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Di, 06:50 Uhr
08.07.2014

Erste Sitzung in Ilfeld

Am Abend traf sich der Ilfelder Ortschaftsrat zu seiner ersten Sitzung. Neben der Verpflichtung der Mitglieder durch Ortsteilbürgermeister Hartmut Sauermann wurde auch sein Stellvertreter gewählt und über die Jugendarbeit in der Gemeinde sowie die Verteidigung des Prädikates „Erholungsort“ diskutiert...


Zu Beginn der konstituierenden Sitzung vereidigte Ortsteilbürgermeister Hartmut Sauermann die neun der zehn gewählten anwesenden Ratsmitglieder. Zur Wahl des Stellvertreters stellte sich Gisela Gärtner (SDP). Mit neun Stimmen und einer ungültigen Stimmabgabe wurde sie zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt.

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Jennifer Pohl stellte im weiteren Verlauf der Sitzung den Bürgerservice Harztor vor. Wir bieten Beratung, Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen an und haben uns auf soziale Themen spezialisiert und wollen das Gemeinwesen fördern, erklärte die Bürgerservice-Mitarbeiterin. Sprechzeiten werden in Niedersachswerfen und Ilfeld angeboten, leider noch nicht im Ilfelder Ortsteil Sophienhof, bemerkte Wolfgang Jörgens vom Förderverein Sophienhof.

Durch den Bürgerservice soll auch die Jugendarbeit im Ort gefördert werden, Geld für eine Jugendpfleger-Stelle ist leider nicht vorhanden, berichtete Pohl. Die Zukunft des Jugendclubs wurde im nichtöffentlichen Teil der Ortschaftsratssitzung diskutiert.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorbereitung des diesjährigen Herbstmarktes am zweiten Septemberwochenende. Wir rechnen mit rund 42 Händlern, berichtete Marco Funke, der den Markt organisiert. Das kulturelle Programm wird unter anderem von der Ilfelder Grundschule, der Kinderband der Nordhäuser Musikschule und den Ilfelder Blasmusikanten gestaltet. Als diesjähriges Tassenmotiv wählten die Ratsmitglieder einstimmig ein Motiv aus dem Umfeld des Klosters, die „Ewige Lampe“.

Ein weiterer Höhepunkt des Ilfelder Herbstmarktes ist die Wahl des Suppenkönigs oder der Suppenkönigin. 2014 sollen die Teilnehmer in der Kategorie „Tomatensuppe“ antreten.

Wenig Zeit bleibt den Mitgliedern des Ortschaftsrates für die Verteidigung des Prädikates „Erholungsort“. Zwar gibt es einen Beschluss des „alten“ Ortschaftsrates, jedoch müssen die Unterlagen bis Ende des Monats eingereicht werden. Dafür werden beispielsweise Statistiken zu Bettenzahlen und Übernachtungen benötigt. Ein neues Luftgutachten muss nicht erstellt werden, berichtete Ortsteilbürgermeister Hartmut Sauermann, da es keine weiteren Ansiedlungen von Industrie oder Landwirtschaft auf Gemeindegebiet gegeben hat.

Für die Verteidigung des Prädikates werden 2.000 bis 3.000 Euro benötigt, genauere Zahlen waren noch nicht bekannt. Gisela Gärtner schlug vor, eine Kommission zu bilden. Sie hat viele Ideen, um Ilfeld für die Urlauber noch attraktiver zu gestalten. So sollten im „Alten Rathaus“ Sitzecken eingerichtet und das Museum ausgebaut werden. Dafür wird jedoch die Zeit nicht reichen, das wissen auch die Mitglieder des Ortschaftsrates.
Sandra Witzel
Autor: red

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