Mo, 14:21 Uhr
13.10.2014
Schadensbericht zum Rathaus ist online
Derzeit wird nur das Dach repariert. Aber auch die Fassade des Rathauses ist sanierungsbedürftig. Der von der Bauhaus-Universität erstellte Schadensbericht wurde jetzt von der Stadtverwaltung online zur Verfügung gestellt...
Bei der Probenentnahme wurde auch mit einem Kernbohrgerät gearbeitet. Im Bild von links nach rechts: Dr. Hans-Werner Zier von der Materialforschungs- und prüfanstalt an der Bauhausuniversität Weimar, (Foto: Patrick Grabe)
Zur Vorbereitung auf die geplante Sanierung der Fassade des Nordhäuser Rathauses hatten im März Fachleute der Bauhaus-Universität um Dr. Hans-Werner Zier Gesteins- und Mörtelproben vom Gebäude genommen.
Das 112 Seiten starke Dokument (inklusive Anhang) dürfte aber vor allem für Fachleute interessant sein. Die Wissenschaftler zeichnen den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen penibel nach. Durch Bohrproben an verschiedenen Seiten des Rathauses versuchten die Fachleute zu klären, welche Materialien wo verbaut wurden, welche Schäden vorhanden sind und wo Umbauten durchgeführt wurden. So waren zum Beispiel senkrechte Risse in der Ost- und Westwand neben den Nordecken auf.
Der Bericht geht detailliert auf im Mauerwerk vorhandene Mineralien und Salze ein. So wären für eine etwaige Sanierung zum Beispiel die verschiedenen Gipssorten von Bedeutung, die im Mauerwerk verarbeitet wurden und die eine Restaurierung der Fassade erschweren könnten.
Autor: red
Bei der Probenentnahme wurde auch mit einem Kernbohrgerät gearbeitet. Im Bild von links nach rechts: Dr. Hans-Werner Zier von der Materialforschungs- und prüfanstalt an der Bauhausuniversität Weimar, (Foto: Patrick Grabe)
Zur Vorbereitung auf die geplante Sanierung der Fassade des Nordhäuser Rathauses hatten im März Fachleute der Bauhaus-Universität um Dr. Hans-Werner Zier Gesteins- und Mörtelproben vom Gebäude genommen.
Das 112 Seiten starke Dokument (inklusive Anhang) dürfte aber vor allem für Fachleute interessant sein. Die Wissenschaftler zeichnen den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen penibel nach. Durch Bohrproben an verschiedenen Seiten des Rathauses versuchten die Fachleute zu klären, welche Materialien wo verbaut wurden, welche Schäden vorhanden sind und wo Umbauten durchgeführt wurden. So waren zum Beispiel senkrechte Risse in der Ost- und Westwand neben den Nordecken auf.
Der Bericht geht detailliert auf im Mauerwerk vorhandene Mineralien und Salze ein. So wären für eine etwaige Sanierung zum Beispiel die verschiedenen Gipssorten von Bedeutung, die im Mauerwerk verarbeitet wurden und die eine Restaurierung der Fassade erschweren könnten.


