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Di, 14:14 Uhr
22.05.2001

Jendricke: "Wir kennen auch andere Mehrheiten"

Nordhausen (nnz). Ein Thema bestimmte die gestrige Sitzung der Nordhäuser SPD-Stadtratsfraktion und es ging dabei um die Attacken des CDU-Stadtratsmitgliedes und Junge-Union-Vorsitzenden Giselher Becker gegen die Oberbürgermeisterin. Was die Genossen bewegt, das sagt Ihnen die nnz ausführlich.

Eigentlich hatte man bei der SPD-Fraktion darauf gesetzt, dass nach der Diskussion im Stadtrat über die "Vorschläge" des Herrn Becker zur Stürmung des Stadtrates und zum Aufruf zum Telefonterror ein Umdenken zu bewirken wäre. Allerdings habe der letzte Brief von Becker nur gezeigt, dass er gewillt sei, seine bösartigen Attacken gegen die OB fortzusetzen. Die Vertreter der SPD wollen dies jedoch nicht hinnehmen. Die Genossen haben das Gefühl, dass immer wenn der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Pape nicht im Lande ist, einige Scharfmacher innerhalb der CDU-Fraktion das Ruder übernehmen wollen.

Es ist kein Wunder, wenn diese Zuspitzung der Angriffe in Richtung Oberbürgermeisterin Rinke auch das Verhältnis zur CDU insgesamt belasten. Und dies geschehe zu einer Zeit, in der es der SPD sowieso sehr leicht fallen würde, sich auch andere Mehrheiten im Stadtrat zu suchen. „Dann wäre die CDU als erster Ansprechpartner bei wichtigen Entscheidungen raus aus dem Rennen“, so Fraktionsvorsitzender Matthias Jendricke gegenüber nnz.
Autor: nnz

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