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Fr, 06:39 Uhr
09.05.2014

Wiedergutmachung angesagt

Nach der bisher höchsten Saisonniederlage mit drei Toren Unterschied beim Vorletzten der Regionalliga, dem 1. FC Lok Leipzig, sollten die Wacker-Männer von Jörg Goslar unbedingt den Schalter wieder umlegen, wenn es nun gegen den VfB Auerbach 1906 geht...

Wiedergutmachung angesagt (Foto: Archiv Verkouter) Wiedergutmachung angesagt (Foto: Archiv Verkouter)

Eine solche Punktspielklatsche gab es in knapp drei Spieljahren unter Trainer Goslar vorher erst zweimal – ebenfalls an einem 27. Spieltag 2011/12 beim FC Eisenach mit 2:5 mit ähnlich desolater Spielweise wie in Leipzig und am ersten Spieltag 2012/13 zu Hause gegen Budissa Bautzen bei unserem „Oberliga-Einstieg“.

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Nach beiden Spielen gab es eine Steigerung, was die Fans auch am Sonntag, den 11. Mai 2014 von der Mannschaft erwarten. Natürlich erwischt jede Truppe einmal einen schlechten Tag, an dem nichts zusammenläuft. Schließlich haben wir es in der Liga mit einem sehr ausgeglichenen Feld zu tun, wo jeder jeden schlagen kann.

Zum ersten Mal gastieren die Auerbacher Fußballer am Fuße des Kuhberges. Sie kommen mit dem 1:0-Empfehlung aus dem Vogtlandderby im Rücken gestärkt und selbstbewusst nach Nordhausen, sind sie doch nach dem augenblicklichen Stand auf dem 7. Tabellenplatz der Liga und damit vor Plauen die momentane Nummer 1 im Vogtland. Rangierte der VfB Auerbach nach der Hinrunde nur auf Platz 14, so katapultierte eine erstklassige Rückrunde mit 8 Siegen aus 12 Spielen und 25 Punkten den VfB 1906 auf den Rang der besten Rückrundenmannschaft, noch vor Magdeburg (22), Hertha BSC II, Spitzenreiter Neustrelitz und Wacker Nordhausen mit je 21 Punkten.

Beide Mannschaften können ob ihrer bisherigen Platzierungen getrost als die großen Überraschungen der Saison bezeichnet werden. Die Auerbacher liebäugeln sogar mit noch mehr, wie VfB-Trainer Andreas Richter gegenüber DFB.de äußerte: „Der fünfte Platz ist für uns noch machbar. Bei unserer 2:3-Hinspielniederlage gegen Nordhausen haben wir zwar erst in der Nachspielzeit verloren, aber uns insgesamt schlecht verkauft. Wir besitzen den nötigen Ehrgeiz und wollen etwas gutmachen.“

Ähnliche Gedanken hegte sich Wackers Mannschaftskapitän Robert Stark im Porträt für das nächste Programmheft: „Wir wollen nun einen einstelligen Tabellenplatz und möglichst den gegenwärtigen Platz 6 verteidigen.“ Dabei dürfen sich die Goslar-Schützlinge bei der Stärke der Konkurrenz keinen Ausrutscher mehr leisten und die letzten drei Begegnungen mit voller Konzentration angehen. Es ist auch müßig, jetzt noch über unsere magere Bilanz gegen die zurzeit drei Letztplatzierten zu trauern (3 Punkte von 18 möglichen gegen Meuselwitz, Leipzig und Rathenow).

Der VfB Auerbach ist ohnehin aus einem anderen Kaliber, steht vor allem in der Defensive sehr sicher, spielt insgesamt kompakt und diszipliniert. Auch unsere Wackeren imponierten mit ihrer Spielweise zur Überraschung aller Experten; denn nach dem 16. November 2013 wurden nur drei Punktspiele gegen den Liga-Souverän TSG Neustrelitz, leider auch den ZFC Meuselwitz durch einen Standard in der Nachspielzeit sowie zuletzt das bei Lok Leipzig „vergeigt“. Jörg Goslar bemängelte dann auch: „Eine hohe Niederlage, die wir trotz unserer Situation natürlich auf keinen Fall kassieren wollten. Aber ohne Leidenschaft gewinnst du keine Spiele.“

Wacker hatte dabei in den letzten Wochen durch Sperren und Verletzungen keine wirkliche Kontinuität in die Mannschaftsaufstellungen bekommen. Das spricht natürlich einerseits für die Ausgewogenheit im Kader, weist aber andererseits auch für die Zukunft auf die Reserven hin, wenn die Zahl der Verwarnungen möglichst eingeschränkt werden könnte, was natürlich bei der notwendigen Leidenschaft auf dem Rasen nicht ganz so einfach umzusetzen ist wie hier auf dem Papier. Werten wir es positiv, dass Wacker, wie auch Auerbach, am Sonntag auf keinen gesperrten Spieler verzichten muss. Auf gegen die beste Rückrundenmannschaft!
Klaus Verkouter
Autor: red

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Kommentare
andreas66
09.05.2014, 08:54 Uhr
Schaun wir mal.
Auch ich hoffe nochmal auf ein anständiges Spiel unserer Wacker-Elf. War am letzten Sonntag Zeuge des "Trauerspiels" im Bruno-Plache-Stadion.Das es die Wackeren besser können, haben sie doch schon bewiesen. Der aktuelle Spielstand des Aufsteigers beweist es. Also nochmal ran und ein schönes Spiel unserer Elf im AKS.
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