anders gewisse Dinge nicht erklären kann, weil man nicht dabei war.
So war ich z.B. nicht bei der Grenzöffnung auf der Bornholmer Brücke in Berlin und kann mir deswegen kein Urteil über die Grenzer erlauben.
Allein der Umstand, dass ich ein nachgestellten Film über die Ereignisse dort gesehen habe, beruft mich nicht zum Kronzeugen.
Ich kann nur über Ereignisse im Bereich des Bahnhofes Ellrich berichten, da ich dort zur Grenzöffnung dienstlich zu tun hatte.
Als das Grenztor über die Gleise geöffnet wurde, habe ich mich nicht besonders befreit gefühlt.
Auch der Anblick eines Allierten Geländefahrzeuges an der eigentlichen Grenzlinie und das unvertraute" Good Morning" der beiden Soldaten darin, ließ kein vertrautes und befreiendes Gefühl aufkommen.
Aber vielleicht war ich ja nur durch die DDR voreingenommen?
Das ganze Leben ist eben ein Quiz und wir sind die Kandidaten . :-)
360grad
10.11.2014, 19:38 Uhr
Mbo88, Sie haben studiert und eine Abschluss?
Da scheint es ja dramatische Defizite in der universitären Bildung der heutigen Zeit zu geben!
"Die Geschichtswissenschaft ist die methodisch gesicherte Erforschung vergangenen menschlichen Handelns auf Basis kritisch geprüfter Überlieferung unter einer spezifischen Fragestellung"
Auf diesem Gebiet haben Sie einen Abschluss?
Oder ist das ein Zertifikat, dass Sie bei "Die Siedler" ins nächste Level gekommen sind?

Ein Vorschlag an Sie: Die Flohburg hat eine Sammlung von Demonstrationsutensilien aus dem Herbst 89. Die freuen sich bestimmt über die Windeln, die Sie bei der ersten Demo getragen haben.
RWE
10.11.2014, 20:50 Uhr
@Wolfi65
Auch ich hätte einen Smiley hinter den Zitat setzten sollen, denn ganz enst gemeint war es nicht.
Aber immerhin kann man ja heute die vielen vorhanden Probleme anprangern-sie wissen ja selbst wie es damals war. Gut offiziell gab es ja keine Probleme (selbst die radioaktive Verschmutzungen aus Tschernobyl machten einen Bogen um die DDR) über die man hätte streiten können. Damit ist auch der Kontext zu diesen Zitat hergestellt.
Ich habe aber nie mit einer Waffe an einer Grenze stehen müssen.
Ich könnte mir aber vorstellen, daß es etwas befreiend war nicht schießen zu müssen, daß es unblutig in Elrich Ausging.
Und Soldaten die einen guten Morgen wünschen schießen nicht.
Mbo88
10.11.2014, 21:04 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Janko
10.11.2014, 21:55 Uhr
warum funktionieren diskussionen...
...eigentlich nur noch mit persönlichen beleidigungen, anschuldigungen und unterstellungen, selbst wenn man versucht, relativ sachlich zu argumentieren?
ich versteh's nicht.
Paulinchen
11.11.2014, 09:39 Uhr
Ich wünschte mir an dieser Stelle...
...dass es jemanden gäbe, der wie beim Fallschirmspringen, einfach nur die Reißleine zieht. Dann hat dieses Hick - Hack und die zum Teil persönlichen Anfeindungen ein Ende.

Wenn nicht, dann warte ich auf den Klügeren, der vielleicht nachgibt. Man kann es zumindest nur noch schwer ertragen.
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