eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 11:11 Uhr
08.05.2014

Weniger Getreide auf Thüringens Feldern

Wie das Landesamt für Statistik heute mitteilte, wird auf Thüringens Äckern weniger Getreide angebaut. Besonders schwer betroffen sind die Anbauflächen für Braugerste, Roggen- und Wintergetreide...

Bei Thüringer Landwirten stehen zur Ernte 2014 nach den ersten Ergebnissen, die auf der Grundlage der Meldungen der Ernte- und Betriebsberichterstatter berechnet wurden, insgesamt 356 700 Hektar mit Getreide (ohne Körnermais und CCM) im Feld. Damit wurden gegenüber dem Vorjahr 5 400 Hektar bzw. 1,5 Prozent weniger angebaut.

Anzeige symplr (1)
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, wächst Winterweizen, die anbaustärkste Getrei- deart, auf 219 600 Hektar heran. Das sind rund 1 600 Hektar (-1 Prozent) weniger als im Jahr 2013. Sommerweizen wurde in Thüringen auf 5 200 Hektar und Hartweizen auf 2 900 Hektar bestellt. Ge- genüber 2013 sind das jeweils 59 Prozent mehr.

Die Anbaufläche bei Wintergerste umfasst zurzeit 72 600 Hektar. Das sind 700 Hektar bzw. 1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Sommergerste, die hauptsächlich als Braugerste angebaut wird, wurde in diesem Jahr nur noch auf 27 200 Hektar ausgedrillt. Das sind rund 3 000 Hektar (-10 Prozent) weniger als im Vorjahr und gleichzeitig die geringste Anbaufläche seit 1990.

Bei Roggen- und Wintermenggetreide (WMG) stehen 10 900 Hektar im Feld. Gegenüber 2013 bedeu tet das ein Minus von 4 000 Hektar bzw. 27 Prozent. Der Anbau von Triticale, einer Kreuzung zwi- schen Winterweizen und Roggen, erfolgte auf 14 500 Hektar und unterbietet damit das Niveau des Vorjahres um 400 Hektar (-3 Prozent). Der Haferanbau erfolgte wie im vergangenen Jahr auf 3 700 Hektar.

Winterraps steht nach den ersten vorläufigen Ergebnissen auf 125 400 Hektar. Damit wurde die Flä- che gegenüber dem Vorjahr um 1 400 Hektar bzw. 1 Prozent ausgedehnt und erreicht damit den höchsten Anbauumfang seit 1990.
Der Anbau von Zuckerrüben auf einer Fläche von 8 500 Hektar steigt gegenüber 2013 um 10 Prozent. Kartoffeln werden nach derzeitiger Anbauplanung der Betriebe wie im Vorjahr auf 2 000 Hektar gelegt. Die Feldbestellung mit Grün- und Silomais wird nach den ersten vorläufigen Ergebnissen um 2 200 Hektar (+4 Prozent) auf 57 600 Hektar erweitert.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Janko
08.05.2014, 11:23 Uhr
gibt es auch hinweise darauf...
...warum weniger getreide angebaut wird?
beispielsweise wegen... mh, was fällt mir jetzt gerade ein... mh... sagen wir... wegen energie-mais? nur so'n gedanke... total unrealistisch, ich weiß.
geloescht.otto
08.05.2014, 11:26 Uhr
solange
es nur lohnt Raps für Biodiesel oder Mais für Benzin und Gas anzubauen, kann man da die Bauern darin verdenken auf Getreide zu verzichten!!! Nur sollte man daran denken: Kraftstoffe und Geld kann man nicht essen!!
Die falsche Politik bezüglich der Subventionen für den Anbau von Bio- Kraftstoffen ist daran schuld!!!
Wolfi65
08.05.2014, 12:26 Uhr
Kraftstoffe
Kann man nicht essen, aber trinken. So sei einmal auf die Möglichkeit verwiesen, Bioethanol als Genussmittel zu sich nehmen zu können, da dieser sich vom normalen Ethanol aus der Schnapsfabrik kaum unterscheiden dürfte. Nur dass dem Bioethanol ein Bitterstoff beigemischt wird, der die Möglichkeit ausschließt, diesen sich in den Hals zu gießen, anstatt damit von A nach B zu fahren. Selbstverständlich kann man auch Geld essen, dieses wird aufgrund fehlender Nährstoffe bald zum Verlust der Zähne führen. Dies kann aber durch Zusätzliche Beigabe von Vitamin César verhindert werden.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)