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Fr, 13:01 Uhr
23.05.2014

Leichte Abkühlung

In den Chefetagen der deutschen Firmen hat sich die Stimmung überraschend etwas eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Mai von 111,2 auf 110,4 Punkte. Auch die Thüringer Unternehmer beurteilen sowohl ihre aktuelle Situation als auch ihre Geschäftsaussichten schlechter als noch im April...


„Eine kurze Atempause aber kein Rückschlag“, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Zahlen. Trotz der leichten Abkühlung sei ein schnelles Ende des Aufschwungs nicht in Sicht.

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„In Thüringen präsentieren sich die Unternehmen derzeit in einer sehr guten Verfassung. Vor allem die Industriefirmen können sich über steigende Auftragseingänge und gut ausgelastete Kapazitäten freuen“, so der IHK-Chef. Den besten Beweis lieferten die aktuellen Industriedaten für die Landkreise und kreisfreien Städte. Die Zahlen bescheinigten fast allen Regionen des Freistaats ein durchgängiges Wachstumsplus. Hinzu kämen die robuste Lage am Arbeitsmarkt und eine niedrige Inflationsrate, die zu einer Stabilisierung der Inlandsnachfrage beitragen.

„Ungeachtet dessen dürfen aber die konjunkturellen Risiken nicht außer Acht gelassen werden“, warnt Grusser. Neben der Ukraine-Krise würden die sozialpolitischen Entscheidungen der Bundesregierung in den Firmen für Verunsicherung sorgen.
Autor: red

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