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Fr, 08:36 Uhr
07.11.2014

Schüler pflegen europäisches Miteinander

Ende Oktober 2014 trafen sich 40 Schülerinnen und Schüler aus Polen, der Ukraine, Frankreich und Thüringen im Rahmen der internationalen Jugendbegegnung „Befreundete Regionen im Herzen Europas“ in der Nordhäuser Rothleimmühle...

Ausgetauscht (Foto: privat) Ausgetauscht (Foto: privat)

Das jährliche Treffen wurde zum 12. Mal durchgeführt und nimmt damit einen festen Platz in der Zusammenarbeit der Partnerregionen ein.

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Unter dem Motto der diesjährigen Begegnung, „Neighbours and Friends in the Heart of Europe“ (Nachbarn und Freunde im Herzen Europas) sollten die Jugendlichen soziale und kulturelle Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede entdecken und verstehen.

Dafür brachten sie sich in einem Mix aus Workshops, Ausflügen und gemeinschaftlichen Aktivitäten gegenseitig das Leben, die Identität sowie die Eigenheiten ihrer jeweiligen Heimatregionen nahe. Die Teilnehmer kamen aus den Regionen Malopolska bei Krakau, dem ukrainischen Lviv (Lemberg), der französischen Picardie sowie aus Thüringen.

Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie begrüßte das multinationale Begegnungstreffen: „Die Jugendbegegnung ‚Befreundete Regionen im Herzen Europas‘ legt ein wichtiges Fundament für ein europäisches Miteinander. Sie bietet den Jugendlichen die Chance, ihre sprachlichen Kompetenzen auszubauen und neue Freunde aus anderen Ländern kennenzulernen. Das sind die besten Grundlagen für einen lebendigen internationalen Austausch.“

Zu den Programminhalten der Jugendbegegnung gehörten neben Fotoworkshops ein pädagogisch begleiteter Aufenthalt in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora sowie sportliche Herausforderungen. Höhepunkt war eine ganztägige Exkursion in die Landeshauptstadt Erfurt, verbunden mit einer englischsprachigen Stadtführung. Am Nachmittag fanden im Europäischen Informationszentrum der Staatskanzlei die Vorstellungen der Teilnehmerregionen statt.

Die Kommunikation unter den Teilnehmern erfolgte während der gesamten Zeit in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch und ohne Dolmetscher. Mit Hilfe verschiedener Präsentationsformen, beispielsweise traditionelle Trachten und Tänze, stellten die Jugendlichen ihre Heimat vor. Während des Begegnungstreffens fertigten die Teilnehmer in internationalen Gruppen Fotos und Collagen an, um die gemeinsame Zeit zu dokumentieren. Die besten Beiträge wurden auf der Abschlussveranstaltung am 29. Oktober ausgezeichnet.
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