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Mi, 12:23 Uhr
07.05.2014

Touristischer Optimismus

Die Tourismusbranche blickt mit Optimismus in die Zukunft. Insbesondere die Thüringer Hoteliers konnten ein gutes Winterhalbjahr verbuchen. Das geht aus der aktuellen Frühjahrsumfrage der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) unter 350 Unternehmen in Mittel- und Nordthüringen hervor...


„Die zurückhaltenden Erwartungen der letzten Monate haben sich nicht bestätigt. Im Hotelgewerbe ist die Zahl der Unternehmen, die ihren Umsatz steigern konnten, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent gestiegen“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zusammen. Während aber die Beherbergungsbetriebe durchaus zufrieden mit dem abgelaufenen Winterhalbjahr seien, hätten sich die Restaurant- und Gaststättenbetreiber deutlich zurückhaltender geäußert.

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Hoffnungsvoller als noch vor einem Jahr blickten die Hotelchefs und Wirte nun auf die bevorstehende Sommersaison. „Hohe Erwartungen knüpfen insbesondere die Gastronomen an die Fußball-WM in Brasilien, die am 12. Juni beginnt. Spielt das Wetter mit, freuen sich gerade Biergartenbetreiber auf gute Geschäfte“, so Grusser. Auch die Politik unterstütze die Branche bei diesem Großereignis. So habe die Bundesregierung eine Sonderverordnung erlassen, mit der die Lärmschutzauflagen vorübergehend gelockert werden könnten.

„Damit wird Public-Viewing in Biergärten nach 22 Uhr und in Ausnahmefällen auch nach Mitternacht ermöglicht“, sagt der IHK-Chef. Bei der Weltmeisterschaft in dem südamerikanischen Land beginnen knapp die Hälfte der 64 Begegnungen erst um 22 Uhr deutscher Zeit oder später.

Die größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens sehen die Befragten in hohen Energiepreisen und steigenden Arbeitskosten. „Durch den geplanten Mindestlohn rechnet die Branche mit spürbar steigenden Personalaufwendungen, die durch eine Erhöhung der Verbraucherpreise letztendlich an die Kunden weitergegeben werden müssen“, berichtet Grusser. Fast jeder zweite Gastronom sehe sich außerstande die Lohnerhöhungen aus eigenen Kräften zu kompensieren.

Darüber hinaus erneuerten die Hoteliers in den betroffenen Städten ihre Kritik und ihren Ärger über die "Bettensteuer" bei Übernachtungen und den damit verbundenen hohen bürokratischen Aufwand.

Erfreulich sei die Zunahme der Investitionsabsichten. 56 Prozent der Unternehmen wollen mehr oder zumindest in gleichem Umfang investieren. Dabei stehen Modernisierungs- und Ersatzbeschaffungsmaßnahmen an erster Stelle.
Autor: red

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