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Do, 13:37 Uhr
09.10.2014

Keine Steuererhöhung

In der jüngsten Sitzung des Vorstandes des Nordhäuser Unternehmerverbandes wurde unter anderem die Festveranstaltung zum 10jährigen Jubiläum des Verbandes am Mitte September ausgewertet. Und heben den Zeigefinger...


Einig waren sich die Vorständler darin, dass die Veranstaltung von den Gästen als gelungen eingeschätzt wurde. Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker dankte allen an der Vorbereitung und Durchführung beteiligten Personen und Unternehmen, vor allem aber der Autohaus Peter Gruppe, die ihre "Event-Erfahrungen" und die Skoda-Autowelt als Räumlichkeit zur Verfügung gestellt hatte.

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Mit Aufmerksamkeit verfolgt der NUV-Vorstand derzeit die Diskussion zum vorliegenden Haushaltsentwurf der Nordhäuser Stadtverwaltung. Den Bemühungen der Stadt Nordhausen und des NUV, die Wirtschaft in und um die Rolandstadt herum konsequent zu fördern, würde eine Erhöhung der Gewerbesteuer entgegenlaufen. Vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden möglichen Ansiedlungen im Industriegebiet in der Goldenen Aue seien diese Signale aus Rathaus und Stadtrat sehr kontraproduktiv

Die NUV-Vorständler verfolgen in den zurückliegenden Tagen die eher “merkwürdigen” Diskussion in den Fachausschüssen zu dem Zahlenwerk und plädieren dafür, die zuständige Fachausschüsse nicht nur über den Parteienproporz, sondern mit Fachleuten zu besetzen. Dazu biete sich die Variante der berufenen Bürger durchaus an, so Junker und bot den entsprechenden Gremien die Unterstützung seitens des NUV an.

Darüber hinaus wünschen die Unternehmen des Wirtschaftsverbandes eine wesentlich stärkere Transparenz bei großen kommunalen Investitionen. So müsste zum Beispiel die Kostenexplosion beim Bau des Bürgerhauses dargestellt und begründet werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung sei dem gestiegenen Image der Kreisstadt nicht förderlich. Auch für mögliche Investoren sei sie momentan eher abschreckend als lockend, waren sich die Vorstandsmitglieder einig.
Autor: red

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Kommentare
othello
09.10.2014, 16:37 Uhr
Politisches Armutszeugnis ausgestellt !
Genau getroffen, Herr Junker ! Fachleute in die Ausschüsse, also beratende Unternehmer, die die Politik und die Finanzen in Nordhausen bestimmen.

Die gewählten Abgeordneten und Ausschussmitglieder haben sowieso keine Ahnung und brauchen dann nur noch abzunicken, was ihnen von den sachkundigen und berufenen Bürgern vorgegeben wird. So stellen sich die Unternehmer eine ideale Demokratie vor.

Sie haben hier im kleinen nur vorgegeben, wie es schon in Teilen der Politik gehandhabt wird. Gesetzesvorlagen werden von Unternehmensvertretern vorgegeben und vom dummen gewählten Abgeordneten nur noch abgenickt. Politik wird von Wirtschaft und Finanzkapital bestimmt.

Es ist ein Armutszeugnis der regionalen Politiker, wenn sie diese harsche Kritik, die Herr Junker vorgebracht hat, einfach ignoriert und zur Tagesordnung übergeht.
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