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Mo, 18:18 Uhr
13.10.2014

„Apfelfest am Hospiz“

Der Apfel ist ein Zeichen für den Willen des Menschen und der Hoffnung, angesichts der größten Not und Bedrängnis trotzdem zu leben. Das ist die Situation von Menschen, die ihre letzte Lebenszeit in einem Hospiz verleben. Margret Holzapfel berichtet...


Deshalb pflanzten wir in den vergangenen Jahren zwei Apfelbäume der Sorte „Gravensteiner“ und „Korbiniansapfel“. In diesem Jahr wollen wir die neue gesponserte Balkonanlage feierlich in „Besitz“ nehmen und das gemeinsam mit den Sponsoren, allen Hospizfreunden und Interessierten aus nah und fern.

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Wie in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr Kinder des Kindergartens „Regenbogen“ aus Neustadt mit einem kleinen Programm dabei sein. Herr Ulm aus Neustadt wird mit seinem Wissen als Pomologe (Pomologie lat. Lehre von der Obstkunde) zur Verfügung stehen und mitgebrachte Äpfel bestimmen oder auch Tipps zur Pflege der Bäume geben.

Für die Kinder steht das bereits traditionelle Luftballonsteigen auf dem Programm. Auszubildende der Provita Akademie Nordhausen werden mit Gesichtsmalereien die Kinder „verzaubern“ und bei trockenem Wetter wird eine große Hüpfburg zum Austoben aufgebaut sein.

Musikalisch wird das Fest unter anderem von der Folkgruppe „Tunichtgut“ aus Sangerhausen gestaltet. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.

Wann: Freitag, den 17. Oktober 2014 ab 14.30 Uhr
Wo: im Garten vor dem Hospiz in Neustadt/Südharz


Bei Regenwetter findet ein Teil der Veranstaltung im Evangelischen Fachkrankenhaus statt.
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
13.10.2014, 20:04 Uhr
Ausgrenzung
Ich finde die Schaffung von Hospizen und Palliativstationen schrecklich. Das stellt für mich eine Art Stigmatisierung dar, eben von Menschenim allgemeinen mit einer sehr begrenzen Lebenszeit. Warum grenzt man sterbe aus? Auch Besucher werden schon durch diese Bezeichnungen an das sterben erinnert. Überall in der Gesellschaft hört man von Inklusion, so sollen z. B. geistig und körperlich behinderte Kinder gemeinsam lernen , aber schwer kranke Menschen werden ausgegrenzt. Ich habe neulich von einem Fall gehört, wo ein vermeintlich schwer kranker auf einer Palliativstation aufgenommen wurde, aber nach einigen Wochen noch lebt und er erneut untersucht wurde und sich herausstelle, dass er nicht schwer krank war. Dieser Mann hatte alles verkauft und sich von Freunden bereits verabschiedet. Wie will man so ein Ereignis verkraften? DerMediziner hatte sich geirrt.....
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