eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 06:30 Uhr
09.05.2014

Handballnachwuchs ist Landesmeister

Die männliche Jugend B des NSV holte, neben der weiblichen Jugend B und C, als dritte Mannschaft die Landesmeisterschaft in den Südharz. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzten sie sich in der Rückrunde gegen die Mitfavoriten Ronneburg und Altenburg durch...

Landesmeister (Foto: Christoph Keil) Landesmeister (Foto: Christoph Keil)

Auch wenn es am Ende der Meisterschaft denkbar knapp zuging überzeugten die Nordhäuser durch Nerven- und Spielstärke. Den Grundstein legten die 15/16 jährigen vor allem in ihrer Auswärtsstärke. So ließen sie nur in Ronneburg und Jena Punkte liegen.

Anzeige symplr (1)
Zum endgültigen Meisterschaftfavoriten wurden sie im Heimspiel gegen Ronneburg. Aus der Hinrundenpartie hatten sie eine 27:30 Niederlage wett zu machen. Mit einer Energieleistung zeigten sie ihre beste Saisonleistung und gewannen mit 26:12. Somit erspielten sie sich ein 11 Tore Vorsprung im direkten Vergleich, bei eventueller Punktgleichheit am Saisonende.

Die Saison selbst begann mit vielen Stolpersteinen. Die Mannschaft, gespickt mit vielen Individualisten, musste förmlich in die Spielserie getrieben werden. Trainerin Katja Vopel und die rastlosen Eltern schafften dann das fast Unmögliche, sie formte aus den vielen Einzelspielern eine schlagkräftige Truppe.

Der erste Auftritt gegen die spielstarken Jenaer ging dann fast schief, der Sieg wurde erst in den Schlussminuten aus dem Feuer gerissen (23:22). Viele Fragen warf die Begegnung auf, doch der Weg war vorgezeichnet. Im zweiten Heimspiel gegen Bad Salzungen klappe es dann schon besser (31:28). Doch auch diese Partie ließ aber noch viele Wünsche offen.

Erst im dritten Heimspiel, gegen die Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim und Gotha, platze der Knoten. Die Nessetaler wurden mit 31:12 förmlich abgeschossen und das Selbstvertrauen der Spieler wuchs zunehmend. Die drei Heimspiele in Folge waren vielleicht der Grundstein für die weiteren Erfolge.

Nächster Gegner der Tabellenletzte Post SV Gera. Die mit Spannung erwartete erste Auswärtspartie wurde mit einem Kantersieg von 42:29 gewonnen. Spätestens jetzt wurde der Jäger zum Gejagten, ein Umstand mit dem sich die Nordhäuser recht schnell anfreunden konnten.

Danach der erste Dämpfer, eine kappe Niederlage in Ronneburg. Danach ging es zum Auswärtsspiel nach Altenburg. Als die Südharzer beim Mitfavoriten beide Punkte (28:23) entführen konnten horchte die gesamte Liga auf. Fortan lieferten sich Nordhausen, Ronneburg und Altenburg einen harten Kampf um die Spitze. Das Dreigestirn beherrschte die gesamte Liga. Vor dem letzten Spieltag haben sie 9 bzw. 11 Punkte Vorsprung vor dem Viertplatzierten.

Der Siegeszug der Nordhäuser wurde erst in Jena gestoppt. Die Partie ging mit 18:17 knapp an den HBV, damit waren alle Teams auf dem Podium punktgleich. Das nächste Gipfeltreffen folgte Anfang April gegen Altenburg, eine Partie mit Entscheidungscharakter. Nach dem Abpfiff dieser Begegnung stand ein 31:26 Sieg an der Anzeigetafel, Nordhausen blieb auf Meisterschaftkurs.

Ab diesem Zeitpunkt standen die NSV Spieler unter Hochspannung als gejagte der Liga. Drei Spieltage vor Schluss waren sie noch in Lage aus eigner Kraft die Meisterschaft zu gewinnen. Das mit Anspannung erwarte Derby gegen Mühlhausen auswärts wurde klar mit 30:19 gewonnen. Auch die folgende Auswärtshürde Apolda konnte mit 26:19 klar überquert werden.

Am letzten Spieltag stand nun der Tabellenletzte Post SV Gera auf dem Plan. Die Postler mussten jedoch die Partie absagen. Da die Meisterschaft am 11. Mai abgeschlossen sein muss wurde die Partie zugunsten der Nordhäuser gewertet, der Meisterpokal ging auf die Reise nach Nordhausen. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Landesmeisterschaft
Frank Ollech
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)