Do, 12:08 Uhr
08.05.2014
Verstehen Sie Strom?
Falls Sie nicht wissen was ein "Braess-Paradox" ist und wie sich "multiple, nichtlineare Rückkopplungen" auf ein Stromnetz auswirken, dann sollten Sie am kommenden Dienstagnachmittag mal an der FH Nordhausen vorbeischauen...
Im Rahmen der Reihe Zukunftsperspektiven der Erneuerbaren Energien lädt das Institut für Regenerative Energietechnik (in.RET) am Dienstag, den 13. Mai 2014 um 14:00 Uhr in den Hörsaal 2 zu einem Vortrag zum Thema "Kollektive Dynamik komplexer Netzwerke: Braess-Paradox und (In-)Stabilitäten in Stromnetzen" ein.
Als Referent konnte Prof. Dr. Marc Timme, Leiter der Forschungsgruppe Netzwerk-Dynamik des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation und außerordentlicher Professor an der Universität Göttingen, gewonnen werden.
Gegenstand seines Vortrags sind Theorie und Simulation elektrischer Netze mit multiplen nichtlinearen Rückkopplungen wie sie z.B. durch einen hohen Anteil dezentraler Erzeugungseinheiten wie Wind-, Photovoltaik- oder Biomasseanlagen auftreten.
Die Ergebnisse zeigen sowohl Möglichkeiten selbstorganisierter Synchronisation dezentraler Erzeuger und Verbraucher als auch den stabilisierenden Charakter dezentral organisierter Netze auf. Gleichzeitig steigt jedoch der Aufwand bezüglich der Netzplanung, da die Empfindlichkeit eines überwiegen dezentralen Netzes bei Veränderungen der Topologie zunimmt.
Autor: redIm Rahmen der Reihe Zukunftsperspektiven der Erneuerbaren Energien lädt das Institut für Regenerative Energietechnik (in.RET) am Dienstag, den 13. Mai 2014 um 14:00 Uhr in den Hörsaal 2 zu einem Vortrag zum Thema "Kollektive Dynamik komplexer Netzwerke: Braess-Paradox und (In-)Stabilitäten in Stromnetzen" ein.
Als Referent konnte Prof. Dr. Marc Timme, Leiter der Forschungsgruppe Netzwerk-Dynamik des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation und außerordentlicher Professor an der Universität Göttingen, gewonnen werden.
Gegenstand seines Vortrags sind Theorie und Simulation elektrischer Netze mit multiplen nichtlinearen Rückkopplungen wie sie z.B. durch einen hohen Anteil dezentraler Erzeugungseinheiten wie Wind-, Photovoltaik- oder Biomasseanlagen auftreten.
Die Ergebnisse zeigen sowohl Möglichkeiten selbstorganisierter Synchronisation dezentraler Erzeuger und Verbraucher als auch den stabilisierenden Charakter dezentral organisierter Netze auf. Gleichzeitig steigt jedoch der Aufwand bezüglich der Netzplanung, da die Empfindlichkeit eines überwiegen dezentralen Netzes bei Veränderungen der Topologie zunimmt.

