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Di, 17:12 Uhr
20.05.2014

Breitband? Nordhausen hat's verschlafen

Nach Ansicht von Christian Darr habe Nordhausen den Breitband-Ausbau verschlafen und außerdem solle sich Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh nicht mit fremden Federn schmücken...


Mit Verwunderung hatte Christian Darr den heutigen nnz-Artikel zum Breitbandausbau in Nordhausen aufgenommen: „Die Stadt hat den bitter notwendigen Breitbandausbau über viele Jahre verschlafen. Das sich Oberbürgermeister Zeh nun mit der Maßnahme, die von der Telekom aus eigenen wirtschaftlichen Abwägungen durchgeführt wird, zu schmücken versucht, empfinde ich als schamlos“, sagt Darr, der sich seit einiger Zeit mit dem Breitbandausbau in der Rolandstadt beschäftigt.

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„Bei den Workshops des Thüringer Breitbandkompetenzzentrums im vergangenen Jahr fehlten stets die Vertreter der Stadt Nordhausen. Als der bevorstehende Ausbau bekannt wurde konnte die Verwaltung auch auf Nachfrage keine Angaben zur technischen Umsetzung machen.“

Verärgert zeigt sich Darr besonders über die Naivität im Umgang mit dem ehemaligen Monopolisten Telekom: „Mit der verwendeten Technik versucht das Unternehmen seine Monopolstellung auf der „letzten Meile“ auszubauen. Statt, mit einem freien Zugang zu Leerrohren, endlich Wettbewerb zu ermöglichen und lokale Anbieter zu fördern, unterstützt die Verwaltung weiterhin die Monopolbestrebungen des Unternehmens“ sagt Darr abschließend.
Autor: red

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Kommentare
I.H.
20.05.2014, 19:47 Uhr
Sind schon wieder vier Jahre um?
Oder warum meldet sich der Grüne Junge? Wo war denn der von Grünen geforderte Breitbandausbau in den letzten vier Jahren? Und wo waren beim Ausbau die grünen "Weltverbesserer"?

Telekom hin oder her, jeder der hier investiert ist willkommen. Das kann uns allen nur nützen! Wahlkampfparolen von grünen Jungs nützen leider niemanden.
-Insider-
20.05.2014, 21:39 Uhr
verstehe
ich das richtig, dass herr darr den ausbau als verschlafen bezeichnet, diesen durch die telekom jetzt erfolgenden aber ablehnt und lieber nochmal x jahre nach investoren suchen will?

coole sache.
Retupmoc
21.05.2014, 07:50 Uhr
Besser ist es
Die sollen das ganze Internet abschalten. Das wäre einmal eine Neuerung mit Niveau.
pumpnC
21.05.2014, 09:13 Uhr
aha
Lieber Herr Darr, wenn die Telekom ihr Netz ausbaut - auch hier in Nordhausen - dann hat das wenig mit Monopol zu tun. Andere Firmen und Betreiber steht es genau so offen ihr Netz auszubauen.

Aber natürlich erstmal alles schlecht reden, sind ja Wahlen...
Paulinchen
21.05.2014, 10:29 Uhr
Es ist schon bemerkenswert…
…die Deutsche Telekom soll für andere Anbieter die Drecksarbeit verrichten, die Kosten für den Leitungsbau tragen und die Parasiten am Schreibtisch sprechen von Monopolstellung.

Und hier mal meine Meinung zu der GRÜNEN Partei. Wenn es die niemals gegeben hätte, dann wären heute die Energie- und Kraftstoffpreise für uns NORMALOS noch bezahlbar! Aber diese Sinnlospartei hat unserem Staat bislang nur Geld gekostet und NICHTS gebracht. Selbst Steuergelder „vergessen“ die zu zahlen.

Liebe Leser der nnz-online, ich wünsche Ihnen allen am Sonntag ein glückliches Händchen für ein besseres und gerechteres Leben in unserem Land!!
H.A.
21.05.2014, 11:04 Uhr
Naja, zaubern können die Grünen auch nicht
Also den Grünen die Schuld zu geben halte ich jetzt auch nicht für richtig.

Immerhin hat unser OB Zeh sich vor knapp 2 Jahren schon mal dazu geäußert als er darauf angesprochen wurde wie es langsam mal mit der Innenstadt aussieht: "Also ich sehe da kein Problem, bei mir ist es auch schnell genug um meine Arbeit zu erledigen" (sinngemäß)
Übrigens hat er bei sich zu Hause sicherlich 6 Mbit wovon die Leute in der Innenstadt an vielen Stellen nur träumen können

Das gerade er mit der Telekom posiert und sich feiern lässt ist eine Frechheit.

@Paulinchen

Jaja die arme Telekom, mir kommen gleich die Tränen. Der Verein hat die Leitungen geschenkt gekriegt die von Steuergeldern bezahlt wurden. Und erst jetzt nachdem es gar nicht mehr anders geht wird ausgebaut.
Die Dörfer rundherum wurden auch nicht ausgebaut weil sie so nett sind sondern weil es eine Menge Fördergelder gab.

Übrigens ist das ein klassisches Muster von der Telekom. Sobald ein alternativer Anbieter das Spielfeld betritt der bessere Leistungen für weniger Geld bietet(Kabel Deutschland bietet jetzt hier auch Internet an) wird die Telekom aktiv und baut aus. Sonst würde ja die Gefahr bestehen das die Kundschaft wegbricht.


Also beenden sie die Mitleidstour und sehen sie die Telekom als das was sie ist, ein knallharter Monopolist der mit minimalem Einsatz das meiste Geld verdienen will (ist ja auch ne AG und die Aktionäre erwarten das).

Übrigens ist die Telekom nicht nur beim eigentlichen Ausbau ein Bremser sondern auch beim (Backbone) Routing, um nämlich maximal Profit zu erwirtschaften schrecken sie auch nicht davor zurück ihre Konkurrenz so stark zu behindern das sie selbst ihre Kunden darunter leiden müssen. Sieht man zb wunderbar an ruckelnden Youtube Videos.
Quietschferkel
21.05.2014, 11:35 Uhr
Anmerkung :-)
ähmmmm Paulinchen, nur so zum Thema Drecksarbeit und Telekom,

also jeder Anbieter muss pro Kunde, pro Monat 10,50 € als Leitungsmiete an die Telekom bezahlen. Somit ist das ehr ne Vorleistung der Telekom, die sie sich aber auch goldig bezahlen lässt :-)

Wolltsch da nur mal so erwähnt haben :-)

Monopolstellung in der Form stimmt allerdings wieder, da ausser ein paar kleineren Anbietern, die meisten Netze der Telekom gehören, die sie wie erwähnt "großzügig" vermieten :-)
Retupmoc
21.05.2014, 13:45 Uhr
Aktien
Da wird also Nordhausen wieder zu Budelhausen, weil ein paar Leute sich ihre Filmchen aus dem Internet nicht schnell genug runterholen können. Und auch die NSA wird sich freuen, da kann man noch besser Daten abgrabschen.

Wenn man in dieser Stadt genauso viel Interesse an Straßensanierung, Bau von Spielplätzen, Eindämmung der Kriminalität usw. hätte , wäre ich persönlich beruhigter.
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