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Mo, 15:00 Uhr
04.08.2014

Kosten und Zeit

Die nnz hatte gestern über eine weitere Klage von drei Klägern gegen den Bau der Biomethananlage bei Bielen berichtet. Wir sind heute den Argumenten der Gegner nachgegangen und wurden "fündig"...

Dörflinger, Külbel (Foto: nnz) Dörflinger, Külbel (Foto: nnz)
Dörflinger (r.) und Külbel auf einem Erdberg, dessen Massen noch in das Gelände eingearbeitet werden. In der Mitte der erste im Bau befindliche Fermenter.

"Das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2014 hat seit 1. August 2014 Rechtskraft. Danach muss sich die Biogas-Branche auf radikale Einschnitte einstellen, insbesondere für Neuanlagen", schreibt Manfred Hildebrandt, einer der Kläger der nnz. Betreiber von Neuanlagen hätten nur noch dann Recht auf Boni, wenn für ihre Anlage eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutz-Gesetz (BimSchG) bis einschließlich zum 23.01.2014 vorlag.

Da die Genehmigung für die BMA in Bielen nach dem BimSchG erst am 18.06.2014 durch das Landesverwaltungsamt Weimar erteilt wurde, sei die BMA in Bielen eine Neuanlage. Sie unterliege damit dem EEG 2014 mit ganz wesentlichen finanziellen Einbußen u.a. durch Kürzungen und dem Wegfall von diversen Förder- und Vergütungssätzen.

"Wir gehen also sehenden Auges auf eine gigantische Fehlinvestition zu. Nunmehr steht fest, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der BMA in Bielen nicht mehr gewährleistet ist. "

Diese Argumentation hat für die Verantwortlichen der Energieversorgung Nordhausen GmbH (EVN) und deren Tochter, die EVN Biomethan GmbH, im Hinblick auf die im Bau befindliche Anlage keinen Bestand. "Die Kläger sagen einfach die Unwahrheit, entweder bewusst oder aus Unkenntnis. All diese angesprochenen Kriterien treffen auf die Biomethananlage nicht zu. Hierbei handelt es sich um eine Anlage nach dem EEG 2009", sagt EVN-Geschäftsführer Hans-Peter Dörflinger bei einem Vor-Ort-Termin am Vormittag.

Mehr noch: Es trifft auf die Anlage bei Bielen deshalb nicht zu, weil dort ein Endprodukt verkauft und nicht verstromt werde. Auch habe der Bauherr keinerlei Fördermittel in Anspruch genommen, statt dessen habe man langfristige Lieferverträge mit diversen Händlern geschlossen, die zum Teil über einen Zeitraum von 20 Jahren laufen. Gleiches gelte für die Verträge mit den Landwirten. "Herr Hildebrandt muss sich also um die wirtschaftlichen Zukunft unseres Unternehmens keine Gedanken machen", sagt Dörflinger und verweist zusätzlich auf Fehlen jeglicher EEG-Förderung für das Endprodukt Biomethangas. All das sei Bestandteil der Kalkulationen.

Dieses Gas kann übrigens all das, was Erdgas auch kann. Und so sei das Setzen auf diese Art der Erzeugung nicht falsch, sondern richtig, vor allem im Hinblick auf die internationale Lage in Richtung Osten. Einzig leite sich aus dem EEG die Einhaltung notwendiger technologischer Parameter ab.

Derzeit baut Schachtbau Nordhausen den ersten von zwei Fermentern, die über 20 Meter hoch sind, aber nicht soweit in den Himmel ragen werden. Einer der insgesamt vier Gärrestebehälter ist ebenfalls fertig, gegossen sind auch die Fundamente für das Technikgebäude. "Wir liegen voll im Plan und können die diesjährige Ernte von Mais und Zuckerrüben in den vier riesigen, Fußballfeld großen Silos aufnehmen", berichtet Projektleiter Joachim Külbel.

Die Spezialfirma Schwelm baut derzeit an ihrem Heimatstandort die Anlagen, die das Biogas zu Biomethangas aufbereiten und schließlich einspeisen. Die Anlage wird schließlich in Containern nach Nordhausen gebracht und vor Ort montiert. Im Dezember sollen die Fermenter gefüllt und im Januar der Probebetrieb gestartet werden.

Zurück zur jetzt eingereichten Klage gegen das Landesverwaltungsamt. Das Verwaltungsgericht hatte da auch keinen Baustopp verhängt, sondern lediglich eine Bitte geäußert, von dem ergangenen Bescheid des Baus temporär keinen Gebrauch zu machen.

Sowohl Dörflinger als auch Külbel sehen eine Entscheidung des Gerichts ohne Sorge entgegen. In ihrem Statement verweist die EVN Biomethan GmbH neben der Tatsache, dass alle Gesetze, Regelungen und Verordnungen eingehalten wurden, auf die bereits entstandenen Kosten, auf abgeschlossene Lieferverträge oder auf durch Aufträge gebundene Arbeitsplätze. Einzig der Zeitpunkt der jetzigen Klage ist es, der die Verantwortlichen enttäuscht. Warum erst jetzt? Die Antwort aus Sicht des Bauherren kann nur lauten: Dem Unternehmen einen größt möglichen wirtschaftlichen Schaden zufügen.
Peter-Stefan Greiner
Stand der Dinge. Blick auf den ersten Fermenter (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Im Hintergrund zwei Gärrestebehälter (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Fermenter in den Boden eingelassen. (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Fundament eines Gärrestebehälters (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Gärrestebehälter (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Im Hintergrund die Silos (Foto: nnz)
Stand der Dinge (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Gärrestebehälter und Fermenter (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Fermenter (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Blick in ein Silo, am oberen Rand wächst der Mais. (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Blick in zwei Silos, vier gibt es insgesamt (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Planum schaffen im Silo (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Hier kommt nur noch einen Bitumenschicht drauf (Foto: nnz)
Stand der Dinge (Foto: nnz)
Stand der Dinge: Blick auf die Anlage (Foto: nnz)
Autor: red

Kommentare
Bodo Schwarzberg
04.08.2014, 15.21 Uhr
Die Unschuldslämmer der Biomethananlage
Die Herren Dörflinger & Co wissen ganz genau, dass ihre Anlage unökologisch ist. Die Nutzung von Nahrungsmittelpflanzen letztlich zur Energiegewinnung, und deren Folgen, wurde nicht nur von der Leopoldina in Halle hinreichend dargelegt. Die Notwendigkeit massiven Pestizid- und Düngereinsatzes für die ausufernden Mais- und Zuckerrübenfelder, die tausenden zusätzlichen LKW-Fahrten durch die Region u.s.w. fallen ökologisch gewaltig ins Gewicht, fehlen aber weitestgehend in der Diskussion.

Leider können sich die Kläger in ihrer Klage nicht auf diese wichtigen Faktoren mit globalem Anspruch stützen. Wozu dieses lokal begrenzte Denken und Handeln statt des Globalen geführt hat, zeigt sich in der ökologischen Gesamtsituation unseres Planeten, den die Weltwirtschaft in nur 200 Jahren schon heute teils zum Kollabieren gebracht hat..

Die Argumente von Herrn Dörflinger sind ein trauriges Lehrstück für die Abwesenheit des so wichtigen ökologischen globalen Denkens in einer wirtschaftlich längst globalen Welt. Die Umgangsweise der Stadt Nordhausen mit den Kritikern der Anlage zeigt zudem, wie eng verwoben Politik, FH und Wirtschaft in Stadt und Kreis sind. Die Diktatur der SED wurde durch eine armselige Diktatur der Wirtschaft ersetzt.
nemoi
04.08.2014, 15.44 Uhr
recht und recht sind manchmal zweierlei...
ich sehe die klagen gegen die anlage mit anderen augen....

ob der bau einer solchen anlage sinnvoll ist oder nicht steht wo anders. sie wurde geplant, genehmigt und wird gebaut. geht auch bald in bertieb.

da gibt es hier und auch anderswo leute denen es nur in den sinn steht zu klagen um des klagens willen.

das daraus nur irrsinnige kosten entsehen ist sollchen wirrköpfen egal, die denken nur an ihr vermeinliches recht, zu klagen...

in deutschland ist das nun mal so, ob in bielen oder in stuttgart, oder in berlin...

solchen "rechthabern" sollte man die bauverzugskosen und so mal in rechnung stellen
Rainer H.
04.08.2014, 15.56 Uhr
Biemethangasanlage sicherer Standort Nordhausen
Herr Schwarzberg,

ich kann diesen Blödsinn von Naturmittelpflanzen nicht mehr hören. Kühe, Schweine oder Schafe sind auch Naturlebensmittel? Woher soll die Pflanze wissen was Sie ist, es interessiert diese nicht... Sie wird gebraucht, gegessen oder verheizt ... wir nutzen diese!
Die Tiere werden genau so verwertet, man steckt sich die Gänsefedern ins Haar und spielt Indianer, während Oma die Gans knusprig brät, den restfedern in Kopfkissen stopft und Opa das Rind zum Abdecker bringt aber die Rinderhaut für seinen neuen Mantel reserviert. Die selben Professoren und Taugenichte die gestern zum Beukott der Atomkraftwerke aufriefen wollen heute die Biogasanlagen verhindern. Selbst fahren diese Akteuer vermutlich wie Sie, Autos die keiner Umweltnorm entsprechen oder schlecht im Verbrauch liegen.
Was hier alle können ist Jammern auf hohen Nivau. Persönlich verstehe ich voll und ganz Herrn Hildebrandt, wenn vor seiner Nase im Gewerbemischgebiet ein großer Betrieb entsteht. Auf kurz oder lang wird er dort wohl wegziehen oder sich daran gewöhnen.
wyski
04.08.2014, 17.44 Uhr
Erde
Sie können wenigstens die Erde nehmen und einen Wall richtung Bielen aufschütten und bepflanzen für ein bisschen mehr schutz und aussehen.

nemoi und Lorenz G. Baut doch ein Haus neben der Anlage dann könnt ihr mitreden!

mfg
Bomai Bog
04.08.2014, 17.50 Uhr
Herr Schwarzberg
Lieber Herr Schwarzberg,

gehen Sie wandern, fotografieren Sie Hohlwege, zählen Sie Falter im Alten Stolberg, besteigen Sie den Brocken, - aber kommentieren Sie nicht immer wieder die Praktiken der Landwirtschaft. Mit Ihren teilweise völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Äusserungen hier in der nnz verwirren Sie nur die Menschen.

Zitat heute von Ihnen: "...Die Notwendigkeit massiven Pestizid- und Düngereinsatzes für die ausufernden Mais- und Zuckerrübenfelder..." ist wieder so ein Beispiel.

Zur Information hier der Link, auf dessen Seite über den Behandlungsindex (Häufigkeit) mit Pflanzenchutzmitteln Auskunft gegeben wird.

http://papa.jki.bund.de/index.php?menuid=30

Falls uns das Bundesinstitut nicht belügt, hat Mais den geringsten Behandlungsindex aller Kulturpflanzen in Deutschland.

Und wenn Sie schon mal dabei sind das Wesen der Menschheit und seine Aktivitäten auf diesem Planeten in Frage zu stellen, hätten Ihre 1192 Seiten Menschenbilder nicht auch auf Recyclingpapier gedruckt werden können? Wäre doch sicher besser für unsere Umwelt gewesen. Aber ich gehe davon aus, dass Ihre Bücher natürlich umweltfreundlich in den Druck gehen. (Im Buch findet sich leider kein Vermerk darüber)

Jens Bauersfeld
Friderike
05.08.2014, 07.36 Uhr
Das wird ja immer besser, wo sind wir nur hingekommen?
Ich glaube ich bin im falschen Film!

Was soll solch ein Artikel? Eigentlich ist es zu schade hierfür seine Zeit zu verschwenden und Kommentare abzugeben. Und wenn man die hier Abgegebenen liest, dann fragt man sich doch, ob die AGB nicht für alle gelten? Aber das kennt man ja...

Eins muß ich aber unbedingt loswerden:

Waren die die EVN-Leute bisher im Dornröschenschlaf?

Gab es keine Proteste, keine Stadtratanfragen, Unterschriftensammlung, Bügerinitiative und Einwände an das Landesverwaltungsamt...??? Wieso meint man, dass die Gegner einen größtmöglichen Schaden der EVN mit der "späten Klage" zufügen wollen?

Hätte man nicht nur gewinnorientiert geplant und auch mal an unsere Zukunft gedacht, wäre es nicht zu diesem Bau gekommen! Aber schön zu wissen, wem man jetzt die Schuld zu schieben kann, wenn die Anlage nicht mehr rentabel sein wird oder gar der Bau nicht vollendet wird! Den schwarzen Peter bekommen die Kläger und Gegner aufgedrückt!

Wo sind wir nur hingekommen???
W. Roßmell
05.08.2014, 15.34 Uhr
Ich kann die Kläger verstehen und hoffe sehr, dass sie am Ende Recht bekommen!
Man staunt immer wieder, was hier in der NNZ unter Nicknamen alles möglich ist und wie Personen, die sich öffentlich unter richtigem Namen ehrlich äußern, verunglimpft werden! Ich bin ebenfalls ein Gegner dieser Anlage, habe inzwischen meinen Strom- und gasanbieter gewechselt, weil ich nur so der EVN meine Meinung kund tun kann und nicht direkt betroffen bin!

So eine Wahnsinnsanlage und das ist diese Biomethananlage, hat in der Nähe von privater Wohnbebauung (70m Abstand!) und in der Nähe kleiner Gewerbebetriebe nichts zu suchen! Das ist nun einmal so und alle Nicknamenschreiber können sich davon gern überzeugen, sich die Unterlagen genau anschaun und nachlesen. Hätten die Stadträte nicht mehrheitlich zugestimmt (bei der finanziellen Lage der Stadt und die EVN mit 60% in öffentlicher Hand liegend), hätte die Stadt Nordhausen vom OB angefangen nicht für diesen Bau am 14.02.2014 eine Ausnahmegenehmigung für den Bau der Fermenter mit bis 20m Höhe kurzfristig nach Auslegung der Unterlagen erteilt (die Auslegung fand offiziell vom 06.01. bis zum 05.02.2014 beim LVA Weimar und der Stadt NDH statt), dann wäre dieser Bau niemals begonnen worden! Für dieses Baugebiet, ist Gewerbe bis zu einer Bauhöhe vom max. 10m zugelassen gewesen! Nur dem Sturrsinn unserer städtischen Politiker (die, die zugestimmt haben!), den Verantwortlichen der EVN ist es nun zu "verdanken", dass hier gebaut wird und hoffentlich, dem Bau der Baustopp zugefügt wird, was viele, viele Nordhäuser und Bewohner dieses Kreises im Inneren sich erhoffen! Man hätte eine Umfrage oder auch Bürgerbefragung durchführen sollen, dann denke ich, hätten die Politiker ihre verdiente Niederlage eigestehen müssen! In ganz Deutschland gibt es keine Biomethananlage, die nur 70m von privater Wohnbebauung entfernt gebaut wurde! Und hätte man die von der EVN vorgeschlagene und besuchte Anlage in Einbeck, die Erfahrungen von dort, die Lage, die gesamte Planung berücksichtigt, dann gebe es heute keine Klagen gegen diese Anlage! Ich stehe auch auf der Seite von Herrn Schwarzberg und vertrete seine Meinung, dass man nicht Pflanzen anbaut um diese anschließend wieder zu vernichten um Gas und Strom zu gewinnen, solange auf dieser Welt täglich noch Zehntausende von Menschen verhungern!
Hätte sich die EVN und die Politik für einen Standort weiter weg von privater Wohnbebauung entschieden, gebe es ganz sicher auch keine Klagen! Nur der EVN waren bei einem Bauvolumen von wieder angegebenen 11Mio.€, ca. 200T€ Mehrinvestitionen schon zu viel, um diesen Standort weiter weg zu führen! Daran kann man sehen, dass nicht die Gegner dieser Anlage nun schuld sein sollen für die Verzögerungen und der zusätzlich entstehenden Kosten, nein es waren ganz allein diese Verantwortlichen der EVN und die befürworteten Politiker, die sturr und uneinsichtig gegen den Willen der Bürger und über ihre Köpfe hinweg entschieden haben!!! Sie müssten nun für die zusätzlichen Kosten ihren Kopf hinhalten und man kann nur hoffen, dass es bis zur letzen Instanz wenn es sein muss, so entschieden wird, dass dieser Bau an diesem Standort niemals hätte genehmigt werden dürfen! Letztendlich werden die Kunden der EVN die Zeche bezahlen, denn die Stadt hat kein Geld und die Verantwortlichen haben mit der Gründung einer GmbH für solche "Zwecke" sicher vorgesorgt und tragen am Ende nicht mehr die Verantwortung.

Ich wünsche den Klagenden viel Erfolg, mögen Ihre Anwälte als Spezialisten auf diesem Gebiet alle Argumente richtig anbringen und einen Richter oder Richterin finden, die diese Situation richtig einschätzt und diesen Wahnsinn mit einem endgültigen Baustopp beendet, erst dann wird wieder Ruhe in diese Stadt kommen!
Und ich frage mich an dieser Stelle echten Herzens, was die Stadt mit "ihrem" intergrierten Stadtentwicklungskonzept 2030 erreichen will, wenn man schon 2014 anfängt, Leute aus der Stadt zu verkraulen, anstatt anzuziehen! Im Übrigen, diese riesigen Kosten hätte man sich sparen können, wenn ja doch nur danebengeredet als genau darüber gesprochen wird!
NDHler
05.08.2014, 20.19 Uhr
Dem Herrn Hildebrand
Geht es hier einzig und allein um seine Pension! Würde die Anlage in Werther oder sonst wo gebaut, würde ihn das nicht die Bohne interessieren! Dieses Geschwafel vom EEG Gesetz usw. ist doch nur vorgeschoben!
Cato
06.08.2014, 00.01 Uhr
Meinungen versus Rechtsstaat
Das ist ja das schöne an unserem Rechtsstaat. Man darf alles Dumme oder Kluge in die Welt posaunen - ohne Konsequenzen. Gelle, Herr Roßmel, das war früher anders...

Im vorliegendem Fall erfüllt offenbar eine Baumaßnahme die geltenden Gesetze. Dies steht jedem zu, gerichtlich überprüfen zu lassen. Auch wenn manchen es nicht vergönnt ist, einen Brief eines Gerichtes zu verstehen, so sollten sich hier manche Schmierfinken unterstehen, nur weil ihre Pseudoökointeressen oder ihr fragwürdigen Privatinteressen "verletzt" wurden, dahinter Korruption oder gar Kriminalität zu unterstellen.

Und genau da sind wir hingekommen, liebe Ego-Frederieke, nicht Ihre alleinige wirre Meinung zählt, sondern die besonnenerer gerechter Gerichte.
Flitzpiepe
06.08.2014, 10.06 Uhr
Warum müssen wir uns hier immer gegenseitig bekämpfen?
Wir sind doch alle Nordhäuser und sollten ein Interesse haben, dass das Leben in dieser Stadt für ALLE lebenswert bleibt.
Mit dieser Anlage bleibt es das aber nicht. Warum hackt man da dann auf diesen einzelnen Bürgern rum.

Es kann doch nicht sein, dass bei so einer Millionen-Investition die 200000€ pro KM nicht drin sind, um diese Anlage an einen für ALLE akzeptablen Standort zu bauen.
Und gleichzeitig schießt die EVN ihre Gewinne (unsere überhöhten Strom- und Gaspreise) bei einem Fest jedes Jahr in die Luft.

Wenn die EVN wie ein kundenfreundliches örtliches Unternehmen handeln würde und von vorn herein einen für ALLE akzeptablen Standort gewählt hätte, könnte sie schon seit über einem Jahr Gas produzieren und die Mehrausgaben wieder reinholen. Und das ohne Widerstand!
Nörgler
06.08.2014, 10.16 Uhr
Wer bekämpft hier wen?
Also, liebe Freunde und Gegner der BMA bei Bielen: Wie mehrfach vor Monaten berichtet wurde, hatte die EVN mehrere Standorte untersucht. Unter allen möglichen Kriterien und Gesetzlichkeiten, Veroddnungen usw. Man hat sich doch nicht für diesen Standort entschieden, weil man den Ärger wollte, sondern weil er gesetzeskonform und wirtschaftlich ist.

Vor allem den Ärger von den "Nachbarn", die ihre Grundstücke kauften oder bebauten, als die Fläche schon als Gewerbegebiet ausgewiesen war. Komisch nur, das einzige Nachbargrundstück, das schon vor der Wende bebaut war, dessen Besitzer klagt nicht.

Und wer jetzt Energie direkt oder indirekt von EON, RWE oder Vattenfall kauft, der nimmt in Kauf, dass eben woanders Biomasse verstromt wird. Hauptsache nicht vor meiner Haustür. Genauso war es mit der Hysterie um den Sundhäuser Autohof. Überall entlang der A38 hätte der - ging es nach den Szundhäusern - gebaut werden können. Nur nicht neben meinem Ort.

Und noch was Wenn es ich richtig gelesen haben, dann wird die Biomasse nicht verstromt, sondern in Gas umgewandelt.
Flitzpiepe
06.08.2014, 10.39 Uhr
Das stimmt nicht
Die EVN hatte bereits in ihrem ersten Konzept den Standort am BIC favorisiert, da sie mit dem Widerstand zum Standort Himmelgarten rechnete.

Welche anderen Standorte wurden wirklich geprüft? Ich kenne keine Zahlen. Vielleicht hat die EVN das intern gemacht. Wenn sie diesen Vergleich aber nicht veröffentlichen, ist das auch eine Aussage.

Das Gas wird verstromt in den eigenen BHKWs. D.h. es werden durch den Umweg über das öffentliche Gasnetz doppelt Subventionen des EEGs ausgenutzt.
Bachmann
06.08.2014, 12.19 Uhr
Allgemeinwohl vor Eigenwohl
Ich stehe nach wie vor zu meiner Entscheidung für die Biomethangasanlage am Standort Bielen, weil sie meiner Meinung nach dem Allgemeinwohl dient. Die daraus resultierenden Gewinne kommen der Stadt zugute.

Als das erste Bürgergespräch noch unter Verantwortung der Oberbürgermeisterin im Kinderhaus in Nordhausen –Ost stattfand, hatte ich mich bereits gegen den „unausgegorenen“ Standort in Himmelgarten und für die Alternativvariante ausgesprochen. Meine Meinung habe ich auch in der emotionsgeladenen Beratung in der Werkhalle in Himmelgarten öffentlich vertreten. Als Mitglied der Steuerungsgruppe kann ich bestätigen, dass über Monate hinweg andere Standorte untersucht wurden. Letztendlich blieb nur der jetzige Standort genehmigungsfähig.

Gegenwärtig ist die Klage anhängig. Das Gericht überprüft, ob alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Ob die Klage letztendlich Erfolg hat, entscheidet das Gericht.
Rainer Bachmann, Stadtrat
ente aus ndh
06.08.2014, 13.50 Uhr
wo her?
wollt ihr lieber ein akw vor der tür oder wo soll der strom denn sonst herkommen?jeder von diesen ökos schreit doch akw's abschalten aber alternative energiequellen will auch keiner haben.
wyski
06.08.2014, 15.33 Uhr
Strom
Strom sollte aus Windkraft, Sonnenenergie, Wasserenergie und nicht aus Lebensmitteln gewonnen werden.

Der Standort steht schon seit 20 Jahren fest, weil die Gasleitung dort verläuft.

Erdwall in Richtung Bielen aufschütten.
Hero
06.08.2014, 19.40 Uhr
Werter Pomai Bog
Als Prokurist trieft hier das Sprichwort zu ,,Wessen Brot ich esse,desen Lied ich singe".
Die Gedanken von Herrn Schwarzberg sind doch garnicht so abwegig.Immerhin werden die Zulassungen und Gutachten nicht von unabhägigen Stellen gemacht.Und warum sollte hier nicht gelogen werden?
Noch einen schönen Tag Herr Bauersfeld
Bomai Bog
07.08.2014, 07.47 Uhr
Hero
Lieber Hero (oder liebe Hero),

Ihr Ressentiment gegenüber der Landwirtschaft haben Sie ja in einem früheren Kommentar ( http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=114949 ) schon einmal zum Besten gegeben.
Es ist schon ostentativ, mit welchem schreiberischen Ergeiz Ihre literarischen Ergüsse auf bestimmte Personen und Betriebe abzielen.

Mir ist daher recht wenig daran gelegen, die Kommentarfunktion der nnz für einen Dialog mit Ihnen zu nutzen. Da Sie ja bestens über meine Person informiert zu sein scheinen, dürfte es ja für Sie als interessierter und streitbarer Zeitgenosse kein Problem sein, mit mir das persönliche Gespräch zu suchen.

Ansonsten träfe ja hier das Sprichwort "Aus der Deckung schießt es sich am besten" für Ihre Person zu.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch schöne Tage, genießen Sie die staub- und pflanzenschutzausbringungsfreie Zeit die ja durch die Witterungsverhältnisse gerade herrscht.

Jens Bauersfeld
W. Roßmell
07.08.2014, 09.20 Uhr
Herr Bachmann mit scheinbar Gedächtnislücken...
Kaum zu glauben, was von einem linken Politiker hier geäußert wird! Das "Allgemeinwohl der Menschen" soll im Vordergrund stehen, die Gewinne sollen der Stadt zugute kommen!

Ich zweifle all diese Behauptungen an, denn mit über 4.400 Unterschriften gegen diesen Standort in der Nähe von Wohnbebauung (70m Entfernung!), darunter sind über 90% Bürger, die direkt durch die beiden Standorte betroffen sind und viele viele anders denkende Bürger in dieser Stadt (eine Bürgerbefragung hätte das gezeigt und auch hier in der NNZ gab es genügend Meinungen dazu), kann man nicht mehr vom "Allgemeinwohl" sprechen. Man kann hier nur davon sprechen, dass man der stark verschuldetetn Stadt Gewinne zukommen lassen will, die die Bürger durch das EEG leider am Ende selbst wieder tragen müssen, indem sie für die Umlage teuere Strom- und Gaskosten bezahlen werden.
Die Politiker dieser Stadt wollen damit die Erhöhung der Kosten für die Straßenbahn, den Bus, für das Theater und auch für das Hallenbad stoppen, so in einer Stadtratssitzung geäußert. Das stimmt, dann wäre die Verwendung des Gewinnes für das Allgemeinwohl, aber wer glaubt denn heute daran, dass genau an diesen Stellen die Preise nicht weitersteigen werden?
Herr Bachmann selbst hatte die Biomethanalage in Einbeck besucht und scheinbar alle Aussagen der dort Verantwortlichen von der EON vergessen oder aber bewußt überhört... Über diesen Besuch wurde hier ebenfalls ausführlich berichtet.
1.200m entfernt von dieser Biomethananlage steht das Ortseingangsschild, eine eigene Anfahrtsstraße wurde gebaut, keine Anfuhr geht durch Einbeck, die Bürger haben von Anfang an mit entscheiden dürfen und haben diese annehmbare Lösung gefunden! Ich habe Herr Bachmann mehrmals bei den Ausführungen der Verantwortlichen darauf hingewiesen und gefragt, ob er das richtig gehört und vernommen hat... damit er als Politiker diese Erkenntnisse bei der Planung in NDH anbringen kann! Nun stellt sich dieser Politiker hin und meint noch immer, dieser Standort ist richtig, kaum zu glauben dieser Gedächtnisverlust...!!! Der Verkehr in Nordhausen ist schon übermäßig strapaziert und wird durch fast 10.000 zusätzliche Fahrten von landwirtschaftlichen Fahrzeugen zur Biomethananlage und wieder weg von ihr, weiter belastet. Einen Anfuhrplan konnte zur Erörterung nicht vorgelegt werden. Eine solche Anlage konnte wiederum nur aufgrund einer Außnahmegenehmigung der Stadt vom 14.02.2014 (nach der ersten offiziellen Auslegung der Unterlagen!!!) für dieses Gewerbegebiet möglich gemacht werden. Bis dahin ist dieses Gewerbegebiet bis 10m hohe Bauten zugelassen gewesen!
Es gibt in ganz Deutschland keine solche gefährliche Anlage, die so na an privater Wohnbebauung gebaut wurde, Nordhausen wird die rühmliche Ausnahme werden! Und auf möglichen Gefahren die mit solch einer Anlage auftreten können, werden in allen Punkten durch wohlwollende Gutachten zunichte gemacht. In Deutschland gab es in den letzten 5 Jahren über 100 schwerwiegende Störfälle an Biogas- und Biomethananlagen, in Presse, Rundfunk und auch Fernsehen wurde darüber berichtet, aber genau die Biomethananlage in Nordhausen wird absolut sicher, es kann nie etwas passieren...
Sorry, aber für mich ist dieser Politiker nicht mehr tragbar! Das Wohl der direkt betroffenen Menschen und auch der Firmen jedenfalls geht diesem Politiker völlig an seiner politischen Verantwortung vorbei!
undCO
07.08.2014, 09.28 Uhr
Erst hü dann hott
...unsere Stadträte sind die besten!!!
Matthi
07.08.2014, 11.57 Uhr
Respekt, Herr Bachmann!
Klare Ansage, logisch argumentiert. Respekt, Herr Bachmann.

Man kann keine Minderheit über die Mehrheit regieren lassen. Der Stadtrat hat entschieden und dabei bleibts. Sonst kann man Wahlen abschaffen.

Dass die vermeintliche "vox populi" diese oft gar nicht ist, hat Stuttgart 21 gezeigt: Dort hat sich die klare Mehrheit bei einer richtigen Volksabstimmung letztlich für das Projekt entschieden, obwohl die Proteste eine kleinen privilegierten Minderheit in die andere Richtung zeigten.

An die Anwohner der Biomethananlage: Sie wussten, dass Sie in Nachbarschaft eines Gewerbegebietes bauten. Entsprechend günstig dürften Ihre Grundstückspreise gewesen sein.
undCO
07.08.2014, 14.20 Uhr
Lemburg?? Ahnung??
Die Bebauung war lange vor der Wende!! Guten Tag!!
Flitzpiepe
07.08.2014, 14.31 Uhr
Respekt, Herr oder Frau Lemburg
Wenn man hier (analog zu Stuttgart 21) auch ganz Thüringen zur Agrargasanlage in Nordhausen abstimmen lassen würde, käme natürlich das gleiche Ergebnis dabei raus.
Man brauch also nur den Kreis der Befragten um das strittige Objekt groß genug ziehen, um ein 'passendes' Ergebnis zu erzielen.
Wenn man hier (analog zu Stuttgart 21) über die Finanzen dieser Agrargasanlage abstimmen lassen würde, käme natürlich das gleiche Ergebnis dabei raus.
Man brauch also nur die richtige Frage stellen, um ein 'passendes' Ergebnis zu erzielen.
Zur Frage 'Was war zuerst da? Gewerbegebiet oder private Grundstücke?' brauche ich nichts zu schreiben, denn das weiß auch ein Lemburg, wie es sich wirklich verhält.
Nörgler
07.08.2014, 14.33 Uhr
undCO - Ahnung
Nur soviel: BIC - gebaut nach der Wende; Pension - gebaut nach der Wende; Autohaus Triebel - gebaut nach der Wende.

Das Grundstück, das vor der Wende bebaut wurde, hat nicht geklagt.
wyski
07.08.2014, 16.09 Uhr
Pension
Pension wurde nach der Wende umgebaut!
Vorher war es ein Wohnhaus!
Besser informieren!
W. Roßmell
07.08.2014, 16.58 Uhr
An Nörgler!
Eigentlich wollte ich auf "Antworten" von Nicknamen nicht schreiben, aber bei Ihnen Nörgler mache ich es ausnahmsweise.

Es stimmt, die Familie, die schon lange vor der Wende dort ihr Haus gebaut und nun nicht klagt ist eine Familie, wo die Frau bei der Stadt beschäftigt ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man der Frau das auch deutlich gemacht hat und hätte sie anders gehandelt, wäre der sichere Arbeitsplatz weg gewesen! So setzen sich in der Regel die Chefs durch und weisen dies an!Was würden Sie an der Stelle dieser Familie anders machen?

Verdrehen Sie Nörgler nicht immer Wahrheit und Unwahrheit, Sie wollen doch so viel besser und überlegener sein, als all die Kritiker zu dieser Wahnsinnsanlage. Aber ich kann mich des Eindruckes nicht verwehren, dass Sie nur deshalb unter diesem Nicknamen schreiben, um etwas zu "nörgeln" im Auftrag der Stadt und der EVN und dabei eben viele echte Tatsachen verdrehen, um all die Leser richtig zu verwirren!

Genauso ist dieses Gewerbegebiet für Bebauungshöhen bis 10 m Höhe (Ja Sie lesen richtig Nörgler!) vorgesehen und wenn sich eine Tischlerei oder eine andere kleinere Firma dort sesshaft gemacht hätte, wäre das niemals ein Grund für Rechtsstreite gewesen. Aber mit einer Ausnahmegenehmigung durch die Stadt und das nach dem offiziellen Auslegetermin der Unterlagen beweißt einmal mehr, wer hier hinterrücks gegen die betroffenen Menschen und anliegenden Firmen entschieden hat!
Und mal so ganz nebenbei, die Gerüche über ganz Nordhausen von Van Asten sind Ihnen und Ihrer Nase sicher auch nicht fremd geblieben lieber Nörgler und auch wenn die entstehenden Silagegerüche nicht ganz so kräftig sind, man riecht es außerhalb der Anlagen, die wir von der Bürgerinitiative aus besucht haben, überall! Nun versetzen Sie sich mal in die Lage des Hotels ins Bielen und der Pension, wo Urlauber und auch andere Personen nach Nordhausen kommen und dort durch diese Silagegerüche kein Fenster mehr öffnen können. Die sagen sich beim nächsten Mal, dass Nordhausen kein Besuch mehr wert ist, wenn man selbst in einer Pension oder einem Hotel dieser ständigen Gerüche ausgesetzt wird. Und deshalb klagen diese Menschen und auch Gewerbetreibende zu Recht und ich wünsche diesen mutigen Menschen viel Erfolg und mögen sie Recht bekommen!

Sie hätten mit Sicherheit dort unter den Voraussetzungen des Gewerbegebietes mit max. 10m Höhe von Bebauung und keiner Industrieansiedlung (!) ihr Haus auch dort gebaut oder irre ich vielleicht. Nur all diesen Menschen und auch Gewerbetreibenden hat man durch diesen Bau eine mögliche Existenzgrundlage entzogen, man verliert Arbeitsplätze oder muss am Ende komplett aufgeben! Wer geht noch zum Bowling, wenn im Sommer der schöne Biergarten nicht mehr genutzt werden kann?

Diese Fragen lieber Nörgler stellen Sie sich nicht, sie nörgeln nur an denen herum, die sich Gedanken um ihre Existenzen machen, die mitdenken und wissen, dass dieser Bau eine große Fehlinvestition für die nächsten 20 Jahre ist.

Und im Übrigen würde ich es ehrenwert finden, wenn Sie mich kontaktieren, um mit mir persönlich über diese Dinge sprechen, so Auge zu Auge und mal sehen, ob Sie dann immer noch so "Nörgeln"oder diese Menschen verstehen!
mandy1990
08.08.2014, 07.37 Uhr
Werte Redaktion
Werte redaktion
diese unsäglich lange sinnlos diskusion über den bau einer biopgasanlage gehört beendet.
Klage hin oder her,mir ist nicht bekannt das irgend ein gericht bei solchen millionen aufwendungen,dem bauvortschritt und auch noch von der öffentlichen hand genemigten investition je mals zum vorteil der benachteiligten kläger entschieden hat.
Die zu entscheiden haben, wohnen genz wo anders und das gemeinwohl des bürgers ist zweit rangig!
Das ist geldverschwendung, am ende auch noch steuergeld.und es nervt.
M.Voigt
NDH1977
08.08.2014, 10.45 Uhr
Augen zu und durch
scheint das Motto einiger Kommentatoren hier zu sein. Die Leute werden schon nicht merken was das für widersprüchliche Argumente sind.

Da wird auf die Stadt geschimpft und deren Vertreter, dass die Stadt nicht an das Wohl der Einwohner denkt. Als damals die Entscheidung einer nachträglichen Genehmigung aus Gartenland Bauland zu machen weil aus Gartenhäuser Wohnhäuser wurden, hat sich keiner über die Stadt und deren Vertreter aufgeregt. Da sind Sondergenehmigungen OK und voll in Ordnung. Heute ist das "Sturrsinn" der Politiker.

Dann wird über den Gewinn der EVN durch die EEG Zuschüsse das Argument "dass wir alle das durch die Umlage mitbezahlen" gebracht. Mich wundert in dem Zusammenhang das Gegner der Anlage Photovoltaik auf Ihren Dächern haben und sie somit auch von der EEG profitieren und wir Ihren Strom mitbezahlen , was vielleicht noch von der "bösen" EVN vergütet wird, oder ist das alles nur zur Selbstnutzung. Warum darf die EVN als Energiedienstleister dieses nicht auch?

Es wird immer über die Gefahren der Biogasanlage gesprochen, über das Gefahrenpotential des Flugplatzes wird nicht gesprochen, ach ja er war ja auch schon früher da und da waren es ja noch Gärten.

Ich finde es sollte sachlich Diskutiert werden, und andere Meinungen sollten auch gelten und nicht immer gleich zum Angriff geblasen werden. Die Befürworter haben auch eine Meinung ! Und sie müssen nicht bei der Stadt oder der EVN angestellt sein. Es gibt auch andere die über den Tellerrand hinaus schauen.
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