Mo, 21:28 Uhr
28.07.2014
Abschied vom Erholungsort
Zum zweiten Mal tagten heute die Mitglieder des Ilfelder Ortschaftsrates und es war keine einfache Sitzung, denn es ging um die Aufhebung eines Beschlusses, der erst im Mai dieses Jahres verabschiedet wurde…
Bereits auf der letzten Sitzung des Ortschaftsrates diskutierten die Mitglieder darüber, ob Ilfeld den Titel Erholungsort überhaupt braucht. Ortsteilbürgermeister Hartmut Sauermann suchte das Gespräch mit Stephan Klante, Bürgermeister der Landgemeinde Harztor und Leiter der Verwaltungsgemeinschaft.
Er verdeutlichte noch einmal die Folgekosten und auch die Gastronomen und Hoteliers der Gemeinde wollten den Antrag zur Verteidigung des Prädikates Erholungsort nicht unterstützen.
"Der Aufhebungsbeschluss ist mir nicht leicht gefallen", erklärte heute Hartmut Sauermann den Ortschaftsratsmitgliedern. Ilfeld hat immer vom Tourismus gelebt, dieser spielt jedoch heute keine große Rolle mehr. Selbst die Übernachtungszahlen reichen nicht für die Kriterien.
Was bringt das Prädikat unseren Touristen, fragte Carsten Stenger (UWL). Aufgrund des Titels kommt niemand hier her. Er sah die Antragsstellung schon in der letzten Ortschaftsratssitzung kritisch.
Die rund 3.000 Euro für die Antragsstellung soll in die Infrastruktur investiert werden, um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und um die Kriterien für die nächste Antragstellung zu erfüllen, empfahl auch Gregor Heimrich (UWL). Der Aufhebungsbeschluss und damit die Verabschiedung vom Prädikat Erholungsort wurde mit 6 Stimmen und einer Enthaltung verabschiedet.
Die Tourist-Information in Ilfeld, die seit August 2013 wieder regelmäßig öffnete, muss wieder geschlossen werden, informierte Hartmut Sauermann die Ratsmitglieder. Touristen erhalten Informationen in der Bürgermeistersprechstunde und zu den Öffnungszeiten des Museums. Sauermann will auch den Bürgerservice einbinden und wichtige Information in den Schaukästen der Gemeinde veröffentlichen.
Auch für den Ilfelder Jugendclub werden Ideen gesucht. Ortschaftsratsmitglied Gregor Heimrich und Pfarrer der Gemeinde berichtete von der evangelischen Jugendarbeit und dem eigenen Jugendkeller, der auch für andere Jugendliche in Abstimmung mit dem Kirchenkreis öffnen könnte.
Sandra Witzel
Autor: redBereits auf der letzten Sitzung des Ortschaftsrates diskutierten die Mitglieder darüber, ob Ilfeld den Titel Erholungsort überhaupt braucht. Ortsteilbürgermeister Hartmut Sauermann suchte das Gespräch mit Stephan Klante, Bürgermeister der Landgemeinde Harztor und Leiter der Verwaltungsgemeinschaft.
Er verdeutlichte noch einmal die Folgekosten und auch die Gastronomen und Hoteliers der Gemeinde wollten den Antrag zur Verteidigung des Prädikates Erholungsort nicht unterstützen.
"Der Aufhebungsbeschluss ist mir nicht leicht gefallen", erklärte heute Hartmut Sauermann den Ortschaftsratsmitgliedern. Ilfeld hat immer vom Tourismus gelebt, dieser spielt jedoch heute keine große Rolle mehr. Selbst die Übernachtungszahlen reichen nicht für die Kriterien.
Was bringt das Prädikat unseren Touristen, fragte Carsten Stenger (UWL). Aufgrund des Titels kommt niemand hier her. Er sah die Antragsstellung schon in der letzten Ortschaftsratssitzung kritisch.
Die rund 3.000 Euro für die Antragsstellung soll in die Infrastruktur investiert werden, um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und um die Kriterien für die nächste Antragstellung zu erfüllen, empfahl auch Gregor Heimrich (UWL). Der Aufhebungsbeschluss und damit die Verabschiedung vom Prädikat Erholungsort wurde mit 6 Stimmen und einer Enthaltung verabschiedet.
Die Tourist-Information in Ilfeld, die seit August 2013 wieder regelmäßig öffnete, muss wieder geschlossen werden, informierte Hartmut Sauermann die Ratsmitglieder. Touristen erhalten Informationen in der Bürgermeistersprechstunde und zu den Öffnungszeiten des Museums. Sauermann will auch den Bürgerservice einbinden und wichtige Information in den Schaukästen der Gemeinde veröffentlichen.
Auch für den Ilfelder Jugendclub werden Ideen gesucht. Ortschaftsratsmitglied Gregor Heimrich und Pfarrer der Gemeinde berichtete von der evangelischen Jugendarbeit und dem eigenen Jugendkeller, der auch für andere Jugendliche in Abstimmung mit dem Kirchenkreis öffnen könnte.
Sandra Witzel

