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Di, 11:21 Uhr
05.08.2014

Klarheit bei An- und Verkauf

Soll eine Immobilie verkauft werden, wird eine solide Werteinschätzung des Objekts notwendig. Die Grundstücks- oder Immobilienbewertung ist ein wichtiger Bestandteil beim Vorhaben des Immobilienverkaufs, denn nur so kann gewährleistet werden, dass Käufer und Verkäufer einen angemessenen Preis bezahlen oder erhalten...


Unrealistische Preisvorstellungen für ein Grundstück oder eine Immobilie können teuer werden: Findet sich unter den potenziellen Interessenten kein Käufer, muss das Anwesen umso häufiger offeriert werden und verliert zunehmend an Marktwert.

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Wer indes den aktuellen Verkaufswert mittels professionellem Gutachten belegen kann, stärkt die eigene Verhandlungsposition - beispielsweise bei Banken, Versicherungen oder privaten Investoren.

Auch bei der Sanierung einer Immobilie ist eine Bewertung von Vorteil. Durch die genaue Einschätzung des zu versichernden Werts kann die Versicherungssumme exakter bestimmt werden. Ebenso kann die Bewertung zur Ermittlung des Beleihungswertes herangezogen werden. Bei größeren Krediten, Hypotheken und Beleihungen ist die Immobilien- und Grundstücksbewertung die Grundlage für die Absicherung des Kredites.
Wie die monatlichen Raten aus Zins und Tilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, kann schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de ermittelt werden.

Für die Ermittlung des Immobilien- und Grundstückswertes können drei Verfahren angewendet werden:

Sachwertverfahren: Der Wert eigengenutzter Immobilien wird mit dem Sachwertverfahren ermittelt. Er ergibt sich aus dem Wert von Boden, Gebäuden und Außenanlagen.

Ertragswertverfahren: Dieses Verfahren findet Anwendung, wenn Rendite und nicht Eigennutzung im Vordergrund steht, etwa bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien. Der Bodenwert und der Wert der baulichen Anlagen sind bei dieser Bewertung maßgebend.

Vergleichswertverfahren: Das Vergleichswertverfahren bietet sich an bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften, Wohnungen und baugleichen Reihenhäusern. Grundlage sind die in der Vergangenheit gezahlten Kaufpreise.

Bei der Bewertung eines Grundstücks oder einer Immobilie ist Fachwissen gefragt. Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de rät: „Bei der Wahl des Gutachters sollte darauf geachtet werden, dass es sich um einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen des Bereiches Immobilienbewertung handelt.“ Schließlich geht es um die Entwicklung eines meist hohen Vermögens, das in die Hände von Spezialisten gehört.
Autor: red

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