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Mo, 09:30 Uhr
13.10.2014

"Gekämpft und verloren"

Ruhig und planmäßig wird an der Biomethananlage oberhalb der Alten Leipziger Straße weitergebaut. Was aber wurde aus dem befürchteten Verkehrschaos, wenn die Ernte der Bauern angeliefert wird? Wir haben nachgefragt...

Bau geht planmäßig voran (Foto: nnz) Bau geht planmäßig voran (Foto: nnz)

Welche Horror-Szenarien hatten die Gegner der Biomethananlage nicht alles an Argumenten auf den Tisch gelegt. Ein Szenario war das Verkehrschaos, das durch die Anlieferung von Mais und Zuckerrüben verursacht werden könnte.

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Nun, die Maisernte ist Geschichte. Mehr als 1.000 Transporte waren notwendig, um die 19.600 Tonnen Mais in die Silos einzulagern. Staus, chaotische Zustände auf den Zufahrtsstraßen? Fehlanzeige, nicht einmal eine temporäre Ampel an der Kreuzung der ehemaligen B80 war notwendig.

"Wir liegen voll im Plan. Der Fermenter 1 hat die Druckprobe bestanden, Anfang November wird auf dem zweiten Fermenter das Dach gesetzt", sagt Projektleiter Joachim Külbel von der Tochter der Nordhäuser Energieversorgung. Die Betonarbeiten an den unterschiedlichen Bauten sind erledigt, nun erfolgen Isolierung und die Ausstattung mit der notwendigen Technik.

Auch mit dem Technikgebäude befindet sich das Unternehmen im Plan, hier ist der Rohbau fertig der Ausbau beginnt. Ebenfalls Anfang November soll die Aufbereitungsanlage durch die Firma Schwelm geliefert werden. Die wird komplett vormontiert nach Nordhausen geliefert und oberhalb der Alten Leipziger Straße nur noch eingepasst.

Währenddessen wird dann die Zuckerrübenernte "eingefahren" und gelagert, so dass der Probebetrieb im Januar starten kann. "Im Februar werden wir zum Dauerbetrieb übergehen und dann pro Stunde 350 Normkubikmeter in das Netz einspeisen können", blickt Külbel in die nicht mehr allzu ferne Zukunft. Und was machen die Klagen gegen den Bau? Külbel winkt ab, seitens des Unternehmens gibt es dazu keine Aussagen mehr.

Die Eilanträge, die von drei Klägern gegen den Bau der Anlage gestellt wurden, sind allesamt abgewiesen worden. Manfred Hildebrandt, einer der Kläger, räumt ein, das derartigen Anträgen nur stattgegeben werde, wenn man als Kläger aktuell und unmittelbar betroffen sei. Hildebrandt klingt aber auch wenig verbittert, wenn er sagt, "dass das Kapitel bestimmen würde, was in diesem Land geschehe". Und schließlich habe das Kapital auch die Politik auf seiner Seite, "die kennen sich alle."

Die Klagen gegen den Bau der Anlage, die laufen noch und solange die Versicherungen noch mitmachen, würde man daran festhalten. Doch Hildebrandt ist intelligent genug um zu wissen, dass irgendwann mal Schluss sein muss. "Wir haben gekämpft und wir haben verloren. Wer allerdings nicht kämpft, hat gleich verloren".
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
NDHler
13.10.2014, 09:54 Uhr
Und
ich rieche nichts! Der unerträgliche Gestank wurde doch auch immer wieder angesprochen. Gerade auch in Ost! Dort wohne ich! Ich rieche rein gar nichts. Letztens bin ich an der alten B80 vorbei gefahren und habe extra das Fenster runter gelassen um den Landluft einzufangen. Ich war enttäuscht. Es roch völlig normal. Kein Gestank wie doch eigentlich von den Gegnern prognostiziert. Jetzt hoffe ich mal, dass das Teil bald in die Luft fliegt, damit wenigstens die letzte Prophezeiung sich bewahrheitet! Achtung das war ein Scherz! Man weiß ja nie, wenn da schon so viele Anwälte unterwegs sind …
Aus die Maus
13.10.2014, 14:36 Uhr
Balt stink es
Die Anlage ist im Bau, nicht in Betrieb.
Abwarten!!!!!
NDHler
13.10.2014, 15:17 Uhr
@wyski
Haben sie den Artikel nicht gelesen? Die komplette Maisernte ist bereits in den Silos und gärt vor sich hin!
Friderike
13.10.2014, 15:36 Uhr
@NDHler
...und Sie, haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen? Die Anlage selbst, soll erst im kommenden Jahr in Betrieg gehen und abgedeckte Silos riechen, soweit mir bekannt ist, kurz nach der Ernte sowieso nicht..., aber ist ja schön, dass alles so glatt läuft und wenn dann auch die Zahlen noch stimmen, kann es ja nur gut für Nordhausen sein und die EVN und deren Kunden sein. Dann brauchen wir alle ja keine Fahrpreiserhöhung der Verkehrsbetriebe, keine Tarifänderung des Badehauses und auch weiterhin keine Erhoehung Ticketpreise des Theaters befürchten, der Methangasanlage sei gedankt!

Tja, und wenn dann auch alles so störungsfrei läuft, die Umweltschäden ausbleiben, und, und, und.....dann ist doch alles gut!
W. Roßmell
13.10.2014, 19:35 Uhr
Den Kopf aber nicht in den Sand gesteckt und noch ist Vieles offen....
Was soll man dazu weiter sagen? Ein recht arroganter Beitrag von einem Redakteur geschrieben, der von Anfang an es den Gegnern dieser Anlage mit seinen Veröffentlichungen und Beiträgen (ich denke nur an die Unterschriftensammlungen und die Veröffentlichung von Adressen!) sehr schwer gemacht hatte und weiterhin macht.
Kein Wort darüber, dass die Straßen durch hunderte Erntefahrzeuge verschmutzt waren, keine Wort darüber, dass es beim Verkehr ab Kreuzung Hallesche Straße in Richtung Anlage doch genug kleinere Staus gab, kein Wort darüber, dass der Lärm beim Bau die Anlieger so manchen Nerv geraubt haben.
Aber all das ist ja nicht so schlimm, damit muss der normale Bürger eben leben und es zugunsten der geldgierigen Bosse und der Politik zum Erhalt ihrer Sessel hinnehmen. Nur das Ziel dabei, die Kosten für das Badehaus, den Busverkehr, für die Straßenbahn und für das städtische Theater zu senken bzw. nicht zu erhöhen, daran glaubt selbst nicht mehr nur der Weihnachtsmann!
Ich habe den Strom- und Gasanbieter gewechselt und habe damit meine innerliche Ruhe gefunden. Ich hoffe nur, dass von dieser Anlage niemals Menschen in Gefahr geraten werden, dass die Umwelt nicht belastet wird, auch wenn man Lebenmittel anbaut und diese anschließend vernichtet und den Welthunger damit weiter verschärft!
Ansonsten ist leider die Politik auf allen Ebenen nicht für Ihr (das) Volk da, sondern sind in meinen Augen käuflich für alle "netten Zuwendungen" in Form von Fördermitteln, die letztendlich der Bürger selbst wieder als Last zu tragen hat.
Nordhausen jedenfalls wird damit nicht reicher und die Schulden nicht kleiner! Dies wird sich in den nächsten Jahren zeigen, versprochen!
Sinz2000
13.10.2014, 20:14 Uhr
Tausche Landluft gegen Gestank der Biogasanlage
Ich biete ihnen einen fairen Tausch an. Die Biogasanlage bauen wir am Darrweg neu und sie bekommen den geruchsneutralen Schweinemastbetrieb van Asten nach Ost. Dann wissen sie was zum Himmel stinkt.
altmeister
14.10.2014, 08:27 Uhr
Kritik
Sehr geehrter Herr Roßmell,
auch Ihre Kritik sollte bedacht sein.
Selbst wenn die Gas-Anlage nicht gebaut worden wäre, die Ernte, egal welche, muß ja trotzdem vom Feld! Oder kommt es nur darauf an, daß die verschmutzte Fahrbahn oder die Verkehrsbehinderung durch Erntefahrzeuge nur nicht vor der eigenen Tür ist?
Die Belästigungen durch Baulärm werden von Ihnen genannt. Was sollen z. B. die Anwohner im Zentrum von Nordhausen mit nun schon mehrere Jahre andauernden Bautätigkeiten dazu sagen? Da sind die paar Monate Bau doch Peanuts dagegen!
Die Aufregung, dass auf den Ackerflächen nicht Lebensmittel angebaut werden kann ich auch nicht ganz verstehen. Es ist meiner Meinung nach schlimmer, wenn für nicht genutzte Ackerfläche bezahlt wird. Dann lieber Pflanzen zur Energiegewinnung!
Birgit26
14.10.2014, 09:47 Uhr
Es läuft Vieles falsch
Leider laeuft in unserem Land Viels falsch, aber es ist wie es schon immer wahr, man lernt eben erst aus Fehlern...leider!

Eigentlich müssten wir Menschen in diesem Zeitalter in der Lage sein, auch mal über den Tellerand hinaus zu schauen, aber es scheint nur sehr Wenigen geben sein. Vielleicht war der Eine oder Andere Befürworter gestern Abend noch wach und hat die Sendung im ARD "Der Mais-Wahn " gesehen und sich ein Bild dazu gemacht.

Ich hoffe und wuensche, dass es genug Menschen gibt, die endlich einsehen, dass wir uns nur selbst schaden!

Unsere große Politik geht nun, nachdem man die Fehler langsam wahrnimmt, einen anderen Weg. Allerdings eben auch erst nachdem man aus Fehlern gelernt hat!

Es ist traurig, dass das Geld immer im Vordergrund steht und nur nach Gewinnen entschieden und das keiner der heute Verantwortlichen irgendwann mal zur Verantwortung gezogen wird!
W. Roßmell
14.10.2014, 09:50 Uhr
@altmeister - gestern Abend 22.45Uhr in der ARD...
Sehr geehrter altmeister,
vielleicht beschäftigen Sie sich ja mit dieser Problematik, dann aber etwas mehr und tiefgründiger! Ihre Antwort zeigt allerdings, dass es Ihnen als Bürger dieses Landes egal scheint, was auf den Feldern angebaut und nicht angebaut wird, was die Ursachen für die ständigen Preissteigerungen in allen Ebenen des täglichen Lebens sind (Sie zahlen fleißig mit!). Schade, Sie haben die gestrige Sendung in der ARD verpaßt, die lautete: Die Story im Ersten: Der Mais-Wahn , wie eine Pflanze Profit und Hunger schafft. Diese Sendung machte mehr als deutlich, was mit dem Mais auf dieser Welt und vor allem auch in unserer Republik gemacht wird! Es wurde deutlich aufgezeigt, dass der Profit über ALLEM steht und es wurde deutlich von unseren Politikern verlangt, diesem Handeln endlich ein Stopp zu setzen! Der Staat muss reagieren, damit die Förderungen nicht an einige wenige Nutznießer geht, die Lebensmittel anzubauen, diese anschließend vernichten und damit absolute Profite erzielen, während der Hunger auf der Welt drastisch zunimmt! Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Getreide müssen wir teuer auf dem Weltmarkt einkaufen, weil man nur noch Mais anbaut und damit auch die Monokultur in der Landwirtschaft vorantreibt. Auch wurde sehr anschaulich dargestellt, wie die Pflanze Mais als eigentliches Nahrungsmittel "mißbraucht" wird. Aber schaun Sie sich diese Sendung einfach mal in der Videothek an, dann würden auch Sie vielleicht eine andere Meinung bekommen...

Und bezüglich der verschmutzten Straßen, der Staus und auch des Baulärms kann und möchte ich Ihnen mitteilen, dass auch vorher die Ernte von den Feldern eingebracht, aber dafür andere Wege genutzt wurden. Jetzt hat sich in den letzten Wochen ALLES in eine Richtung konzentriert... Ein Verkehrswegeplan sollte erarbeitet werden (wurde zum Erörterungstermin am 01.04.2014 deutlich gemacht), dabei sollte auch eine Ampelanlage an der Kreuzung zur Auffahrt der Anlage gestellt werden, doch was ist passiert? Nichts, die EVN meint vielleicht, mit der "Genehmigung" durch das LVA braucht man weitere Punkte, die noch offen sind, nicht mehr zu beachten, irgendwie wird es schon gehen und nichts passieren. Und zu den verschmutzten Straßen nur so viel: Nach dem Verursacherprinzip ist derjenige, der die Straßen verschmutzt auch verantwortlich, diese wieder zu reinigen. In diesem Jahr hatte man während der Ernte Glück, dass es vorwiegend Trocken war, wenn die Felder patschig und nass gewesen wären, hätten diese Fahrzeuge den halben Acker auch den Straßen verbreitet und verschmiert! Und nur nebenbei, ich zahle Straßenreinigungsgebühren so wie jeder Bürger dieser Stadt auch, aber nicht für Verursacher, die letztendlich nur den Profit sehen, alles andere links und rechts aber vergessen und liegenlassen! Und zum Punkt Baulärm: Ich weiß nicht wo Sie wohnen altmeister, aber Lärm mit dem Bau einen Wohnhauses / Wohnblockes o.ä. und einer solchen Anlage zu vergleichen, kann ich nicht nachvollziehen. Gebaut wird auch bei uns in der Nähe immer wieder, aber eine solche Anlage 70m neben privater Wohnbebauung überhaupt zu bauen und später zu betreiben, das würden Sie als Betroffener auch nicht dulden. Stellen sie sich einfach mal 10 min. an die Kreuzung Mc Donalds/ Bielen/ Reifen Rüdiger, Sie werden staunen, was Ihnen das bisher entgangen ist....!
Mir tun diese Menschen leid, die von Heute auf Morgen ihr Leben umgekrämpelt bekommen und sich nicht wehren konnten, weil die Politik spät, ja zu spät auf diese Problematik reagiert hat. Und Gesetzte sind dazu da, diese so auszulegen, wie man es für einige Wenige, die Macht und Geld haben, in ihrem Interesse "umformuliert". Eine solche Industrieanlage, 20m hoch hätte baurechtlich dort nie entstehen dürfen, aber die Politik hat dies möglich gemacht!
Janko
14.10.2014, 12:51 Uhr
"die politik ist schuld, die politik ist schuld!"
...lese ich einerseits immer, und dann sehe ich andererseits wahlbeteiligungen wie 42,1% oder 50,9%, und dann denke ich mir: die hälfte der leute will's entweder gar nicht anders oder es ist ihnen eh s*****ßegal.
360grad
14.10.2014, 15:10 Uhr
90% Mehrheit
Ich habe es schon einmal in einem anderen Zusammenhang in einem Kommentar geschrieben:
Wir haben im Bundestag 90% - Mehrheiten für den größten Unsinn, wie zum Beispiel den Afghanistankrieg, Hartz IV,
Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, die Energiewende( hier die Förderung Biogastechnologie), CETA,TTIP usw..
Wer hat das gewählt?
Glaubt hier noch jemand daran, dass der Bundestag für die Mehrheit der Bevölkerung spricht?
Ich bin sicher, dass in Deutschland und Europa schon seit langer Zeit ein Raubzug zu Ungunsten des Gemeinschaftsvermögens und gegen die Mehrheitsinteressen läuft.
Wenn man einmal herausgefunden hat, wohin die Thaler rollen, kennt man auch den Nutznießer.
Das ist in den wenigsten Fällen die Mehrheit der Bevölkerung.
Der bisherigen Minderheit, die sich nicht an der Ermöglichung dieses Irrsinns beteiligt hat, werden die abstrusesten Vorhaltungen gemacht und diese in die öffentliche Diskussion gedrückt , damit die Masse nicht merkt, zu wessen Gunsten das alles veranstaltet wird.
Birgit26
14.10.2014, 15:11 Uhr
@janko
Ich war wählen!!! Nur leider gibt es eben viel zu Viele, die nur schimpfen und es eben nicht geschafft haben ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen! Leider ist es mit dem Wählen auch so, wie mit der Kommentarfunktion, die Meisten verstecken sich hinter der unerkannten breiten Masse und tauchen im Nichts ab! Aber das wollten wir ja so...oder?
Birgit26
14.10.2014, 15:18 Uhr
Wie wahr!
@360grad, ich gebe Ihnen zu 100 Prozent Recht!!! Es ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen! Leider!
murmeltier
14.10.2014, 15:33 Uhr
Wahlen
Warum wohl gehen die Leute nicht wählen? Das ist kein Desinteresse , wenn 50% der Bevölkerung nicht wählen, sondern eher die Erkenntnis, egal welcher Partei man die Stimme gibt, grundlegendes ändert sich sowie so nicht. Also was soll das mit den Wahlen.
360grad
14.10.2014, 16:30 Uhr
Wahlen müssen sein, murmeltier,
denn sonst ist es keine Demokratie und daraus folgend kein Rechtsstaat, welcher aber zur Rechtfertigung des hier beschriebenen, völlig ausufernden Blödsinns zum Nachteil der Mehrheit unbedingt erforderlich ist.
Birgit26
14.10.2014, 16:33 Uhr
Und wenn man dann...
..noch weiß, wer, wie und mit wem verbandelt ist (Partei, Aufsichtsratposten, Ausschussmitglied und, und, und) wundert sich über rein gar nichts mehr! Wer beißt schon die Hand die ihn füttert...oder ???

Naja, und wenn man sich so umsieht, ist der Kommentar vom Murmeltier gar nicht so verkehrt. Auch ich musste feststellen, dass viele Politiker der Partei, die ich immer für die Richtige gehalten habe, mich mit ihrer Meinung sehr enttäuscht haben!
lumpi22
14.10.2014, 16:38 Uhr
Leider ist das wahr, die Menschen interessieren die Politik schon lange nicht mehr!
Ich sehe das genauso, dass die Bürger, die Menschen in diesem Land den Politikern zu fast 100% egal sind. 360%-Grad hat dies deutlich gemacht, dass mindestens 90% der Politiker den absolut größten Unsinn und "Mist" beschließen, was dem Volk, der Natur, dem Frieden, dem Lebenserhalt, der Energiewende, dem Kampf gegen den Hunger uv.m. nicht dient! Das ist leider so und das wissen auch die Menschen so einzuschätzen. Was soll ich zur Wahl gehen, wenn meine Stimme sowieso nichts ändern wird? Das fragen sich doch viele Bürger und genießen lieber am Wahltag die freie Zeit mit ihren Familien, so wie ich es auch getan habe. Nur ich war wählen! Ich war vorher, habe erneut aus meiner Sicht Protest gewählt und der Aufschrei der großen Parteien war ja schon laut genug, als die AFD zweistellig, und auch die Rechten mit enormen Stimmen zur Mißstimmung bei den Politbossen beigetragen haben. Wenn genau diese 50% Nichtwähler aufgrund ihrer Unzufriedenheit alle Protest gewählt hätten, wäre heute eine andere Politik und jeder der jetzigen Politiker würde sich fragen, was falsch gemacht wurde! Mir ist klar, dass die AFD oder gar die Rechten keine vernünftige Politik machen können, aber diesen Schuß vor den Bug brauchen unsere Politiker, damit sie endlich merken, was das Volk will! Jede große Partei hat Angst vor der AFD und den anderen kleineren Parteien, wenn sie das Ruder in der Hand hätten, würde sich Einiges ändern, das können Sie liebe Leser hier glauben! Und nicht alle sind radikal oder blöd wie es oft genannt wird, auch dort sind fähige Köpfe wenn ich nur an Herrn Henkel bei der AFD denke...
Schade nur, dass eben diese Anlage gebaut wird und in der Öffentlichkeit die Verantwortlichen der EVN und auch die hiesigen Politiker der Stadt nicht ehrlich sind und waren, als man uns Preissenkungen versprach, was aber in vielen Preissteigerungen bei Bus, Straßenbahn, Badehaus und ja auch im Theater im Februar dieses Jahres mit Statdratsbeschlüssen deutlich verkehrt wurde! Für mich sind diese Menschen einfach nur verlogen und betrügen uns hintenherum, indem sie von Plakaten lächeln, aber an einer wirklichen Änderung in der Politik kein Interesse haben.
Ich bin schon längere Zeit von der EVN weg und finde, dass das für meine Familie der absolut richtige Weg war, auch wenn das Licht deshalb nicht heller und das Gas wärmer erscheint, wie manchmal in der Werbung dargestellt. Aber preiswerter ist es alle Mal und deshalb kann man nur Sagen, vergleichen vergleichen vergleichen und die EVN hat dann mit ihrer Anlage ein ganz anderes Problem! Da braucht man nicht auf die Nichtwähler hinweisen, sondern das kann jeder Bürger dieser Stadt: den Strom- und Gasanbieter selbst wählen!
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