Mo, 15:22 Uhr
28.04.2014
Im Quartett der Besten
Die Handball-Mädchen der Altersklasse 13/14 vom Nordhäuser Sportverein, Thüringer Landesmeister 2014, haben wie schon gemeldet auf heimischen Parkett die Endrunde um die Mitteldeutsche Meisterschaft erreicht. Uwe Tittel berichtet...
In ihrer Vorrundengruppe mit dem Sachsenmeister HC Leipzig und dem Zweiten aus Sachsen-Anhalt, der JSpG Halle/Magdeburg/Barleben II, belegten sie Platz Zwei.
Während die Leipzigerinnen vom dortigen Sportgymnasium wie zu erwarten eine ganze Nummer zu groß für die nur zweimal wöchentlich trainierenden Nordhäuser Mädchen waren und am Ende hoch mit 31:13 gewannen wurde gegen das Team aus Sachsen-Anhalt überraschend aber verdient mit 30:26 gewonnen und damit der Platz im Final-Four, voraussichtlich in Halle, geschafft. Eine tolle Leistung und Trainer Alfons Jarmuszewski konnte zu Recht Stolz auf seine Mannschaft sein.
Im ersten Spiel dieses Dreierturniers ging es gleich gegen den haushohen Favoriten aus Leipzig. Natürlich war da der Respekt groß, dennoch zog sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit sehr achtbar au der Affäre, lag zur Pause nur mit 9:15 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel gelang auch gleich ein weiterer Treffer, doch dann ging nicht mehr allzu viel.
Glanzstück der C-Mädels (Foto: Uwe Tittel)
Und die sich dennoch ergebenden guten Chancen wurden zu meist unkonzentriert vergeben. Hingegen spielte Leipzig seine athletischen und spielerischen Vorteile eindrucksvoll aus. Das war schon richtig guter Handball, wie man von solch einer Mannschaft aber auch erwarten durfte. Leipzig ließ dann auch den Mädchen aus Halle, Magdeburg und Barleben nicht die Spur einer Chance und gewann 33:13. Dann das entscheidende Spiel um Gruppenplatz Zwei. Nordhausen begann sehr konzentriert, führte schnell 4:1 und hatte das Spiel bis zum 8:5 gut im Griff. Doch dann kam Sand ins Getriebe. Im Angriff trauten sich zu wenige etwas zu, gaben den Ball lieber weiter anstatt selber Druck auf den Gegner zu machen. Zu viel lastete damit auf den Schultern von Julia Weise und Spielmacherin Ella Krieß. Und da auch die Abwehr, vornehmlich die rechte Seite, und die Torhüterinnen häufig sehr alt aussahen begann sich das Geschehen allmählich zu wandeln.
Beim 11:11 hatten die Gäste erstmals seit dem 1:1 wieder den Ausgleich erzielt und bleiben fortan auf Tuchfühlung. Mit nur knapper 16:15-Führung für den NSV wurden die Seiten gewechselt. Die JSpG hatte dann den besseren Start in Halbzeit Zwei, ging durch drei Treffer in Folge mit 18:16 in Führung. Nordhausen schlug aber schnell zurück und holte sich die Führung zurück. Nun steigerten sich auch die Torhüterinnen, entschärften mehrfach freie Würfe. Das eröffnete Konterchancen und Mitte der zweiten Spielhälfte führte Nordhausen beim 25:20 erstmals mit fünf Toren. In der Folge wurde die Begegnung wieder ausgeglichener und die Torerfolge wechselten in schöner Regelmäßigkeit. In Gefahr geriet der Nordhäuser Sieg nicht mehr und entsprechend groß war der verdiente Jubel.
Nun darf man gespannt sein, wer beim Final-Four der Halbfinalgegner sein wird. Entweder die 1. Mannschaft der JSpG, dem Zentrum für den weiblichen Nachwuchs von Sachen-Anhalt, oder Sachsens Vize BSV Zwickau. Beide haben kampflos die Endrunde erreicht, weil die Mannschaft vom Thüringer HC seine Meldung zurück gezogen hatte. Wegen der Schulferien wäre keine spielfähige Mannschaft verfügbar. Natürlich war der Termin gerade für Thüringen sehr ungünstig, weil das Wochenende genau in der Ferienmitte liegt.
Für Sachsen war es das letzte Ferienwochenende, Sachsen-Anhalt hatte nur vor Ostern eine Woche frei. Auch einige Nordhäuser Familien hatten dieses Wochenende schon anders verplant, verschoben aber ihre Reisepläne. Die Mädchen haben es mit einer guten Leistung gedankt.
Nordhausen mit Anny-Katharina Samel und Sonja Zeaiter im Tor – Vanessa Michel (5), Sophia Goetze (4), Ella Krieß (9), Clara Fiedler (5), Nelly Frank, Julia Weise (18), Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Larissa Förster (2), Lea-Ziska Hoche, Laura Krüger
Uwe Tittel
Autor: redIn ihrer Vorrundengruppe mit dem Sachsenmeister HC Leipzig und dem Zweiten aus Sachsen-Anhalt, der JSpG Halle/Magdeburg/Barleben II, belegten sie Platz Zwei.
Während die Leipzigerinnen vom dortigen Sportgymnasium wie zu erwarten eine ganze Nummer zu groß für die nur zweimal wöchentlich trainierenden Nordhäuser Mädchen waren und am Ende hoch mit 31:13 gewannen wurde gegen das Team aus Sachsen-Anhalt überraschend aber verdient mit 30:26 gewonnen und damit der Platz im Final-Four, voraussichtlich in Halle, geschafft. Eine tolle Leistung und Trainer Alfons Jarmuszewski konnte zu Recht Stolz auf seine Mannschaft sein.
Im ersten Spiel dieses Dreierturniers ging es gleich gegen den haushohen Favoriten aus Leipzig. Natürlich war da der Respekt groß, dennoch zog sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit sehr achtbar au der Affäre, lag zur Pause nur mit 9:15 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel gelang auch gleich ein weiterer Treffer, doch dann ging nicht mehr allzu viel.
Glanzstück der C-Mädels (Foto: Uwe Tittel)
Und die sich dennoch ergebenden guten Chancen wurden zu meist unkonzentriert vergeben. Hingegen spielte Leipzig seine athletischen und spielerischen Vorteile eindrucksvoll aus. Das war schon richtig guter Handball, wie man von solch einer Mannschaft aber auch erwarten durfte. Leipzig ließ dann auch den Mädchen aus Halle, Magdeburg und Barleben nicht die Spur einer Chance und gewann 33:13. Dann das entscheidende Spiel um Gruppenplatz Zwei. Nordhausen begann sehr konzentriert, führte schnell 4:1 und hatte das Spiel bis zum 8:5 gut im Griff. Doch dann kam Sand ins Getriebe. Im Angriff trauten sich zu wenige etwas zu, gaben den Ball lieber weiter anstatt selber Druck auf den Gegner zu machen. Zu viel lastete damit auf den Schultern von Julia Weise und Spielmacherin Ella Krieß. Und da auch die Abwehr, vornehmlich die rechte Seite, und die Torhüterinnen häufig sehr alt aussahen begann sich das Geschehen allmählich zu wandeln.
Beim 11:11 hatten die Gäste erstmals seit dem 1:1 wieder den Ausgleich erzielt und bleiben fortan auf Tuchfühlung. Mit nur knapper 16:15-Führung für den NSV wurden die Seiten gewechselt. Die JSpG hatte dann den besseren Start in Halbzeit Zwei, ging durch drei Treffer in Folge mit 18:16 in Führung. Nordhausen schlug aber schnell zurück und holte sich die Führung zurück. Nun steigerten sich auch die Torhüterinnen, entschärften mehrfach freie Würfe. Das eröffnete Konterchancen und Mitte der zweiten Spielhälfte führte Nordhausen beim 25:20 erstmals mit fünf Toren. In der Folge wurde die Begegnung wieder ausgeglichener und die Torerfolge wechselten in schöner Regelmäßigkeit. In Gefahr geriet der Nordhäuser Sieg nicht mehr und entsprechend groß war der verdiente Jubel.Nun darf man gespannt sein, wer beim Final-Four der Halbfinalgegner sein wird. Entweder die 1. Mannschaft der JSpG, dem Zentrum für den weiblichen Nachwuchs von Sachen-Anhalt, oder Sachsens Vize BSV Zwickau. Beide haben kampflos die Endrunde erreicht, weil die Mannschaft vom Thüringer HC seine Meldung zurück gezogen hatte. Wegen der Schulferien wäre keine spielfähige Mannschaft verfügbar. Natürlich war der Termin gerade für Thüringen sehr ungünstig, weil das Wochenende genau in der Ferienmitte liegt.
Für Sachsen war es das letzte Ferienwochenende, Sachsen-Anhalt hatte nur vor Ostern eine Woche frei. Auch einige Nordhäuser Familien hatten dieses Wochenende schon anders verplant, verschoben aber ihre Reisepläne. Die Mädchen haben es mit einer guten Leistung gedankt.
Nordhausen mit Anny-Katharina Samel und Sonja Zeaiter im Tor – Vanessa Michel (5), Sophia Goetze (4), Ella Krieß (9), Clara Fiedler (5), Nelly Frank, Julia Weise (18), Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Larissa Förster (2), Lea-Ziska Hoche, Laura Krüger
Uwe Tittel







